Heldenreise

Eine einzige Methode - ein einziger Prozess - erklärt alle Zusammenhänge des Lebens und des Managements


Übersicht


Ebeben des Wandels

Es gibt mehrere Ebenen des Wandels:

  1. Erkennen des Trivialen
  2. Erreichen des Menschlichen
  3. Erkennen der Dualität des Menschlichen
  4. Überwinden des Dualen
  5. Vereinigung des Trivialen mit dem Menschlichen
  6. Gesund erwachsen werden
  7. Weisheit erlangen

Dieser Prozess erfolgt automatisch, schnell oder langsam:

 

Schnell erfolgt er, wenn man die innere Stille bereits gefunden oder nicht verloren hat.

 

Langsam erfolgt er, wenn man das innere Zentrum (japanisch: Hara) noch nicht in sich entdeckt hat.

 

Grundzyklus

Ziele der Heldenreise sind:

  • die Überwindung von jeder Art an Fixierung
  • die Konfrontation mit dem eigenen Schatten (C. G. Jung)
  • das Erkennen des Dunklen im Selbst
  • die Erfahrung, dass das Äußere (komplementär) dem Inneren Entspricht
  • die Erkenntnis, dass Angst, Wut und Hass lediglich zu Selbstschäden führen und die Welt nicht verändern
  • das Haben-Denken zu überwinden
  • sich durch das eigene Handeln im Jetzt zu definieren
  • Veränderung und die Bereitschaft hierzu als Lebensgrundlage zu erkennen
  • aufzuhören, Nester zu bauen

 

Bewusstseinsebenen:

  • Trivial-archaisch
  • Erwachsenen-Fähigkeit

 

Archaische Entwicklungsstufen

Gesund Erwachsen
Die im Grundzyklus erworbenen Fähigkeiten des Erwachsenen:
  • Empathische Menschlichkeit
  • Ernster Pragmatismus

werden nun Gebündelt zum Gesunden Erwachsenen.

 

Dieser ermöglicht die innere Heilung, denn es ist die interne Führungsinstanz, der innere Therapeut und Arzt in einem.

 

Trickster

Auch der Trickster wird erfahren, als die einzige Gesunde Erwachsene Instanz, die es mit dem Schatten (Jung)/ dem Bösen (Arendt) aufnehmen kann.

 

Seminare hierfür anzubieten ist kaum möglich. Hoch komplex ist diese Thematik.

 

Weisheit

Am Ende steht eine Art "Erleuchtung", die Erfahrung eines Gesamtzusammenhangs, der, in Worte gefasst, derart einfältig klingt, dass man diesen Schritt nur selbst erfahren kann. Es ist das Unbeschreibbare.



Weltbild

Joseph Campbell hatte herausgefunden, dass alle Mythen, Märchen, Sagen und Geschichten immer demselben Muster folgen: der Heldenreise.

 

Solche Heldenreisen unternehmen wir als Menschen immer und immer wieder, tagein, tagaus. Immer wieder stehen wir neuen Herausforderungen gegenüber, die wie bewältigen müssen. Die Heldenreise beschreibt, was in uns typischer Weise abläuft.

 

Aber auch Teams und ganze Unternehmen vollziehen ihre Heldenreisen - wenn auch häufig auf einer anderen Ebene und in anderem Umfang. Aber auch hier: der Ablauf ist analog.

 


  Heldenreise Character Arc Akt Spannung
1 Gewöhnliche Welt  Geringes Problembewusstsein 1 Ankündigung
2 Ruf zum Abenteuer Gesteigertes Problembewusstsein 1  
3 Weigerung Unlust zum Wandel 1  
4 Treffen des Mentors Überwinden der Abneigung 1  
5 Überschreiten der Schwelle Verpflichtung zum Wandel 1 - 2 Erste Schwelle
6 Tests, Verbündete, Feinde Experimentieren mit erstem Wandel 2  
7 Zugang zur innersten Höhle Vorbereitung auf den großen Wandel 2  
8 Leidensweg Versuch des großen Wandels 2 Krise
9 Belohnung (das Schwert ergreifen) Konsequenzen des Versuchs (Erfolge und Rückschläge) 2  
10 Der Weg zurück Umwindmung zum Wandel (Rückbesinnung) 2-3 Rückweg
11 Wiederauferstehung Letzter Versuch des großen Wandels 3 Klimax
12 Wiederkehr mit dem Elixier Meistern des Problems (dort und hier) 3 Auflösung

Wandel

Hauptsache Wandel, alles loslassen, das bremst und hindert, Mut, ins kalte Wasser zu springen, nicht leichtfertig, aber bewusst.

 

Habe ich dies erkannt und werde unabhängig von Lob und Kritik, wird für mich die Heldenreise zur Selbstverständlichkeit.

 

Geschichten erzählen

Erzähle ich meine Heldengeschichten anderen, ermöglichen diese den anderen nicht nur,

  • sich in mich besser hineinversetzen zu können,
  • mein Wesen zu erkennen, zudem
  • dieselben Erfahrungen, dich ich gemacht habe, empathisch miterleben zu können, sondern auch,
  • immer mehr den Mut aufzubringen, selbst immer größere Heldenreisen anzutreten zu sich
  • zu einem mutigen und bewussten lebenslangen Lernen zu entscheiden und damit für eine
  • vollständige Persönlichkeitsentwicklung.

 

EGO/ Schatten überwinden

Erlernt wird Heldenreise für Heldenreise, Akt für Akt, Szene für Szene,

  • die Führung zu übernehmen

und damit

  • Eigenverantwortung zu übernehmen

und

  • zu den eigenen höheren und wesensgebundenen inneren Werten zu stehen.

Wie Odysseus, werden wir uns selbst und andere erst dann führen können und damit auch sein können, sobald wir von unseren EGO-Anteilen zu uns selbst gefunden haben.

 

 


Identitätsfindung

Damit ist eine tiefe Story (3D/ fraktal) gemeint, als Prozess der eigenen wahren Identitätsfindung. Ermöglicht wird diese durch unsere Fähigkeit zu Empathie - das Hineinversetzen in einen anderen Menschen. Ermöglicht uns die Geschichte, mit dem Protagonisten eins zu werden, werden wir selbst zu diesem Protagonisten und lernen dieselben Botschaften wir er/sie/es.

Gummiente unenttarnt

Dabei ist es wichtig, gar nicht auf die Ursachen für die Charakterzüge und das Handeln des Protagonisten zu schauen - im Gegenteil. Diese Seelenschau macht eine spannende Geschichte schnell zu etwas, mit dem man sich am Ende nicht mehr identifizieren kann. Ratio ist weit weniger wichtig als das Gefühl.

 

Hier liegt der Widerspruch zur klassischen Psychotherapie. Ich muss nicht wissen, warum ich krank bin. Ich muss mir vielmehr bewusst werden, dass ich gar nicht die/ der Kranke bin. Ich werde im Prozess der Geschichte zu einem neuen Ich.

 

Ordnung schaffen

Die archaischen Gehirnareale des Homunkulus haben offensichtlich die Aufgabe, Schritt für Schritt Ordnung zu schaffen. Unser Gesunder Erwachsener Anteil ermöglicht uns, diesem Prozess zuzusehen und zu Meta-Erkenntnissen zu kommen. Damit erfüllt die Geschichte zwei Ziele: Verständnis und Ordnung zu schaffen - und eine höhere Erkenntnis hieraus zu gewinnen.



Idee der Geschichte

Jede Story ist eine Reise - hin und zurück. Eine Reise in den dunklen, geheimnisvollen Wald, mit dem man sich verbindet, zu sich zurückfindet und aus dem man wieder herausfinden muss und als neuer, veränderter Mensch "wiedergeboren zu werden".

Gegensätze auflösen

Der Protagonist trifft seinen Schatten, den Antagonisten, lernt mit ihm umzugehen und integriert die Fähigkeiten des Antagonisten sinnvoll in das eigene Konstrukt.

Bedarf hinter dem Wunsch

Jede Geschichte stellt einen Wandel dar, Akt für Akt, Szene für Szene, Beat für Beat. Er beinhaltet das Aufdecken des Wunsches des Egos des Protagonisten und dessen Wandel in den wirklichen Bedarf des Wesenskerns - und damit das Entdecken genau dieses Kerns, der wahren Identität.



Es geht um selbstbestimmte Übernahme der Führung auf Basis der höheren inneren Werte verkörpert durch das eigene Wesen

Grundzyklus

  • die Überwindung von jeder Art an Fixierung
  • die Konfrontation mit dem eigenen Schatten (C. G. Jung)
  • das Erkennen des Dunklen im Selbst
  • die Erfahrung, dass das Äußere (komplementär) dem Inneren Entspricht
  • die Erkenntnis, dass Angst, Wut und Hass lediglich zu Selbstschäden führen und die Welt nicht verändern
  • das Haben-Denken zu überwinden
  • sich durch das eigene Handeln im Jetzt zu definieren
  • Veränderung und die Bereitschaft hierzu als Lebensgrundlage zu erkennen
  • aufzuhören, Nester zu bauen

Bewusstseinsebenen:

  1. Trivial-archaisch
  2. Erwachsenen-Fähigkeiten

 

 

Gesund Erwachsen

Die im Grundzyklus erworbenen Fähigkeiten des Erwachsenen:

  • Empathische Menschlichkeit
  • Ernster Pragmatismus

werden nun Gebündelt zum Gesunden Erwachsenen.

 

Dieser ermöglicht die innere Heilung, denn es ist die interne Führungsinstanz, der innere Therapeut und Arzt in einem.

 

Der Trickster

Auch der Trickster wird erfahren, als die einzige Gesunde Erwachsene Instanz, die es mit dem Schatten (Jung)/ dem Bösen (Arendt) aufnehmen kann.

 

Seminare hierfür anzubieten ist kaum möglich. Hoch komplex ist diese Thematik.

 

Weisheit

Am Ende steht eine Art "Erleuchtung", die Erfahrung eines Gesamtzusammenhangs, der, in Worte gefasst, derart einfältig klingt, dass man diesen Schritt nur selbst erfahren kann. Es ist das Unbeschreibbare.

 

Referenzen

Literatur

  • Struktur der Märchen, Vladimir Propp
  • Der Heros in 1000 Gestalten, Joseph Campbell
  • The Writers Journey
  • Hara, Dürkheim

Methodik

  • Der Homunkulus, methoform
  • Team-Uhr
  • Transaktionsanalyse (TA)

 

 

 

 


Wandlung

Die Heldenreise stellt den Prozess der Wandlung dar, für:

  • den Menschen
  • das Team
  • die Organisation
  • die Gesellschaft.

Es ist die Auseinandersetzung mit Veränderungen und den Erfahrungen mit dem Sich-Widersetzen einer Wandlung und dem Mut, diese einzugehen.

 

 

Ebeben des Wandels

Es gibt mehrere Ebenen des Wandels:

  1. Erkennen des Trivialen
  2. Erreichen des Menschlichen
  3. Erkennen der Dualität des Menschlichen
  4. Überwinden des Dualen
  5. Vereinigung des Trivialen mit dem Menschlichen
  6. Gesund erwachsen werden
  7. Weisheit erlangen

Dieser Prozess erfolgt automatisch, schnell oder langsam:

 

Schnell erfolgt er, wenn man die innere Stille bereits gefunden oder nicht verloren hat.

 

Langsam erfolgt er, wenn man das innere Zentrum (japanisch: Hara) noch nicht in sich entdeckt hat.

 

Variationen

Die Heldenreise gibt es in diversen Schrittanzahlen und Schrittfolgen. Es ist m´üßig, hier in einen philosophischen Diskurs zu kommen. Wir haben darin keinen Mehrwert erkannt. Die Funktionsweise eines jeden Modells ist dieselbe.

 

Es gibt auch Autoren, die den Heldenzyklus in Frage stellen. Angeboten werden alternative Modelle. Aber auch hier ist der Kerngedanke am Ende dennoch derselbe.

 

So haben wir uns für ein Modell entschieden, das mit all unseren anderen Methoden deckungsglich ist.