Forschungsschwerpunkt Supervision


Fragestellung Respekt

Im Rahmen unserer Supervisionen sind wir zur -möglicherweise naheliegenden - Erkenntnis gekommen, dass es eigentlich immer am Ende um Respekt geht: Irgendwann in der Vergangenheit hat jemand das Verhalten einer anderen Person als nicht respektvoll genug betrachtet. Es erfolgte eine entsprechende bewusste oder unbewusste Antwortreaktion darauf, und das System hat sich aufgeschaukelt.

 

Standardvorgehen

Hieraus entsteht die Fragestellung, ob Supervisionen, anders als es die Literatur beschreibt, nicht doch mittels Standardprogrammen betrieben werden kann:

1. Methoden des respektvollen Umgangs vermitteln (z. B. GFK)

2. TeilnehmerInnen mittels GFK über respektlose Situationen sprechen lassen

3. Mediative Heilarbeit betreiben

4. Künftiges Miteinander gemeinsam ausarbeiten und festhalten

5. Neues Verhalten einüben und etablieren

 

Unsere Forschungsaufgabe

Wir versuchen herauszufinden, ob es Ausnahmen gibt, die nicht mittels dieses eigentlich einfachen Vorgehens angegangen werden können. Dies geschieht im Rahmen unserer täglichen Arbeit mit Teams.