ZEN und KeieiDo

Kommentare zu den Urschriften des ZEN


Die Urtexte

Im ZEN gibt es eine kleine Reihe an Texten, meist aus den Jahren 600 - 900 nach der Zeitrechnung:
  • Shinjinmei (etwa 600 n.d.Z.)
  • Shodoka (etwa 700 n.d.Z.)
  • Sandokai (etwa 750 n.d.Z.)
  • Hokyo Zanmai (etwa 850 n.d.Z.)
  • Hannya Shingyo.

 

 

Ganzheitlichkeit

Da KeieiDo Psychologie und Mythologie integriert, doch darüber hinausgeht, um ein Gesamtverständnis vermitteln zu können, werden die ZEN-Texte kommentiert.

 

Hinsichtlich der Quellen sind die Werke von Deshimaru aus unserer Sicht sehr zu empfehlen. Er war Schüler von Kodo Sawaki und hat die alten Texte nicht nur übersetzt, sondern auch viel Wissen seines Lehrers in die Werke eingebracht.

FukanZazenGi

Das F'kanZazenGi wurde 1227 von Eihei Dogen geschrieben, als schnelle und verständliche Einführung seine Schule, in der ZaZen, das Sitzen in Meditationshaltung, ein Schlüsselelement war.

 

Dies ist ein sehr seltenes aber aus unserer Sicht sehr wichtiges Werk. Dieses haben wird nicht kommentiert, sondern in Analogie in das FukanKeieiGi gewandelt, die Universelle Empfehlung des KeieiDo.



KeieiDo ist das Mittel (waza)

KeieiDo ist nicht ZEN und auch nicht das Ziel. Das Perfekte Management, für das KeieiDo seht, ist ein Mittel zum Ziel. Management im KeieiDo ist wie ZaZen - das Sitzen in Meditationshaltung - im ZEN. 

 

Um es in einer ZEN-Analogie zu formulieren:

ZaZen wie KeieiDo sind Finger, die zum Mond zeigen. Doch dabei ist es wichtig, dem jeweiligen Finger zu folgen und ihn nicht als das Ziel der Reise zu betrachten. Das Ziel ist in beiden Fällen der Mond.

Westliche Hilfsmittel

Anders als im ZEN, in dem es keine Stufen und Abstufungen gibt, keine Unterscheidung in gleich welcher Art, ist KeieiDo zu verstehen wie eine analytische Treppe.

 

Diese Treppe hilft all denen, die sich für das Management als Weg entschieden haben - und nicht für ZaZen (Sitzen in Meditationshaltung), sehr weite Strecken wohl geführt voran zu kommen und sich auch zum Teil ohne Meister üben zu können.

Am Ende alles loslassen

Kommt man am Ende der Reise mittels KeieiDo schließlich in der Nähe des Mondes an, wird man die Leiter des KeieiDo jedoch loslassen müssen.

 

Es wird sich dann zeigen, ob man schon beim Selbst angekommen ist, das einen dann tragen wird - oder ob man zu früh die Leiter losgelassen hat.

 

Aber auch aus dem stabilen Selbst heraus kann es durchaus sein, dass man immer wieder einmal die abgelegte Leiter nutzen wird oder auf sie zurück fällt. Daher ist KeieiDo wie ZEN eins lebenslange Übung.


Literatur


Filme