Schamanismus



Schamanismus und Spiritualität sind in unserem Kulturkreis eng mit Esotherik verbunden. Esotherik und Management sind jedoch im ersten Moment nicht wirklich kompatibel. Den Top-Manager mit einer Klangschale kann man sich wenig vorstellen. Dennoch ist der Einblick in das Spirituelle für uns Menschen, in der Entwicklung unserer Persönlichkeit, unabdingbar. Nur darüber verstehen wir den Gesamtzusammenhang der Einbettung unseres Lebens in die Merkwürdigkeiten eines Größeren. Auch sind einige Paradigmen des Kernschamanismus (core shamanism, Michael Harner) sehr hilfreich, im respektwahrenden Verständnis eher negativ konnotierter psychologischer Zusammenhänge im Management.

 

Die Graue Gestalt des einen oder anderen CEOs ist damit nicht mehr persönlichkeitsgestört oder psychopathisch, sondern "lediglich" von einem externalisierten bösen Geist befallen, von dem man sich weit gesichtswahrender wieder befreien kann, als von einer Störung, dem Gerücht um eine Psychotherapie oder wenn es um das Erklären und Wiedergutmachen "drastischer" Entscheidungen geht. Seine Seele zu verlieren, ist nichts bösartiges - die Selbstentfremung jedoch schon eher.


Wer war der Schamane?

Oder anders gefragt: Welche Bedeutung hat der Schamane - auch heute noch - in vielen naturoffenen Kulturen?

 

Primär ist er oder sie Heiler*in. Der Schamane steht mit der Natur im engen Kontakt. Er hat Bezug zu Naturgeistern, mit denen er zu kommunizieren vermag. Er besitzt die Fähigkeit, in parallele Welten zu reisen, nicht nur in die Geisterwelt unserer alltäglichen Realiät, sondern auch in die Obere und die Untere Welt.

 

Dass es diese Welten und Reisen gibt, ist heute unumstritten. Sonst würden wie dieses Thema wahrscheinlich auch nicht anbieten.

 

Doch wo diese Welten liegen, ist unklar und wird es vielleicht auch auf Ewigkeiten bleiben. Vielleicht ist es das eigene Unterbewusstsein, in das man hinein reist. Vielleicht ist es aber auch ein Kollektiv, von dem C. G. Jung bereits gesprochen hatte?

Coach und Mentor

Seelsorger, Heiler, Vertrauensperson, Coach oder Mentor -  ähnliche oder alternative Begriffe sind vielfältig.

 

Doch vom einem Mentor zu sprechen und nicht von einem Schamanen, macht das Thema für viele Menschen schon viel greifbarer - paradoxer Weise auch, obwohl ein sehr großer Teil den Themen Schamanismus und Spiritualtiät aus dem persönlichen Kontext heraus hoch aufgeschlossen gegenüber stehen.

 

Doch im beruflichen Umfeld, in dem vor allem von Führungspostionen der Hierarchie ein hohes dysfunktionales Hass- und Demütigungspotenzial ausgeht, wird man sich hüten, Angriffsziel für einen Despoten zu werden, dem es nur um eigenen Erfolg auf Kosten anderer geht.

 

Und damit sind wir wieder beim Schamanismus. Denn ein Großteil der Geister, mit denen er "tanzt", sind dunkle Gestalten mit dunkler Energie. Beherrscht ein Schamane oder Menthor diesen Umgang, wird er ihn auch offen und methodisch weitervermitteln können.

Mythologie Alaska & Mongolei

  • Vater Himmel
  • Mutter Erde
  • Schwester Mond
  • Bruder Wind