Forschungsschwerpunkt Gewalt


Paradigma der Gewaltlosigkeit

Wir als methoform haben für uns den Grundsatz der Gewaltlosigkeit entschieden. Gewalt ist aus unserer generellen Sicht das Zerstörende. Das Gemeinschaftliche und das Intelligente wird nicht nur nicht ermöglicht - sondern auch explizit zerfressen.

 

Forschungsaufgabe

Somit entwickeln wir pragmatischer Weise funktionale Methoden und Modelle, die in allen Situationen des Berufs- und Privatlebens ohne Gewalt auskommen. Herausfordernd wird dies vor allem in der Führung, im Aufbau hierarchischer Systeme und in Vertragsverhandlungen.

Der Grund hierfür liegt unter anderem darin, dass bereits Wut und Aggression Mittel der Gewalt sind. Jede Handlung auf Basis der beiden eng verwandten Emotionen ist damit Gewalt. Bei unausgebildten Führungskräften (95 %), im Top-Management, bei der Hälfte der Betriebsräte - somit auch in Tarifverahndlungen sind sie jedoch Gang und Gäbe.

Vor allem, wenn man selbst als Mensch mit aktiver oder passiver Gewalt konfrontiert wird, ist die Herausforderung, selbswt nicht in Gegengewalt zu kommen, besonders groß.

 

Gibt es Ausnahmen

Die Frage ist, ob es Momente gibt, in denen Gewalt trotz aller Vorsätze angebracht ist. Was passiert beispielsweise, wenn ich als Mensch den Eindruck habe, von anderen gemobbt zu werden. Muss ich mich dann nicht zur Wehr setzen? Und ist dieses Sich-Zur-Wehr-Setzen nicht idealer Weise mit mit Gegengewalt verbunden? Oder kann man auch dort ohne Gewalt zurecht kommen?