Planning & Evaluation

Iterations-Planung / SPRINT-Planung


Eine Iteration dauert immer dieselbe Zeit, z. B. zwei Wochen. Alle zwei Wochen findet dann pünktlich ein solches Planungs-Meeting statt.

Iteration/ SPRINT

Im Agilen Projektmanagement/ SCRUM gibt es die Iteration/ den SPRINT:

 

Eine konstante Planungszeitdauer von beispielsweise zwei Wochen, nach der die nächste Planung stattfindet. Sie erinnern sich: Nebelfront für Nebelfront tastet man sich vorwärts.

 

Man nimmt - in unserem Beispiel - nur so viele Story items und Tasks auf das Task Board, wie das Team glaubt, es innerhalb der SPRINT-Zeit hinzubekommen.

 

Kunde immer dabei

Nun ist es durchaus möglich, dass bei der Aufspaltung von Stories und Story items in derart feine Arbeitspakete inhaltliche Fragen auftauchen, die eigentlich nur der Kunde bearbeiten kann.

 

Da es im Projekt nur um das Glück des Kunden geht und man ewiges Kommunikations-Ping-Pong verhindern möchte, wird der Kunde zu einem solchen Planungs-Meeting mit dem Task-Board mit eingeladen.

 

Rollenverteilung

AGILES TEAM

Das Agile Team führt und berichtet sich selbst. Es ist fachlich gefragt, stelle auch hier wieder Fragen und erklärt Zusammenhänge.

 

SCRUM-Master

Der SCRUM-Master ist wiederum moderativ unterwegs und stellt die Einhaltung der agilen Prozesse sicher. Er führt - anders als im klassischen Projektmanagement - nicht.

 

PRODUKTMANAGER

Der Produktmanager erinner sowohl den Kunden (in seinem Haben-Wollen) als auch das Agile Team (in dessen Sein-Wollen) an die Grenzen des Budgets.

 

Der Kunde soll immer wieder daran erinnert werden, dass jedes Extra Geld kostetet. Das Team soll nicht vergessen, dass jedes Extra auch vom Kunden bezahlt werden möchte.

 


Qualifizierung

Auch hier erfolgt jetzt - erneut - eine Qualifizierung (durch Quantifizierung).

 

Jedes Arbeitspaket - hier TASK genannt - erhält eine separate Aufwandsabschätzung.

 

Nützlich ist es dafür, die TASKs den zuvor identifizierten Story items zuzuordnen. Damit sollen strukturelle Zusammenhänge deutlich bleiben.

 

Für die Abschätzung verwendet man auch hier wieder das bekannte Planning Poker. Als Einheit werden hier Leistungstage oder Stunden verwendet. 30 % Risikoaufschlag. Wichtig: immer nur eine Einheit, über das gesamte Projekt hinweg - sonst Chaos!

 

Auch dürfen Aufwände hier per Definition nicht länger als 3 LT sein, sonst bräuchte man prozentuale Fortschrittsberichte.

 

Über rote Ovale können die DODs (Fertigstellungskriterien) ergänzt werden, die in der Verify-Phase geprüft werden.