Im Moment vollkommen präsent

Nicht im Gestern verirren  -  nicht in der Illusion aufgehen  -  nicht in Plänen für ein Morgen auflaufen

Die zwanghafte Angst vor dem Tod überwinden  -  durch die bewusste Anwendung von Methodenkompetenz



Einseitigkeiten

Denkt der Manager nur an morgen und an das Erreichen der Ziele, wird daraus pragmatisch abgeleitet werden können, was jetzt passieren muss.

 

Denkt man dabei nicht an die Konsequenzen der abgeleiteten Handlungen aus ganzheitlicher Sicht für diese Imaginierte Zukunft, können die Folgen verheerend sein. Die kybernetische Schleife der Wechselwirkungen wird nicht geschlossen.

 

Denkt die Managerin hingegen nur an gestern und das immer schlechter empfundene Miteinander, wird sie den Fokus auf ein friedliches Miteinander legen, in dem es keine Veränderungen mehr gibt.

 

Dies führt schnell zu einer Stagnation.

 

Hat der Manager hingegen Angst, aufgrund dieser beiden Komplexitäten von morgen und gestern überhaupt zu handen, wird er seiner Aufgabe gar nicht mehr nachkommen können.

 

Entsteht daraus Wut, kommt einerseits zwar der Gesamtfokus auf das Jetzt, denn Wut schaut immer auf den Moment, doch wird die Vision nicht mehr in einem gemeinsamen Miteinander bestehen, sondern in der Unterwerfung oder gar Vernichtung allen dem EGO gegenüber Unloyalen.

 

Intuition nur im Jetzt

Die Herausforderung besteht darin, diese verschiedenen Perspektiven in den synchronen Einklang zu bringen:

  • den pragmatischen, lösungsorientierten Blick in die Zukunft
  • die empathische Sicht auf ein angenehmes und funktionales - und damit wertschätzendes - Miteinander
  • ein risikobetrachtendes, behutsames Vorgehen
  • in dem sich die Lebensenergie im Jetzt bündeln muss, um diese anstrengende Synchronisation hinbekommen zu können - anstatt einen Kollateralschaden zu erzeugen.

Intuitiv wird man in die hieraus entstehenden ganzheitlichen Szenarien hineinfühlen können und ebeso intuitiv wissen, welcher Weg der richtige ist.

 

Voraussetzung für das Wirken des Instinkts ist ein systemisches Lösungsfinden und das Aufstellen bestenfalls mehrerer Lösungsalternativen - mehrerer WEge - sowie die Ruhe und Gelassenheit, sich hineinfühlen zu können.

 

Jenseits von Werten, Ethik, Moral und Grundbedürfnissen, Objektivität und Subjektivität wird der richtige Weg aufleuchten, ohne dass man dies spontan verstehen muss.

Selbst sein

Man selbst zu sein ist eigentlich leicht, doch stellt es sich für viele Menschen als sehr schwierig dar.

 

Es geht darum, das kleine, bewusste, kontrollieren wollende Ich abzuschalten und dem eigenen Selbst, dem Wesenskern, zu vertrauen.

 

Dies wiederum setzt voraus, dass man den

  • Denkapparat und das EGO,
  • Neo Cortex und Stammhirn,
  • Analytiker und Krieger

abgeschaltet.

 

Das Selbst denkt nicht bewusst, sondern es weiß einfach.

 

Diesem unerklärlichen Einfach-so-Wissen will vertraut werden, auch wenn Ratio und EGO dies nicht verstehen bzw. nicht wollen.

 

Scheinbar ist es ein Kontrollverlust, der verheerende Auswirkungen haben könnte, aus dessen Befürchtung heraus man das Selbst nicht walten lässt.

 

Nicht bewusst denken, NICHT-DENKEN, ist der Weg des Selbst. Dieser öffnet sich nur durch das Loslassen der Kontrolle.

 


Übungen für Jetztsein

Die drei Hauptquellen der Entfremdung vom Selbst finden und deaktivieren


Das Denken abschalten

Das EGO erkennen

Die Angst überwinden