Gesunder Erwachsener

Vorfahre des Mentor  -  die Methode als Weg

Krankes Kind  wird zu  Gesundem Erwachsenen  wird zu  Mentor*in


Die Über-Marionette ist der Schauspieler

plus Feuer, minus Egoismus;

und zwar das Feuer der Götter und Dämonen,

ohne den Rauch und Dampf der Sterblichkeit.

[Antonin Artaud, On the Art of Theatre (1925)]


Methodiker*in

Das Gesunde Erwachsene (genderneutral) ist das methodisch androgyne Kind aus

  • männlichem Analytiker und
  • der weiblichen Sozialen.

Das Gesunde Erwachsene ist ein komplett neues Wesen, das beide Methoden, Empathie und Pragmatismus miteinander vereint.


Der Weg zum Mentor / zur Mentorin (beides in Einem)


Beides Gleichzeitig: M & W

Das entscheidende Merkmal des Gesunden Erwachsenen ist das gleichzeitige Vorhandensein von

  • fördernden männlichen
  • herzlichen weiblichen

Eigenschaften.

 

Es entsteht ein selbstregulierendes System, das den Gesunden Erwachsenen dazu befähigt, sich in allen Lebenslagen angstfrei zu stabilisieren.

 

Er ermöglicht die Selbstführung - und nach langem Üben auch die Führung anderer. Denn nur der Gesunde Erwachsene hat Wahrhaftige Führung verstanden.

 

Primär höchstes Ziel

Kernaufgabe der Psychotherapie ist die Entwicklung des Gesunden Erwachsenen.

 

Der Weg dorthin führt durch das Labyrinth innerhalb tausender Gespräche und Selbstreflexionen, hoffend, dass der Klient sich selbst aus sich heraus erkennt.

 

Weitaus schneller geht es mit der Erläuterung dieses Prozesses dem Klienten gegenüber.

 

Neuer Mensch

Der Gesunde Erwachsene ist ein neuer, bewusster Ich-Zustand, der Raum für das eigene Wesen lässt, und das widersprüchlich-verwirrende Emotionale der Vergangenheit hinter sich lässt:

 

"Patient, Du musst den Büffel (Wesen und EGO, gebunden) in Dir reiten lernen, um gesund (und erwachsen) zu werden. Hast Du Deine Emotionen als Nicht-Du erkannt, wird Dein damit gefundenes Selbst Dich retten können."

 


Methodiken

Vorerst angewandtes Methodenwissen


Weibliche Methodik

Generischer Fokus Mensch

Intuitives systemisches Denken

Auf der weiblichen Seite sind es:

  • Aktives Zuhören  (oder)
  • Paraphrasieren.

Man hört dem Gegenüber zu: 

  • verbal
  • paraverbal
  • körpersprachlich

und versucht, das Wahrgenommene wiederzugeben:

  • das sachlich objektiv wahrgenommene
  • Emotionen im Gegenüber
  • Bedürfnisse, vor allem unerfüllte
  • Wünsche und Hoffnungen.

Damit zeigt man dem Gegenüber, dass man es (sie/ ihn) menschlich wahrgenommen hat.

 

 

Männliche Methodik

Fokus Rolle im System

Bewusstes Strukturieren (7 +/- 2)

Die männliche Methodik besteht aus:

    • Analytik
    • Zielen
    • Evaluationen
    • Zielen
    • Szenarien
  • Strategien
  • Pragmatismen.

Ziel dieser Fähigkeiten ist es, Transparenz zu schaffen, um den bestmöglichen Weg in eine sinnvolle Zukunft zu erörtern.

 

Dabei gilt es:

  • bisherige Probleme zu überwinden
  • Fehler nicht erneut zu machen
  • nachhaltig hinzu zu lernen
  • Risiken zu vermeiden
  • Chancen zu nutzen
  • Sinn zu finden und zu geben

Zusammen Führungsmethodik

Noch bewusste Methodenanwendung

Bisher noch keine Selbstverständlichkeit

Was den Gesunden Erwachsenen vom späteren Mentor unterscheidet, ist, dass der Gesunde Erwachsene daran arbeitet, die gelernten weiblichen und männlichen Methoden bewusst anzuwenden.

 

Der Mentor* hingegen findet seine Stärke nicht mehr in Methoden, sondern in der Intuition des gefunden Selbst.

 

Die Methodik des Gesunden Erwachsenen ermöglicht es diesem, das eigene Selbst zu suchen und besten Falls auch zu finden.

 

Das gefundene Selbst ist die verloren gegangene Intuition. Aus ihr entsteht später der Mentor/ die Mentorin.

 

Aber schon der und die Gesunde Erwachse haben alles, das man braucht, um sich selbst und andere führen zu können.


Komplexes systemisches Wechselspiel


Gesund erwachsen

Der Gesunde Erwachsene Anteil ist der Marionettenspieler, die Fädenzieherin.

 

Er setzt sich zusammen aus:

  1. idealer archetypischer Mutter
  2. idealem archetypischem Vater.

Sie ist herzlich-tröstend und damit zurückführend aus der Selbst-Entfremdung.

 

Er ist ernst-pragmatisch und lösungsorientiert, um zukünftig ähnliche Entfremdungen zu vermeiden.

 

Beide Gesunden Erwachsenen Anteile schützen das Ich davor, einen der drei dysfunktionalen Kranken Kindlichen Anteile sich aktivieren zu lassen.


Wichtig: Anders als in Mentor/ Mentorin werden die urarchetypischen Eigenschaften noch nicht intuitiv empfunden und gelebt/ zugelassen, sondern sie werden im Gesunden Erwachsenen noch methodisch synthetisiert.