Zuhause

Zuhause ist der äußere rechteckige  Raum  um das innere radiale Eigenbewusstsein

Das Zuhause wird bewusst als solches erkannt und benannt - es ist der eigenen Lebensraum. Wichtig: in jedem Moment zuhause.



Der Palast des Gelben Kaisers


Unendlich viele Begriffe scheint es für den zentralen Ort im Inneren des Menschen zu geben, an dem man Stille und sich selbst sowie sein eigenes Wesen, seine Seele entdeckt.

Ein Begriff, der unseres Erachtens aus dem alten China stammt, ist

  • Der Gelbe Kaiser

analog dem Symbol des Mondes im ZEN sowie der Begriff:

  • Palast des Gelben Kaisers

stellvertretend für den innen Raum.

 

Weitere, eher spirituelle Begriffe für diesen zentralen Innenraum des Stille sind, neben vielen anderen:

  • Shukavati
  • Südliches Blütenland
  • Westliches Paradies
  • Nirvana.

 


Die Suche nach dem Zuhause

Kaum etwas ist im Leben eines Menschen derart zentral, wie die Suche nach dem eigenen Zuhause. Das Haus, das Zuhause sind Symbole aus unseren archaischen unterbewussten Tiefen.

 

Zuhause steht dabei sowohl für das Finden und Entdecken der eigenen Wesensnatur, des Eigenbewusstseins.

 

Es geht aber auch darum, diesen gefunden "heiligen" (gemeint: besonderen) und geschützen Innenraum nicht nur zu bewahren und immer wieder zu besuchen und ihn schließlich dauerhaft zu halten - sondern ihn auch in der Außenwelt zu manifestieren.


Innere Sphäre

Das geschützte Innere kann man sich nicht nur gut als Sphäre vorstellen. Von vielen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung weit voran geschrittenen Menschen wird der innere Raum auch als solche wahrgenommen.

 

Im Zentrum steht das eigene Wesen in Form als Sinnbild für das eigene Wesenszentrum. Nach außen hin verblassen die Farben.

 

Innere Stille führt immer in diesen inneren Raum hinein. Symbolisch steht der ruhige Innenraum einer Kirche für die Projektion dieses inneren Raumes nach außen.

 


Äußerer Raum als Zuhause

Aus dem sicheren inneren Raum heraus kann man einen sicheren äußeren Raum schaffen.

 

Er steht sinnbildlich für das eigene Zuhause.

 

Dieses Zuhause kann die Wohnung sein, ein Ort der Stille und Sicherheit, wie die Kirche, in dem man man-selbst sein darf.

 

Es geht aber auch um jeden Ort, an dem man sich aufhält:

 

Steht man beispielsweise auf der Rednerbühe für einen Vortrag, ist es wichtig, die Bühe und das Pult als einen sicheren Raum bewusst zu deklarieren.

 

Erst durch diese bewusste Entscheidung und Handlung wird man in einem Vortrag auch das eigene Wesen herauskommen lassen können.

 

Es ist das Wesen in einem, das den Vortrag hält, nicht man selbst!

 

Das eigene Selbst gibt nur den Raum, lässt zu und beschneidet/ zensiert.

 


Androgyner Kern

Das Zentrum des inneren Wesenskerns wird oft erlebt als

  • Feuer
  • androgyn.

Animus und Anima wurden von Psychologen bereits früh als komplementäre innere Anteile des eigenen Äußeren erkannt.

 

Der Individualisierungsprozess beinhaltet damit die Verschmelzung und somit Auflösung der geschlechtlich getrennten Anteile zu einem genderneutralen Gesamtwesen.

 

Auch alle großen Gottheiten werden übrigens so gut wie immer androgyn dargestellt, wie:

  • das Mann-Weib Athene
    • schön wie ein Weib
    • kräftig wie ein Mann.

Leider haben wir nur dieses wohl etwas kitschige animierte Bild gefunden.