5 % Menschen  -  95 % Maschinen

Wirklich Mensch zu werden, gelingt gerade einmal 5 % der Bevölkerung  -  schon Menschlichkeit erreichen gerade einmal knapp 20 %


Quelle des Unmenschlichen

Unmenschlichkeit - das Monster - liegt in uns. Dort lebt der Schatten/ das Böse.

 

Es ist der alte Teil unseres Archatischen Hirnsystems, der vor mehr als 500 Millionen Jahren seinen Anfang nahm und sowohl uns als auch unseren Vorfahren das Überleben sicherte.

 

Kampf, Flucht und Totstellen prägen auch heute noch die meisten "Führungskräfte" dieser Welt. Kaum einer gelingt es, diesem Teufelskreis zu überwinden.

 

Der Leistungs- und der damit verbundene Erfolgswille sind es, die in uns die Maschine wachrufen. Dabei handelt es sich um achaische Verhaltensmuster, die alles niederwälzen, das ihren Weg hindert.

 

Es sind psycho-soziale Billdozer, die weder vor Mitmenschen und KollegInnen halt machen, sondern, fataler Weise, nicht einmal vor dem eignen Selbst.

 

Der Maschinenmensch ist tief selbstentfremdet und wird das Menschliche in sich selbst genauso verachten und vernichten, wie Empathie und Menschlichkeit im Umfeld.

 

Ein Zitat aus einem unserer Konzerne:

 

Wenn mich das den Hals kostet, sei Dir sicher, reiße ich Dich mit in die Tiefe.

 

Haben und Sein

Erich Fromm hatte es in seinem Werk

  • Vom Haben zum Sein

auf den Punkt gebracht: Es geht um das Überwinden der Maschine in uns, dem Haben, und das Erlangen wirklicher Menschlichkeit, Sein.

 

Man definiert sich hierdurch nicht mehr, durch das, was man hat:

  • Titel
  • Position
  • Anzahl Mitarbeiter
  • Budgetverantwortung
  • Größe des Firmenwagens

sondern viel mehr durch das, was man ist, über die eigenen Fähigkeiten:

  • Empathie
  • Neugier
  • Herzlichkeit
  • Wissensdrank
  • Methodenkompetenz.

Auch so nur wird man wirkliche Lebensfreude, wirkliches Glück finden. Dies geht nur im Sein - genau dann, wenn man aufhört, dem eigenen Schatten(haften) hinterher zu rennen.

 

 

Immer dasselbe

Der Psychologe Yalom bezeichnet das Maschinelle in uns als Ich-Es-Beziehung.

 

ICH

Mit ich ist das beobachtende Selbst gemeint, das sich zum Gesunden Erwachsenen, und damit zum Menschen weiterentwickeln kann, wenn es das Es "unter Kontrolle" bekommt.

 

ES

Das Es ist die Maschine in uns. Das Es ist das Unmenschliche, Kämpfende, Lauernde, Vernichtende, der Terminator.

 

Tritt an diese Stelle eine Ich-Du-Beziehung sieht sich der Mensch nicht mehr als wertlosen oder wertbeweisenden Leistungs- und Ergebniserzeuger. Er erkennt sich als menschliches Wesen, als wirklichen Menschen.

 

DU

Dies ist der menschliche Anteil in uns.

 

Wir ergänzen hier das oben benannte Selbst. Es ist die Instanz in uns, zu der wir werden müssen, um wir selbst sein zu können.

 

SELBST

Ich bin ich selbst, wenn mein inneres Wesen, meine Seele, mit mir, als suchendem Beobachter, verschmilzt.

 


Leben unter Maschinen / "Leben" als Maschine


Mensch versteckt

Er ist in uns: der wirkliche Mensch, das Menschliche, wir selbst, unser Wesen und unsere Seele.

 

Doch diese Anteile liegen zwar "vor unserer Nase" und doch sind sie uns - zum Teil ein Leben lang - verborgen.

 

Die Suche des/ der Suchenden ist immer die Suche nach dem Selbst, dem wirklichen, wahren Ich, dem eigenen Wesen, nach der Seele.

 

Gleich wie man den Ort nennt, den man findet, es ist immer derselbe. Gleich welchen Weg man wählt: die Richtung ist auch immer dieselbe. Dabei geht es auch immer um dasselbe:

 

Die Maschine in uns zu finden, zu akzeptieren, mit ihr zu arbeiten und ihr in einem geschützen Bereich Freiheit zu geben.

 


Wer Mensch / wer Maschine

Nicht nur im Alltag, auch im Berufsleben stellt sich die Frage:

  • wer ist Mensch
  • wer ist Maschine?

Doch was bedeutet diese Frage?

 

Es geht um Archetypen, wie Sie es sich vielleicht schon denken können. Es sind psycho-soziale symbolische Grundmuster, Autopiloten, die sich meist unbewusst ins Unterbewusstsein einschleichen und die Führung übernehmen:

  • entweder temporär (wandelnde ID)
  • oder chonisch (Nicht-Ich).

Emotionen, die nicht vom Selbst abgefangen werden, weil es noch nicht so weit ist oder es nicht dar, rufen immer das Archetypische aus dem großen Kostümkoffer.

 

Übernimmt es die Führung, wird man zur Maschine.

 

Man ist dann selbstentfremdet, dem eigenen Selbst gegenüber entfremdet. Ein Algorithmus übernimmt die Kontrolle und gaukelt vor, dies wäre man selbst.

 

Der Archetypen-Kleiderschrank liefert uns 1000-de standardisierter Reaktions- und Verhaltensmuster, die uns von uns selbst entfremden. Lassen wir es zu, das unsere Wut, unsere Angst oder unser Hass ein Kostüm erwecken, "den Geist rufen", gibt es kaum noch eine Chance, diesen so schnell wieder loszuwerden. Dies ist harte Lebensarbeit. Hierbei möchten wir Sie auch gerne unterstützen, in unseren Seminaren und Coachings.


Welttheater


Gesund Erwachsen

Nur einer kann es schaffen, die chaotische Kennenreakation von Emotionen und reaktive Standardverhalten zu unterbrechen:

  • Der Gesunder Erwachsene

Daher dreht sich bei uns alles nur um ihn und seine noch weiter entwickelte Form, den:

  • Mentor

 

Nur, wenn es uns gelingt, diesen Anteil in uns zu entdecken und zu üben, üben und nochmals zu üben, wird es uns gelingen, dem Welttheater zu entkommen.

 

Und eines ist sicher: kaum ein Moment vergeht, in dem wir nicht versucht werden, den Gesunden Erwachsenen sofort wieder abzuschalten.

 


Warum das Ganze?


5 % bewusste Menschen

Was mag der Grund darfür sein, dass 95 % aller menschlicher Gestalten, auf die wir treffen, im Wesentlichen menschlich wirkende Roboter sind?

 

Zur Erinnerung, damit sich Ihr Roboter jetzt nicht einschaltet und zu Mr. Smith wird: Es geht um archetypische Grundmuster, die in 19 von 20 menschlichen Körpern die Führung übernommen haben.

 

Wozu die theaterartigen, wellenförmigen, durch das Internet und die damit verbundene Globalisierung und informatorische, Wurmloch-artige Krümmung der Welt, der Kettenreaktionen aus Standardemotionen und Standardverhalten?

 

Nun wird es philosophisch

Aus unserer Sicht ist es das höchste Ziel im Leben, Gesund Erwachsen zu werden und dann ein Mentor für andere, der anderen hilft, ebenfalls Gesund Erwachsen zu werden.

 

Der Grund hierfür liegt darin, dass

  • diese beiden Ziele kaum zu erreichen sind
  • wir kaum jemanden kennen und nur von sehr Wenigen gehlrt haben, die dies geschafft haben
  • wir selbst darin ein tiefes Zufriedensein und Glücklichsein empfinden
  • unsere Reflexion zeigt, wie schön die Welt wäre, wenn alle Gesund Erwachsen wären.

Doch möchten wir hieraus kein Dogma machen. Dann wären wir schließlich selbst wieder die Maschine. Stattdessen möchten wir die Tür öffnen und den Weg hindurch zeigen. Hindurch schreiten kann nur jedeR für sich alleine - und dann für sich selbst, aus dem eigenen, damit gefundenen Selbst heraus, fühlen, wie es einem damit geht.

 

(Nicht: entscheiden. Es ist die Maschine, die entscheidet, nicht der Mensch.)

Antwort: Heldenreise

Die Anwort klingt einfach und sie ist es auch. Es geht um die Heldenreise (m/w/x).

 

Nicht umsonst ist sie unsere eine und einzige Kernmethode. Denn alles dreht sich - im wahrsten Sinne des Wortes - nur um sie.

 

Man findet sie in allen Epen, Mythen, Märchen, Sagen, Fabeln, Romanen, spannenden sonstigen Geschichten und Erzählungen:

 

Es ist die Konfrontation mit dem Neuen, das uns Angst macht, dem Dunklen, das in der Symbolik des drohenden Todes dahinter versteckt ist und unserer Auseinandersetzung mit diesen Anteilen im Inneren bzw. Äußeren.

 

Denn erst durch das Erkennen der Mr. Smith's dieser Welt, der archetypischen Standardandroiden in Familie, Beruf und Nachbarschaft haben wir eine Chance, am Ende auch wirklich zu erwachsen.

 

Der Burnout, der Unfall, die Krankheit, die Kündigung, das Ausbleiben der Beförderung, das Cholerische im Chef, das Psychopathische in der Kollegin mit dem Doktorentitel, das pubertierende Kind: sie alle ermöglichen es uns, derart hart auf die Wand der Frustration zu stoßen, dass wir sie irgendwann hoffentlich durchbrechen.

 


Reflexionsmöglichkeiten


Darth Vader

Vergleichen Sie die erste und zweite Führungsebene eines Konzerns mit Charakteren und Zitaten dieser beiden Filmreihen und ziehen Sie ihren eigenen Schluss über wirkliche Menschen und das Maschinelle in uns...

 

Wichtig ist hier aber auch die Bedeutung des Vaters: die uns zum Menschen machenden Gehirnarealen entspringen sowohl evolutionär als auch entwicklungspsychologisch der Maschine.


Der Mr. Smith in uns


Das Idividuum wird immer der Erzfeind des Systems sein und bleiben. So wie das Menschliche immer der Feind der Maschine. Der Großteil der Menschheit - aufgrund unserer patriarchalen Kultur (Roboterkultur) mehr der Mann als die Frau - hat überhaupt die notwendigne Gehirnareale entwickelt und dann noch im Zugriff, die für ein wirkliches Menschsein Voraussetzung sind.

 

Jeder von uns

Jeder von uns hat ihn in sich - jeder von uns kennt ihn auch. Und je mehr wir ihn in der Außenwelt verachten, desto mehr werden wir paradoxer weise auch zu ihm:

  • Mr Smith

Es ist ein Systemwächter, der alles in Ordnung und Sauberkeit, Ordentlichkeit und Hygiene standardisieren möchte.

 

Wir finden ihn in den Sachbearbeitern der Behörden, in den Ordnungsämtern, den Lehrern unserer Schulen, im Priester unserer Gemeinde:

 

Es ist das Psychopathische, Menschenverachtende, Andere-Unterjochen-Wollende, das selbst fest daran glaubt, sich ebenfalls an seine entmenschlichenden Regeln zu halten, sie jedoch meist selbstbetrügerisch umgeht.

 

Das eigene als Schwach definierte wird in die Außenwelt projiziert, um dort vernichtet zu werden. Die Liste ist endlos:

  • Hitler
  • Lehnin
  • Mussolini
  • Trump
  • Stalin

Schon US-Republikander zu sein, bedeutet Maschine zu sein und Menschlichkeit vernichten zu müssen. Es ist nicht sozial (GRÜN), sondern vor- und anti-sozial (SCHWARZ-ROT).