Das System

Komponenten bilden Systeme  -  Systeme sind selbst Komponenten  -  Systeme bestehen also aus Systemen


Das System - Das Imperium - Die Matrix - Der Westliche Imperialismus - Der Kapitalismus - Das Gesellschaftssystem - Unser Staat - ... Jedes System hat immer denselben Aufbau und dasselbe Verhalten. Es bewegt sich in den Persönlichkeitsentwicklungsstufen -3 bis -1. Damit ist es primär dysfunktional, entmenschlichend, maschinell. Für die Welt, die Organisation und den Menschen ist dies fatal. Nur die systemische Psychologie sieht dies etwas anders. Wahrscheinlich ist das Dysfunktionale Voraussetzung für das Funktionale.


Existenzgrund

Wozu existiert ein System?

Wir sprechen um einen klar geregelten Organismus, der "auf Teufel komm raus" versucht, sich selbst nicht nur am Leben zu halten, sondern auch noch dadurch zu rechtfertigen, dass er alles Systemfeindliche vernichtet.

 

Diktatur, Konzernhierarchie, Golfclub, Bakterieninfektion - wo auch immer man hinsieht, gibt es solche Organismen.

 

Drei Antworten haben wir auf diese Frage gefunden:

  1. um eine kurze, sehr begrenzte Zeit lang, etwas vermeintlich sinnvolles zu tun
  2. seiner selbst wegen
  3. um Nährboden von etwas Neuem zu sein - von etwas anderem

Ableitungen

Was lässt sich hieraus schließen?

Wenn sich ein System nicht ständig wandelt, existiert es früher oder später nur noch sinnlos seiner selbst wegen.

  • Ein System müsste sich also wandeln können, wenn es weiterhin sowohl existieren als auch etwas sinnvolles vollbringen möchte.

Für einen solchen Wandel braucht das System jedoch die Fähigkeit, einer bewussten Selbstreflexion.

  • Ein System müsste sich für einen Wandel selbst reflektieren können.

Diese Selbstreflexionsmöglichkeit wird das System jedoch selbst zunichte machen. Denn vermeintlich kritische Komponenten - das individuelle - wird extrahiert, gefolternt oder vernichtet:

  • Per definitionem vernichtet das System selbst die Fähigkeit für Reflexion und damit Wandel.

Somit ist der einzige Zweck, dass ein System etwas Neues entwickelt, und dann irgendwann - fehlenden Wandels wegen - abstirbt.

  • Die einzige Aufgabe eines Systems ist die Entwicklung von etwas Neuem.

Sich bewusst reflektieren und anpassen (heilen) zu können, ist bewusste Intelligenz. Ein System ist daher nicht bewusst META-intelligent.

  • Ein System ist daher eine Zeugungsmaschine.

Das Neue

Was entsteht?

Ein System kann zwei Arten von Neuem erzeugen:

 

1. ein neues System

  • Ableger seiner Art
  • Keim für ein neues System

2. reflektierendes Bewusstsein 

  • eine Komponente wird extrahiert/ extrahiert sich, die die Fähigkeit der bewussten Reflexion hat.

Entstehendes reflektierendes Bewusstsein hat potenziell zwei Fähigkeiten:

  1. vorhandene Systeme von außen zu wandeln
  2. sich selbst derart zu wandeln, um zu verhindern, jemals selbst ein System zu werden.

Für Reflektierendes Bewusstsein gilt:

  • es kann Systeme wandeln
  • es verhindert, ein System zu werden.

Reflektierende Bewusstsein ist daher:

  • META-Intelligenz
  • DAS INDIVIDUUM

Daher ist sind die elementaren Eigenschaften des Individuum:

  • Ständiger Wandel
  • mittels Selbstreflexion
  • um das Entstehen des Systems zu vermeiden.

Damit ist die einzige Fähigkeit des Systems:

  • sich selbst in den Tod zu führen.


System und Komponenten

Ein System besteht aus Komponenten (s. o.).

 

Alle Komponenten eines Systems müssen systemkonform sein. So ist das System definiert.

 

Alle Komponenten sind daher nicht nur gleich, sondern auch austauschbar.

 

Komponenten fügen sich selbst in das System ein. Täten sie dies nicht, wären sie nicht Systemkonform und daher nicht lange Teil eines solchen Systems.

 

Das System wird nur Komponenten beinhalten, die konform sind.



Komponenten sind Systeme

Jede Komponente bildet wiederum ein eigenes System aus Komponenten.

 

Eine Komponente ist daher ein System. Ein System ist daher eine Komponente.

 

Daher gilt:

  • alle Systeme sind gleich
  • alle Komponenten sind gleich
  • alles ist gleich.

Zusammengefasst:

  • Es gibt immer nur DAS System.

Der Staat, die Gesellschaft, die Organisation, der Verein sind also alle geklonte Abbilder 

  • des
  • einen
  • einzigen
  • Systems.


Analogie auf allen Ebenen

Gleich, in welches Unternehmen man kommt, in welche Organisation, weltweit, in welches Team, welchen Stamm, welches Rudel:

 

Konzern ist Konzern ist Konzern.

 

Gleich, in welches Unternehmen man als Mitarbeiter/in oder Führuntgskraft auch kommt:

 

Offenbaren wird sich immer dasselbe.

 

Probleme, die ich im bisherigen System nicht lösen konnte, werde ich im nächsten System wiederfinden - solange, bis ich sie gelöst habe.

 

Dieses Lösen ist immer eine Reise zum eigenen Selbst:

  1. Selbstfindung
  2. Selbstwerdung
  3. Selbstsein.

Damit schließt sich der Kreis zum Anfang dieses Themas.


Komponenten / Teilsysteme

Komponenten sind nichts weiter als Teilsysteme


Vier Grundfarben

Jede Komponente besteht aus vier Grundfarben :

  1. System-Bildendes
  2. Teilsystem-Beherrschendes
  3. Randsystem-Maskierendes
  4. Scheinbar-Funktionales.

Das Systembildende schafft erst einmal das System überhaupt.

 

Das Beherrschende stellt sicher, dass alle Komponenten/ Teilsysteme konform sind und bleiben. Es vertritt stellvertretend das System, wie ein Etikett. Es treibt den Schwarm zusammen.

 

Das Maskierende gaukelt manipulierend nach außen etwas Positives vor und macht das Marode, Systemische, im Inneren, nach Möglichkeit unsichtbar. Gelingt es dem Maskierenden nicht, wird es vom Beherrschenden sanktioniert.

 

Das Funktionale hat als einzige Aufgabe, scheinbar etwas sinnhaftes zu tun. Doch die besteht wirkliche Aufgabe darin, sich andere Systeme einzuverleiben oder sich selbst zytogenetisch zu vermehren.

 

Alle Farben werden, wie man sieht, vom Beherrschenden dominiert. So dominiert das Beherrschende auch sicht selbst - es gibt "kein Entkommen".

 

Mischfarbe des Vernichtenden

Tanzt - trotz dieser Grundfarben - eine Komponente/ ein Teilsystem aus der Reihe,

werden aus zwei Komponenten eine fünfte gebildet:

  1. sich unterwerfendes Bildendes
  2. unterwerfend Beherrschendes

bilden gemeinsam

  • das Vernichtende.

Das Vernichtende wird jede abweichende Kompontene, also jedes Teilsystem, demonstrativ derart für die Abweichung bestrafen, dass alle anderen Komponenten bzw. Teilsysteme die Botschaft daraus ableiten können, was ihnen ebenso drohen würde, wenn sie abweichten.

 

Bestrafung und Folter sind Teil einer jeden Diktatur. Menschen werden eingesperrt, um dennoch das System nicht zu verlassen. Bis zum letzten Moment wird das jedem System immanente Beherrschende die Kontrolle um jeden Preis bewahren.

 

Dies ist nicht nur ein Phänomen bei Menschen - dies gilt, mehr oder weniger deutlich, für alle Systeme.

 

Ziel von Bestrafung und Folter durch das Vernichtende ist das

  • Abtöten des Bewusstseins

jeder Art eventueller Unzufriedenheit.

 

Zusammenfassung

Was ist nun ein System? Es ist derart einfach:

  • Ein System ist (lediglich) ein Zusammenschluss von Teilsystemen.

 

System und Komponenten unterscheiden sich dabei nicht von einander:

  • System und Komponente sind genetisch gleich.
  • Ein System vernichtet Bewusstsein.

Fehlendes Bewusstsein steht in der Psychologie immer für Krankheit.

 

Per definition:

  • Ein System ist immer krank.
  • Ein System macht krank.
  • Ein System fördert Krankheit.

Um das System zu erhalten:

  • Wesentliches Element im System ist das Vernichtende.

Daher sind Burnout und Depression pragamtische Bestandteile in Systemen, sobald das Individuelle entsteht.