ZEN

Stille des Selbst



Wir lehren mit KeieiDo in unserer Methodik sehr viel, das auch im ZEN (Chan) eine wichtige Bedeutung spielt. Es geht um das Selbstsein, dabei selbstlos zu sein, um die Stille als Voraussetzung für sinnvolle Entscheidungen, um die Ablösung vom Nicht-Selbst, den ängstlichen, wütenden und andersweitig kranken Anteilen. Ratio, Anerkennung, Status und Macht sowie die Angst vor dem Unbekannten werden im ZEN integriert und damit hinter sich gelassen. Es sind die Dämonen der achemistischen vier Elemente, schamanische Geistergestalten oder psychologische Archetypen, die schnell einmal die Kontrolle über den Menschen übernehmen und ihn sein Unwesen treiben lassen. Daher spielt ZEN für uns und auch für das Management eine sehr wichtige Rolle.

 

Schaut man sich allein die Geschichte der Menschheit an, so ist sie doch weit mehr von Geistesgestörten, von sich entfremdeten Menschen geprägt worden, als von Menschlichheit. Im ZEN primär keine Unterscheidung in gut oder schlecht - dennoch der schmale Grat des mittleren Weges. Dieser führt direkt zum eigenen Wesen, über das Erkennen der eigenen Wesensnatur. Hat man es gefunden, wird Management zur Perfektion - und anderes herum. Im Sinne des DAO wird man sich weit eher fallen lassen und sich leiten lassen können, als von Legislaturperiodendenken die letzte Intelligenz und Sozialkompetenz aus den eigenen Reihen zu verbannen, um damit die Beobachter verschwinden zu lassen, die die Wahrheit sehen und schließlich auch kommunizieren könnten.


Harmonie

Menschliches Miteinander - gleich wo - ist nur auf Basis von Harmonie möglicht.

 

Der im Management häufig verbeitete Glaube, Harmonie wäre schädlich, ist ein Resultat von Selbstentfremdung.

 

Dies bedeutet nicht, keine Entscheidungen fällen zu können. Vielmehr geht es um sinnvolles, systemisches Lösungsfinden.

Respekt

Respekt ist die Grundlage für jedes funktionale Miteinandern.

 

Das Top-Management wird häufig mit Macht und Status verbunden. Mit ihnen soll künstilich ein ansonsten nicht vorhandener Respekt eingefordert werden.

 

Wirklicher Respekt ist jedoch etwas Menschliches und Selbstverstänliches - für den wirklichen Menschen.

Reinheit

Reinheit ist ein sehr schwer zu definierender Begriff. Er kann auf sehr viele Bereiche des Unternehmens angewendet werden.

 

Reinheit findet sich in klaren Werten, einer transparenten Strategie und somit auch in Compliance und im Projektmanagement.

 

Ein Mensch, Mitarbeiter und Führungskraft, sind rein, wenn ihre Gedanken nicht egozentrisch getrübt sind.

Stille

Stille heißt Besonnenheit, Nachhaltigkeit, Feinfühligkeit, Systemisches Denken, Angstfreiheit, Mut, Nachhaltigkeit.

 

Werden Entscheidungen und Lösungen aus der Stille heraus getroffen bzw. gefunden, wird man zu ihnen auch langfristig und aufrichtig stehen können.

 

Entscheidungen aus Wut und Stress heraus sind meist Eintagsfliegen, die schnell bedauert werden.




Raum der Stille

Wir empfehlen daher Unternehmen und Organisationen einen Raum der Stille - einen Ort der Andacht. Dabei geht es nicht um Religion oder Dogmatik.

 

Vielmehr ist es ein Ort der Einkehr, in dem sanfte Klänge, Einfachheit, naturbelassene Elemente, das Plätschern eines Brunnens, leichte Räucherdüfte den Menschen innehalten lassen.

 

Regelmäßige Teezeremonien und Meditationen geben dem Unternehmen etwas Andächtiges, Besonnenes, Besonderes.

Orte der Stille

Auch begehbare Orte der Stille, wie Gärten außerhalb oder innerhalb der Gebäude sollen Mitarbeitern helfen, ich selbst im Alltag nicht zu verlieren, sondern immer wieder zentriert zu werden.

 

Zen-Gärten eignen sich hierfür besonders, da sie um das Natürliche streben und nicht um das künstiliche Hervortun von etwas vermeintlich Besonderen.

 

Auch Berater und Führungskräfte wirken auf ihre Umgebung ganz anders, wenn sie aus einer besonnen Stille und einer Kultur der entspannten Gelassenheit kommen, als wenn sie künstlich unter Spannung stehen.




Wo liegt Ihr Raum der Stille?

Wie sieht es dort aus?

Hilft er Ihnen, wenn Sie auf Reisen sind?