Spiritual Management


Widerspruch in sich

Management und Spiritualität könnten widersprüchlicher nicht sein: sie stehen komplementär zueinander. Widerspruch! Management - keine Spiritualität; Spiritualität - kein Management.


Spiritualität ist - anders als Religion - zudem nur für das Individuum erfahrbar. Auch Individualität ist mit Management im Generellen unvereinbar.


Weiterhin ist das Wort Spiritualität nicht nur sehr eng mit Esotherik verwoben, obwohl sie auch schon ohne diese Assoziation bereits sehr negatv konotiert ist: Wiedergeburt, Gott, große Göttin, Mutter Erde sind der Begriffswelt des Management mehr als nur fremd.


Auch wenn der eine oder andere Manager an einen Gott glaubt, an das Übersinnliche, an Geister oder zu WahrsagerInnen geht. Man wird "in der Führungsbruderschaft" genauso wenig darüber sprechen können und wollen, wie 95 % der Psychologieprofessoren in einer öffentlichen Befragung.


Deshalb gehen wir höchst behutsam mit diesem Thema um.


Ursache

Die Ursache für diesen Widerspruch liegt in nicht nur in zwei komplementären archetypischen Grundmustern - was für sich allein bereits mehr als ausreichen würde. Doch es sind darüber hinaus auch zwei unterschiedliche Gehirnsysteme, die diese Muster hosten.


Das eine will das andere unterwerfen und dann beherrschen - das andere sieht eine Lösung in einem Update des Bewusstseins, das das eine bestenfalls als Berater konsultieren möchte.


Es ist wie Marionette und Marionettenspieler. Die Manager-Marionette versucht die Kontolle über den Marionettenspieler zu erlangen - während letztere von Spiritualität spricht.

Und nun?

Wir haben unseren Weg und und unseren Lehrweg im KeieiDo gefunden. Es ist ein erst einmal philosophisch anmutender Pfad, der sich Fragen über Göttinnen und Wiedergeburten überhaupt nicht stellt.


Das Spirituelle, das über den reinen ZEN-Weg hinaus geht, ist nicht mehr Teil des KeieiDo. Da wir diesen Weg selbst gegangen sind, teilen wir gerne unsere Erfahrungen, die wir in Beobachtungen gesammelt haben und diskutieren Hypothesen, die wir aus beobachteten Mustern extrahiert haben.


Gerne sprechen wir über Rituale, das Räuchern und Tierbotschaften - doch auf einet sehr persönlichen Ebene, die erst einmal völlig vom Management abgegrent ist




Wozu also das Ganze?

Es geht um Selbstfindung. Und Selbstfindung wird nur dann geschehen, wenn man die Entfremdung vom eigenen Selbst überwunden hat.

 

Der Weg dorthin geht über

  • Herzlichkeit
  • Entschlossenheit
  • Mut  (und)
  • Pragmatismus.

Hat man sich gefunden, ist also zu einem gesunden, erwachsenen Menschen geworden, ist man ein stabiler, herzlicher Mensch, der auch die Verantwortung für andere in sich führen werden kann.

 

Dies passiert einfach und ist kein aktiver Beschluss.

 

Mit einer solchen Natur wird man auch Management unter komplett anderen Winkeln sehen, als 95 % aller "Manager".