Teambuilding

95 % aller Teams sind keine - und dies liegt zu 95 % an den "Führungskräften", die eben leider nicht führen können.


Wie im Innen so im Außen

In unserer menschlichen Entwicklung werden auch erst das

  1. Bauchhirn (Angsthase), dann
  2. Stammhirn (Krieger),
  3. Limbisches System (Soziales Ich),
  4. Neo Cortex (Planer) und schließlich, "wenn man Glück hat", der
  5. Präfrontale Cortex (Gesunder Erwachsener) entwickelt.

Team-Building funktioniert auf dieselbe Weise. Nur hat man es hier nicht (nur) mit dem inneren Team zu tun, sondern mit dem äußeren.

 

Es geht nun für die wahre Führungskraft nicht nur darum, die eignene archetypischen Anteile in sich selbst Gesund Erwachsen zu leiten, sondern auch die Archetypen in den Marionetten der MitarbeiterInnen, um diesen mentorenhaft zu helfen, ebenfalls Gesund Erwachsen zu werden.

 

Den Schatten überwinden

Die größte Herausforderung ist hierbei für einen selbst, wie für alle Mitarbeiter und damit auch für den eigenständigen Organismus mit dem Namen Team:

das Schattenhaft zu überwinden!

 

Der Schatten/ das Böse ist nicht nur ebenfalls ein Archetypus wir die meisten anderen Anteile. Es ist auch die Reinform der menschenvernichtenden Maschinerie.

 

Dieses Vernichtende, das Vernichtungspotenzial, haben wir all in uns. Auch dem Team ist es immanent.

 

Daher wird die wahre Führungskraft die Existenz des Bösen anerkennen müssen und systematisch und methodisch dafür sorgen müssen, dass es sich nicht ausbreiten kann.

 

Hat der Mensch dies lange genug in sich geübt, vermag er erlernte Methodik auch auf das Äußere anwenden.

Die Heldenreise als Weg

Die eigene Menschliche Entwicklung erfolgt immer über die Heldenreise. Die Team-Entwicklung ebenfalls.

 

Jede kleinste Veränderung versetzt das Team, gleich wie BLAU es ist, immer wieder in die schwarze Phase. Es muss dann durch die Hölle und sich neu aufbauen.

 

Ohne eine Wahrhaftige Führungskraft wird dies nicht gelingen. Daher sind 95 % aller "Teams" gar keine Wahrhaftigen Teams, sondern maxiamal Schärme oder gar nur egozentrische Einzelkämpfer.

 

Ein druchschnittliches "Vertriebsteam" ist ein Paradoxon. Der Durchschnittsvertriebler ist immer ein Krieger-Archetypus und dieser ist per Programmierung anti-sozial.

 

Erst der Key-Accounter hat es geschafft, Gesund Erwachsen zu werden. 5 % aller Vertriebler sind Key-Accounter.

 

Aber nichts gegen Vertriebler: wenige Menschen schaffen es, diesem Sog zu entkommen, tarnen sich nur geschickter als Wissenschaftler oder hinter Titeln.


Sicherheit geben

Eine Wahrhaftige Führungskraft wird dem Team versuchen, absolute Sicherheit zu geben:

 

FORMING

  • Gemeinsame Visionen finden
  • Gemeinsame Ziele geben
  • Gemeinsamkeiten aufzeigen
  • Arbeitsplatzsicherheit geben
  • Selbst absolut emotionsstabil sein

STORMING

  • Grenzen zwischen MA' ziehen
  • Grenzeinhaltung sicherstellen
  • Respekt über alles stellen
  • Respektlose MA mitfühlend doch pragmatisch ausgrenzen
  • Keine Grenzüberschreitungen tolerieren
  • Auch selbst geschützt sein
  • Zeigen, was geht, was nicht
  • Konsequenzen aufzeigen

Hierzu muss die Führungskraft - wie immer - Gesund Erwachsen sein.

 

Empathiefähigkeit

Liebevolles Verständnis, Vertrauen, Zutrauen, Verantwortung abgeben... All dies sind Fähigkeiten, die nicht nur die Wahrhaftige Führungskraft in sich trägt und in das Team bringt.

 

Voraussetzung ist weit mehr, auch sich selbst auf diese Weise zu behandeln. Hat der Mensch seine eigenen Archetypen im Inneren nicht unter Kontrolle, wird es ihr nicht nur nicht gelingen, das Team zu bauen.

 

Vielmehr kann es dazu kommen, dass die inneren Hassarchetypen nicht nur auf die Außenwelt losgelassen werden - häufig wird die eigene Unfähigkeit auf die Umgebung projiziert, um selbst im guten Licht stehen zu können.

 

Dies ist eine der Formen Psychopathologischen "Führungsverhaltens", das 95 % der Führungkräfte einverleibt ist.

 

Erst selbst gesund - dann führen!

Menschen machen

In den oberen beiden Phasen der Uhr geht es um das Menschliche, Individuelle, Besondere im Menschen und damit des Teams:

 

NORMING

  • Werte finden und vorleben!
  • Gemeinsame Identitäts-Workshops
  • Vision verfestigen
  • Toleranz und Akzeptanz als höchste Werte etablieren
  • Vorgehen mit dem Schattenhaften regulieren
  • Verhaltensnormen schaffen
  • Konfiktlösungen sicherstellen
  • Lösungsorientierung etablieren

PERFORMING

  • Klare Rollen definieren
  • Auf Grundlage von
    • Sicherheit
    • Respekt
    • Vertrauen
    • Miteinander
  • Rollen klar voneinander abgrenzen
  • Niemand ist besser/ schlechter

Aber Vorsicht: Die PERFORMING-Phase führt schnell zu Entmenschlichung und wirklt daher BLAU, ist aber ROT. Dies muss verhindert werden! Der Mensch ist keine - niemals - Maschine. Genau dann hat man am Ende auch ein Team, immer wieder von Neuem.