Compliance - Seminarbeginn


Hinweise vor dem Seminar

Diese Hinweise werden vor dem Seminar verlesen:

Generelles

  • Das Glück, Wohlbefinden und inhaltliche Zufriedenheit der Teilnehmer* stehen an erster Stelle

Inhalt

  • Es gibt keinen starren Plan, der eingehalten werden muss
  • Die Themenwünsche Teilnehmer prägen - im Rahmen des Seminarthemas und der Agenda - den wirklichen roten Faden
  • Teilnehmer* bestimmen selbst interaktiv Geschwindigkeit und Tiefe
  • Hierdurch kann es dazu kommen, dass Themen auf der Ursprungsagenda nicht behandelt wrden
    • Alternativ könnte durch Themen "geprescht werden"
    • Dies ist jedoch negativ für den Seminarerfolg
    • Teilnehmer bestimmen auch hier mehrheitlich das Vorgehen

Freiwilligkeit

  • Alle Aktionen sind freiwillig
  • Macht ein Teilnehmer* Aktionen nicht mit, muss er jedoch den damit wahrscheinlich kleineren Lernerfolg in Kauf nehmen

Vor Seminarbeginn

  • Der Trainer stellt sich ausführlich vor
  • Der Trainer weist auf seine Kompetenz hin
  • Der Trainer erklärt seinen Dresscode (s. Risikoprophylaxe)
  • Versteht ein Teilnehmer* den Zusmamenhang nicht, fragt er subtil aber deutlich nach

Rechte und Pflichten der Teilnehmer*

  • Fragen dürfen, sollen und wollen jederzeit gestellt werden
  • Ist etwas unklar, wird aktiv nachgefragt
  • "Dies ist nicht so wichtig", wird vom Trainer auch entsprechend behandelt
  • Werden Fragen nicht in dem Maße beantwortet, wie der Teilnehmer* es erhofft hatte, weist der Teilnehmer* darauf hin, falls der Trainer dies nicht bemerkt haben sollte
  • Sind Themen zu ausführlich behandelt, gibt der Teilnehmer* dem Seminarleiter subtil aber deutlich Bescheid, dass eine Beschleunigung erwünscht wird
    • Der Trainer thematisiert diesen Wunsch in der Gruppe
  • Werden Themen aus Sicht eines Teilnehmers* zu oberflächlich behandelt, gibt er dem Trainer subtil aber deutlich Bescheid
    • Der Trainer thematisiert diesen Wunsch in der Gruppe
  • Versteht der Teilnehmer* nicht, weshalb ein Thema behandelt wird, fragt er aktiv nach
  • Sollte der Trainer subtile und deutliche Wünsche der Teilnehmer* nicht registrieren, hebt der Teilnehmer eine blaue Moderationskarte in die Höhe oder meldet sich aktiv mit dem Stichwort "Blaue Karte"
  • Sollte der Gruppenkonsens vom individuellen Teilnehmerwunsch abweichen, wird der Gruppe gefolgt. Es erfolgt ein Vermerk auf dem Hinweisblatt
  • Nehmen die Teilnehmer* diese Angebote nicht in Anspruch, kann dies nicht dem Trainer vorgeworfen werden

Führungsfunktion

  • Der Trainer führt per Definition durch das Seminar
  • Führung bedeutet auch, die Gesundheit des Teams sicherzustellen
  • Hierzu gehört: Respekt und Vertrauen zu gewährleisten
  • Teilnehmer*, die sich nicht entsprechend verhalten, werden sozialkompetenz, respekt- und vertrauensvoll, ernst aber herzlich darauf hingewiesen
  • Richtet sich ein Teilnehmer* mehrfach nicht danach, findet eine Eskalation statt
  • In diesem Fall werden die Auftraggeber telefonisch kontaktiert, um gemeinsam eine Lösung zu finden

Rahmenbeschränkungen

  • Die Seminarzeit ist begrenzt
  • Die Aufnahmefähigkeit der Teilnehmer* ist ebenfalls begrenzt
  • Es kann daher sein, dass nicht alle Themen der Agenda und/ oder Wuschliste vollständig behandelt werden
  • Es ist wichtig, dass sich die Teilnehmer* dessen bewusst sind
  • Mehrheitsentscheidungen bestimmen notfalls Zeit- und Themanwahl
  • Schlimmstenfalls kann es nicht allen rechtgemacht werden
  • Über den Feedbackbogen im Anschluss kann kommuniziert werden, dass das Seminar das nächste Mal länger dauern sollte

 

Hintergrund

Es ist uns wichtig, dass

  • das Seminar ein voller Erfolg wird
  • den Teilnehmern* das Seminar Freude bereitet
  • Teilnehmer* und Auftraggeber die Themen vermittelt bekommen, die entscheidend sind

Daher

  • legen wir viel Wert darauf, dies best möglich sicherzustellen
  • haben wir diese Compliance-Kriterien entworfen
  • gehen wir diese Kriterien mit den Teilnehmern* vorab durch

Wir möchten damit sicherstellen, dass

  • Teilnehmer* das Seminar interakiv mitbestimmen
  • Teilnehmer* in die Eigenverantwortung gehoben werden
  • nach dem Seminar nicht reklamiert zu werden braucht, denn die Reklamation wird hierdurch obsolet