Der Schatten

Carl Gustav Jung nannte ihn Schatten - Hanna Arendt nannte es Das Böse

Wo ist er, Der Schatten  -  wo versteckt es sich Das Böse?



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Quelle des Schattens


Haben = EGO - Brauchen = ICH

Es geht darum, im Haben-Wollen und -Müssen, hinter den Schleier, das eigenltlich Gebrauchte, Benötigte zu erkennen. Damit Haben-Wollen in Gesund-Sein verwandeln.

 

Der Todesstern muss in zwei Monaten fertig gestellt werden, sonst werden Köpfe rollen!

 

Erinnern Sie sich an dieses Zitat aus dem Star Wars Ihrer Kindheit? Als Kind sieht man in dieser Aussage das Böse. Als Erwachsener lernt man, wer hier spricht.

 

Vernichten können wir es vielleicht nicht - aber wenigsten dafür sorgen, dass wir es nicht sind!

 

System aus Innen und Außen

Der Schatten im Außen resultiert aus der Urangst im Innen. Verschwindet die Urangst im Innen, verschwindet auch der Schatten im Außen. Beides steht im systemischen Zusammenhang.

 

Gelingt es mir, mit dem Schatten im Außen Gesund Erwachsen zu arbeiten, verschwindet schrittweise die Urangst. Arbeite ich mit meiner Urangst, verliert der äußere Schatten an Einfluss auf mich und damit an Bedeutung.

 

Integration - nur wie?

Das Schattenhafte umgibt uns - und ist uns wohlmöglich sogart immanent. Kein Unterschied, nur das Modell ist anders.

 

C. G. Jung erkannte bereits, dass auch der  Schatten integriert werden muss, um zu einer vollständigen Persönlichkeit heranzuwachsen.

 

Die Herausforderung ist nur, wie dies geschehen soll - und was dies am Ende für uns bedeutet.

 


Herausforderung Identität


Identitätslosigleit

Identitätslosigkeit, daraus resultierende Minderwertigkeit oder Narzissmus, führen offenbar zum Enstehen des Schattenhaften.

 

Arno Grues führt vieles auf ein Duo Infernale in der Kindheit zurück:

  • den soziopathischen Vater
  • die soziopathische Mutter.

Deutsche Beispiele

Besonders platisch wird dies in der deutschen Geschichte an zwei durchleuchteten Beispielen:

  • Johanna Haarer - "Das Kind ist ein Brotwolf"
  • Heinz Nixdorf - "feuerte" über lange Zeit hinweg bis zu 30 Mitarbeiter pro Tag - auch externe

Wenn in der Familie nur Leistung zählt und das Menschliche Verachtung findet, ist der Weg offenbar vorprogrammiert.

Herausforderung Kind

Das Abverlangen von Gehorsamheit, dem eigenen Kind gegenüber, öffnet sofort die Tür für eine grauenvolle Entwicklung.

 

Auch heute noch ist entsetzlich, wie ein Werk aus dem Dritten Reich noch immer die Kindererziehung eines ganzen Landes zu prägen scheint.

 



Quelle des Hasses

Hass ist eine Cluster-Emotion. Er resultiert aus einer Kombination aus

  1. Angst vor dem Fremden (Ekel)
  2. Wut gegen das Angstmachende

Beides zusammen erzeugt ein neues Grundbedürfnis. Aus

  1. Bedürfnis SICHERHEIT
  2. Bedürfnis RESPEKT

entsteht das

  • Bedürfnis VERNICHTUNG

 


Literatur


Überwindung des Schattens  (Selbstwerdung)


1. Achtsamkeit

Es gilt, achtsam zu entdecken, dass Stress, Angst, Scham, Wut und Hass, unser Streben nach Anerkennung und Sinnhaftigkeit es sind, die uns korrumpieren, wir selbst zu werden.

 

All diese Emotionen sind Schattenrufer, die automatisch archetypische Handlungsmuster aus einen kollektiven Kleiderschrank rufen und die uns am Ende vorzugaukeln versuchen, dass wir und sie identisch sind.

 

Was ist die Quelle dieser Emotionen? Vielleicht kann man sie ja abschalten?


Der Auslöser unserer archaischen Emotionen sind unsere archaischen Grundbedürfnisse, nach

  • SICHERHEIT
  • RESPEKT
  • ANERKENNUNG
  • TRANSPARENZ (Sinn).

Alle vier bilden unser Haupt-Archetypensystem, die vier Elemente unseres alten Seins.

 

Zusammengefasst rufen also unser Grundbedürfnisse ganz eigenständig Schattenanteile. Diese Schattenanteile können sich chronisch manifestieren und bilden damit eine scheinbare Ich-Struktur.

 

Diese ist zwar zeitweise wahrscheinlich zum psychischen und physischen Überleben wichtig. Doch ist sie auf Dauer dysfunktional und will durch das eigene Selbst, auf Suche nach dem eigenen WESEN, überwunden werden.

 

 

2. Selbstführung

Erkennen wir das Wehklagen dieser vier archetypischen Grundsysteme, offenbar eines pro Gehirnareal, werden wir auch eine Chance haben, das Klagen zu beantworten.

 

Ansonsten wird unsere Wut den Krieger/ die Amazone rufen, unsere Angst den Feigling und die Kombination aus beiden den psychopathischen Vernichter.

 

Jeder der vier Hauptarchetpyen hat drei strategische Unterarchetypen. So kommt man auf zwöf Unteranteile, die schnell die Führung übernehmen und wohlmöglich darin sogar konkurrieren, aufgrund unser instabilen Interpretationsvorgänge.

 

Selbstführung bedeutet also im ersten Schritt, die erscheinenden Unteranteile liebevoll und herzlich in den Arm zu nehmen, dann die Hauptanteile und schließlich den gesamten Homunkulus.

 

Darin liegt die Erkenntnis, dass das Selbst nicht das Beobachtete ist, sondern der Beobachende. So krass es klingt: Es geht um eine explizite, provozierte Dissoziation, die aus klassisch psychologischer Sicht als Krankheit eingestuft wird, als Dissoziative Identitätsstörung (DIS) erster Ordnung.

 

Hierin liegt das auch Ziel eine funktioonalen systemischen Psychotherapie. Im besten Fall findet man eine Gesunde Erwachsene Pschologin, was mit 5 % ziemlich unwahrscheinlich ist.

 

Dann beobachetet man bewusst (besser) und unbewusst (auch nicht schlecht) den Gesunden Erwachsenen Anteil in der Therapeutin und erweckt dasselbe Muster/ Verhalten auch in sich selbst zum Leben.

 

Dann kann man sich zukünfitg selbst therapieren, oder - nach dem obingen Wissen:

 

Das Gesunde Erwachssene Selbst kann den kleinen Homunkulus immer wieder einfangen, denn es hat erkannt, dass es selbt gar nicht krank ist, sondern ein kleiner Patient immer mitläuft und wie ein eigenes reales Kind immer wieder getröstet werden möchte.

 

Daher sind Kinder auch die besten Auslöser für das Gesund Erwachsen-Werden. Aber dazu ist die Welt heute wohl zu durcheinander.

 

3. Führung

Dieses schrittweise liebevolle In-Den-Arm-Nehmen entspricht dem Verhalten idealer Eltern - die aber offenbar noch nie in dieser Welt gefunden wurden.

 

Wie geht es dem ängstlichen oder traurigen Kind, wenn es liebevoll in den Arm genommen wird? Genau - die Emotionen klingen nicht nur ab; es findet auch zu sich selbst zurück.

 

Sie sehen - daum geht es:

  • Man nimmt sich selbst in den Arm, um sich selbst dabei zu finden.

Täten dies ideale Eltern mit uns und würden sie uns diesen Mechanismus bewusst machen, können wir ihn auch bewusst oder instinktiv mit uns selbst anwenden.

 

Nachdem (emotionale) Stille eingekehrt ist, braucht nur noch betrachetet zu werden, wie man die Situation pragmatisch verändern kann, damit die Emotionen nicht noch einmal auftauchen.

 

Die Kombination aus diesen beiden Fähigkeiten:

  1. Empathie zu sich/ zu anderen
  2. Pragmatisches Lösen

nennt man Gesund Erwachsen.

 

Schafft man es, sich selbst auf diese Weise zu führen, gelingt auch die Führung im Außen. Das ist das Schöne am Systemischen.


Auflösungsprozess


Konfrontation

Jede auch noch so kleiner Veränderung verbindet den Menschen mit seiner Urangst - dem grausamen Tod.

 

Der Tod ist der Schatten - und, wie wir oben gelernt haben, damit die Projektion genau dieser Urangst.

 

Therapie des Unterbewussten

Es sind Märchen, die vor allem für Kinder - aber nicht viel weniger für Jungendliche und Erwachsene - mit die schönste und prophylaktischste Therapieform von allen darstellen. Darin geht es immer um die Konfrontation mit dem Schattenhaften.

 

Es geht um die Heldenreise

John Yorke's Buch, Into the Woods, beschreibt es hinsichtlich seiner Kernessez - das, was Vladimir Propp und Joseph Campbell in Märchen und Myhten gefunden haben. Die heilende Weise, in der hoch symbolische und damit unterbewusste Geschichten auf uns wirken.


Psychopathologie im Unternehmen

10 % findet man immer - offen oder verdeckt


Auch in den Seminaren

30 % der Deutschen sollen Freude am Tötungsprozess haben, es genießen. Statistisch findet man etwa 10 - 15 % Mitarbeiter in den Unternehmen, die das Anti-Soziale ausleben.

 

Wir führen hier selbst Buch und Fragen in den entsprechenden Seminaren die TeilnehmerInnen über ihre Erfahrungen. Doch ist das Ergebnis immer dasselbe. Man kommt auf 10 - 15 %.

 

Diese verteilen sich dann auf alle Ebenen des Unternehmens. Kein Ort, wo man sie nicht findet. Von der Geschäftsführung über die Leitung des Betriebsrats, Damen Doktorentiteln bis hin zum Reinigungspersonal.

 

Auch in Seminaren taucht immer wieder eines dieser Monstren auf. Da man sich dem eigenen Inneren in Seminaren häufig stellen muss, ist es in Seminaren nur jede 100-ste TeilnehmerIn, deren Welthass auch dort um sich greift. Doch dann ganz besonders, vor allem, wenn es um systemische Psychologie geht:

 

Der Schatten fühlt sich bedrängt. Der Seminarleiter ist der Bedränger. Daher muss er während oder nach dem Seminar vernichtet werden. Doch glücklicher Weise passiert dies nur selten. Interessanter Weise outen sich diese Personen dann im Seminarfeedback ein-eindeutig.

 

 

 

Was tun?

Diese Frage wird uns in allen Führungsseminaren gestellt. Vor allem ist sie von Bedeutung, wenn es sich um

  • die eigene Führungskraft handelt
  • unverzichtbare Fachkompetenz damit verbunden ist.

Navarro, FBI-Profiler, sagt es ganz deutlich. Es gibt nur eine Regel, die Psychopathen betgrifft:

 

Halte Dich von Ihnen fern!

 

Auch Arno Gruen können wir hier erneut nur uneingeschränkt empfehlen, um tiefer in das Thema einzusteigen.

 

So geht es um den Schutz der eigenen Person und der verantworteten KollegInnen und MitarbeiterInnen. Hierzu ein paar Möglichkeiten, wenn es sich um eine MitarbeiterIn handelt.

 

 

Konkrete Möglichkeiten

  • Mit dem Homunkulus den Mitarbeiter eine Selbstzuordnung durchführen lassen.
  • Den Mitarbeiter auf jeden Fall sofort und um jeden Preis vom Team isolieren. Der pychologische und soziale Schaden wird ansonsten verheerend sein.
  • Der Sozio- und Psychopath in Quarantäne blüht häufig auf, wenn der nicht mehr mit den *** zu tun haben muss. Dem Team geht es ähnlich.
  • Ein Rollieren in ein anderes Team ist denkbar. Dabei geht es nicht um das Verschenken eine faulen Apfels, sondern um eine vielleicht passgenauere Teamkultur.
  • Wir empfehlen - vor allem Behörden - schon seit Jahren, eine feste PsychologIn einzustellen. Das scheint auch sehr erfolgreich zu sein, was sich schon daran zeigt, dass diese dann auch immer schon nach ein, zwei Wochen vollkommen ausgebucht sein sollen.
  • Dennoch - eine Therapie bedarf Freiwilligkeit, ob sie wirkt hängt auch vom Zusammenspiel von TherapeutIn und Klienten ab, nicht nur von deren Qulifikation und Bereitschaft.
  • In unserem Unternehmen würden wir nur eines tun: die Trennung, koste es, was es wolle! Denn der Schaden ist fatal. Die tollsten MitarbeiterInnen werden die ersten sein, die schnellstens das Weite suchen werden. Und wer bleibt dann wohl übrig? Es sind immer wieder dieselben Geschichten...

Yama-uba

Die alte Berghexe aus dem japanischen No-Theater


Yamauba

Wikipedia schreibt ...

 

Die Yamauba wohnt tief in den Wäldern und Bergen Japans. Verschiedene Gegenden nehmen in Anspruch, dass die Yamauba eine Einheimische sei, z. B. Sabane (佐羽根) bei Miyako, wo sie einst in einer Höhle am Berg Nabekura (鍋倉山, Nabekura-san) gelebt haben soll,[1] die Region Tōhoku und die Ashigara-Berge. In den meisten Geschichten lebt sie in einer Hütte.

 

 

Die Yamauba hat es auf Reisende abgesehen, die sich in ihren Wäldern verlaufen haben. Ihre genaue Vorgehensweise variiert von Geschichte zu Geschichte. In einigen verwandelt sie sich in eine schöne Frau oder eine dem Opfer nahestehende Person. In anderen behält sie ihre hexenhafte Form und spielt die hilflose ältere Dame. Sobald sie sich das Vertrauen ihres Opfers erschlichen hat, frisst sie es auf der Stelle.

 

Sie kann ihr Haar beleben bzw. in einigen Erzählungen in Schlangen verwandeln, um ihre Beute in das Maul auf ihrem Kopf zu ziehen. Auch bietet sie dem Verirrten ihre „Hilfe“ an, führt ihn in eine gefährliche Gegend auf dem Berg, wo er zu Tode stürzt und von ihr aufgegessen wird. In wiederum anderen Erzählungen lockt sie das Opfer in ihre Hütte, mästet und isst es.

Maske erkennen

Schauen Sie sich die Masken aus dem japanischen No-Theater unten an. Vielleicht erkennen Sie die eine oder andere Person aus Ihrem Umfeld wieder?

 

Wir haben gezählt in Beratungen und Seminaren bereits sieben Menschen mit Yamauba erkannt:

 

Allesamt sind Psychopathinnen.

 

Im Animismus werden Geister gerufen, die schließlich die Kontrolle über Körper und Geist übernehmen, um dem abgeglittenen eigenen Wesen eine brutale Form von scheinbarer Sicherheit zu geben.

 

In der systemischen Psychologie ist die Yamauba ein universeller Archetyp, der vom verletzten Wesen als vermeintlicher Schutz gerufen wird, doch dann Wesen und Herzlichkeit im Menschen verbannen. Alles ist nur noch Schein und dahinter auf Vernichtung ausrichtet.

 

Also keine Scherz, keine Esortherik, sonder vorsicht!

 

Es gibt auch ähnliche, männliche Dämonenmasten. Hierzu auch ein paar Beispiele unten. Manchmal braucht man nicht erst hinter die Maske zu schauen, um zu erkennen, was sich verbirgt.