Karte

Ein Weg  -  Kein Ziel

Die Karte ist eine vereinfachte Momentaufnahme



Materielles Ziel

Die meisten Menschen finden einen Antrieb durch das eigene EGO. Mehr Geld oder Ansehen zu erhalten, sich durchzusetzen, eine höhere Position zu bekommen.

 

Bei einem Nicht-Erlangen oder Schweitern der Ziele ist das Leid dann groß. Schnell hält man sich für einen Versager oder projiziert Schuld auf das Außensystem und rechtfertigt sich mit der Opferrolle.

 

Doch eigentlich ist das materielle Ziel nur Auslöser einer Reise, die man ohne dieses Ziel wohlmöglich nicht angetreten hätte. Damit ist das Ziel erst einmal gerechtfertigt.

 

Das Problem mit dem Ziel

Ziele sind immer emotions- und meistens, wie eben bereits angedeutet, EGO-getrieben. Man investiert und tut nur deshalb etwas, um am Ende etwas Anderes, vielleicht sogar Besseres, dafür zu erhalten.

 

Man fixiert sich hiermit sehr stark auf etwas, das man will, sich wünscht und begehrt - und ohne das man denkt nicht weiterleben zu können.

 

Daher ist das Ziel zwar wichtig als Auslöser für die Reise, muss von der Reise oder einer nächsten aber gleichsam wieder obsolet gemacht werden.

 

Wesentliche Erkenntnis

Man wird also beim Zeichnen einer Landkarte, die den Weg aufzeigen wird, den man gehen muss und möchte, auch immer ein Ziel eintragen, zu dem der Weg führt. Dies ist der Schatz, die Chance. Denn wer wird schon in die Höhle des Drachen steigen, wenn es dort keinen Schatz gäbe.

 

Doch ist die eigentliche Aufgabe der Reise, zu lernen, sie auch ohne Schatz antreten zu lernen, weil der Schatz ein anderer ist, als - um bei unserem Beispiel zu bleiben - der Drachenhort.

 

Das Reisen selbst ist das Ziel. Denn es konfrontiert den Reisenden immer wieder mit Herausforderungen.



Herausforderungen

Weshalb sind Herausforderungen wichtig?

 

Sie ermöglichen es uns,

  • mit ihnen zu interagieren (und)
  • dabei Wesentliches über uns zu lernen,
  • uns weiterzuentwicken (und)
  • uns zu integrieren, in eine vollständige, Gesunde Erwachsene Persönlichkeit.

Jeder Sprung in das Unbekannte wird in uns Potenziale wecken, die ansonsten ungenutzt blieben.

 

Wir wachsen an jeder Überwindung und jedem Scheitern (an) einer solchen Herausforderung.

 

Weg als Ziel

"Der Weg ist das Ziel", hört man an jeder Ecke. Deutlicher formuliert lautet die Aussage:

  • Der Weg ist das Ziel

Welcher Weg? Derjenige,

  • der dem Menschen hilft, sich selbst zu beruhigen,
  • hierdurch sein eigenes Wesen zu finden,
  • mit dem Wesen immer stärker zu verschmelzen und
  • schließlich den Weg zu wählen, der der eigenen Wesensnatur entspricht.

KeieiDo

Do ist der Weg. Keiei ist die Karte, durch die der Weg verläuft.

 

Den eigenen Weg finden, im Labyrinth des Managements, das ist KeieiDo.

 

Techniken und Methoden zu lernen und anzuwenden, Zauberkräfte zum Bezwingen der Schattenseiten im Unterbewusstseins, bedeutet auf dem Weg zu sein.

 

Auf Technik zu verzichten und durch immer automatischeres Handeln eine tiefe Intuition zu entwickeln, die wir als Teil unserer Wesensnatur in uns entdecken und die uns als Individuum ausmacht.