Compliance - Vorabgespräch


Generelles Vorabgespräch

Kurzvorstellung Trainer

 

Trainerselbstabfrage

  • Liegen Vorabfragebögen vor?
  • Status: Auftraggeber wurde auf Vorabfragebögen angesprochen

Kundenabfrage

  • Was ist Ihnen am Seminar wichtig?
  • Weshalb wurde es gebucht?
  • Was sind die Erwartunghaltungen
    • Auftraggeber
    • Teilnehmer*
  • Wie kann der Erfolg sichergestellt werden?
  • Was darf nicht geschehen?
  • Status: Ziel und Vision wurden besprochen

Agenda

  • Vorabfragebögen liefern erste Wunschliste
  • Vor dem Seminar werden die Wünsche in großer Runde zusammengetragen
  • Auf dieser Basis wird die Agenda erstellt
  • Die individuelle Agenda überschreibt die Standardagenda
  • Status: Vorgehen von Auftraggeber akzeptiert

Generell zusammenfassend

  • Seminarerfolg hängt im Wesentlichen von den Teilnehmern* ab
  • Status: Auftraggeber sieht dies ebenso

Kleidung

  • Kleidung ist leger
  • Trainer in Business-Hose | weißem Hemd | Pullover
  • Trainer ist meist auf Reisen
  • Ist dies in Ordnung für
    • Auftraggeber
    • Teilnehmer*
  • Status: Auftraggeber ist hiermit einverstanden

Material (nur bei Inhouse-Seminaren)

  • 1 - 2 Flipcharts
  • 1 - 2 Moderationswände
  • ausreichend Flipchart-Papier
  • Gefüllter Moderationskoffer
  • Ausreichend Stiftpakete Flipchart Keilform 4 Farben gut gefüllt (schwarz, rot, blau, grün)
  • Genügend Flipchart-Stifte für Teilnehmer*
  • Klebeband für Wandbefestigung
  • Ein Whiteboard reicht für das Seminar nicht aus
  • Status: Auftraggeber stellt Material zur Verfügung

Zeit und Ort

  • Starttermin klären
  • Ort besprechen
  • Trainer trifft etwa 20-30 Minuten vorab ein
  • Kontaktaufnahme klären
  • Status: Termin, Ort, Ansprechpartner und Kontaktaufnahme geklärt

Risikomanagement

  • Agenda
    • Seminarzeit ist begrenzt
    • Teilnehmerfragen haben vorrang, weil Seminarerfolg hiervon abhängt
    • Unter Umständen können nicht alle Themen und Fragen der Standardagenda behandelt werden
    • Einige wenige Teilnehmer* geben ihre Wünsche nicht an und wundern sich am Ende, dass die nicht bearbeitet wurden
  • Freiwilligkeit
    • Alle Aktionen, Themen und Methoden sind freiwillig
    • Teilnehmer* werden schwungvoll motiviert
    • Erzwungen werden können Teilnahme und Akzeptanz jedoch nicht
    • Dies liegt außerhab der Möglichkeiten/ Werte
  • Risiko Auftraggeber
    • Erwartungshaltung, die ein Seminar nicht erfüllen kann
    • Übergabe der Führungsrolle an den Trainer
  • Psychopathen im Seminar
    • 10 % der deutschen Bevölkerung sind Psychopathen
    • 30 % der deutschen Bevölkerung tragen Pathologie
    • Meist händelbar, doch:
    • Jeder 100. Seminarteilnehmer ist nicht händelbar
    • Er* korrumpiert schlimmstenfalls den Seminarerfolg
    • Im Ausnahmefall aus dem Seminar nehmen
    • Notfallnummer für diesen Ausnahmefall
  • Status: Auftraggeber akzeptiert das Vorhandensein dieser Risiken und fühlt sich mitverantwortlich

 

Nachschulung bei Fremverschulden

Anamnese

  • Wie kam es zur Reklamation beim Seminaranbieter?
  • Was hat der Trainer getan/ unterlassen?
  • Wie ist die aktuelle Stimmung?
    • Zum Seminarthema
    • Zum Seminaranbieter
  • Wie wird die Laune der Teilnehmer* sein?
    • skeptisch
    • hasserfüllt
    • neugierig

Planung

  • Was darf sich auf keinen Fall wiederholen?
  • Wie kann dies sichergestellt werden?