Der Homunkulus

Ein einziges Modell erklärt alles - ob im Management oder  im Leben



Das Kernmodell


Geburtsprozess

Als Physiker zerlegt man ein System solange in Einzelteile, bis man alle Einzelkomponenten gefunden hat. Denn erst dann kann das System erklärt werden. Macht man dies nicht - wie in 95 % aller Psychotherapien - sind Beobachtungen und Handlungen Glückssache im chaotischen System.

 

Als Ergebnis unserer Forschung haben wir den Homunkulus entwickelt - und zu unserer Verwunderung mussten wir feststellen, das alle Modelle und Prozesse, nicht nur in der Psychologie, sondern auch überall anders, mit seiner Hilfe erklärt zu werden scheinen können.

 

Übersicht

Der Homunkulus untergliedert die Psyche systemisch in zwei Hauptregionen:

  1. Bewusstsein (Präfrontaler Cortex)
  2. Unterbewusstsein (Archaisches System)

Das Unterbewusstsein unterglieder sich wiederum in vier Regionen:

  1. Computer (post-sozial)
  2. Wesen (erstes Ich/ Seele/ systemisch)
  3. EGO (Schein-Ich/ Schatten)
  4. Angstanteil (identitätslos)

Diese vier Anteile bilden die Marionette, die uns ständig vorgaukelt, dass sie wir wären.

 

Literatur

Es gibt schiere Unmengen an Literatur, die dem Homunkulus zugrunde liegt. U. a.:

  • Sprache ohne Worte, Peter Levine
  • Systemische Psychologie, divers
  • Der Affe in uns, Frans de Waal
  • Das Reptil in uns
  • Der Fisch in uns
  • Biologiebücher, divers
  • Anatomiebücher, divers
  • Denken ist ein wilder Affe, Lin Ji
  • Romane, divers
  • ZEN-Literatur, divers
  • ca. 200 weitere Quellen

 


Integrationsprozess - anderes als gedacht


Entwicklung

Schritt für Schritt werden die vier Areale in unserem Leben online geschaltet:

 

00 - 07 Jahre: Bauchhirn

07 - 14 Jahre: Stammhirn & Limbisches Syst.

00 - 14 Jahre: Präfrontaler Cortex

14 - 21 Jahre: Neo-Cortex

 

Bei Männern erfolgt die Entwicklung in den genannten Siebenjahresschritten, mit kultureller Dominanz des Stammhirns gegenüber dem limbischen System.

 

Bei Frauen verläuft die Entwicklung in Sechsjahresschritten, mit kultureller Dominanz des Limbischen Systems gegenüber dem Stammhirn.

 

Er kann sich daher gut fokussieren, scheitert jedoch an "mehr als Eines". Sie versteht intuitiv komplexe Systeme, kann sich jedoch oft nicht für Eines entscheiden. Ihre Entwicklung ist ca. 15 % schneller als seine.

 

Emotion als Warnlampe

Jedes Gehirnareal hat eigene Fähigkeiten, Grundbedrüfnisse und Emotionen. Letztere treten auf, wenn Grundbedürfnisse nicht erfüllt sind.

 

Wenn beispielsweise das Grundbedürfnis nach Sicherheit nicht erfüllt ist, wird Angst ausgelöst.

 

Die entstehende Emotion ist sowohl Kommunikationssignal für unser bewusstes Ich, das Selbst. Sie ruft - auch in Kombination mit anderen Emotionen - aber auch gleichzeitig archetypische, komplexe Verhaltensmuster auf, die es uns automatisch ermöglichen, mit den jeweiligen bedürfnisbeeinträchtigenden Situationen umgehen zu können.

 

So ruft die Wut des Stammhirns den Krieger-Archetypen hervor, der eigentlich nur eine Abgrenzung bewirken sollte, diese jedoch meist Golem-artig übertreibt.

 

Marionette und Spieler

Gesunde Entwicklung des Kindes, der Jugendlichen und Erwachsenen führen zur Entwicklung und Anwendung des Präfrontalen Cortex. Aus Sicht der systemischen Psychologie ist er der Wohnort des Gesunden Erwachsenen Anteils in uns.

 

Er gilt schon im Daoismus und ZEN als Marionettenspieler oder Gastgeber, heute als Pilot.

 

Geführt wird das Archatische System, der roboterartige Anteil des Homunkulus, bezeichnend genannt: Marionette, Gast bzw. Autopilot.

 

Ziel des menschlichen Reifeprozesses ist die Übernahme der Marionettenspielerrolle und Verlagerung der anfänglich primär reaktionsbestimmenden Emotionen hinter eine ernst-pragmatische und herzliche PilotInnen-Rolle, die stabil und pro-aktiv sich selbst und andere authentisch und sicher liebevoll steuern kann.

 


Beispielvideos

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