Das Wasser bändigen

Das System in den Fluss bringen

Menschen und Ressourcen miteinander koppeln und Aufgaben gemeinsam durchführen



Grundbedürfnis

dysfunktional

Das Grundbedüfnis ist Sicherheit:

  • Gemeinschaftsgeist
  • Freiraum
  • Zugehörigkeit.

Die damit verbundenen Emotionen sind:

  • Glücksgefühl
  • Freiheit
  • Geborgenheit.

Das Gehirnareal ist das Limbische System. Archetypus ist das Soziale Ich, in seinen jeweiligen Facetten.

 

Der von den obigen Grundbefürdnissen und Emotionen getriebene Mensch handelt zwanghaft. Es wird auf emotionaler Basis gehandelt, um die obigen Bedürfnisse sicherzustellen.

 

Strategien hierfür sind:

  • Blinder Aktionismus
  • Quertreiben / Neurotisches Nerven
  • Helfersyndrom
  • Hysterie.

 

Fähigkeiten

funktional

Zielführend ist das bewusste Erkennen und einschätzen der vorliegenden Situation und ein bewusster Einsatz kompensierenden Verhaltens.

 

Erkennt man im Mitarbeiter oder Team die nebenstehenden Emotionen oder die daraus resultierenden Verhalten, geht es darum:

  • gemeinsam kreative Normen finden
    • Toleranz und Akzeptanz
    • Zulassen von "Anderssein"
    • Umgang mit Konflikten
    • Zivilcourage zu fördern.
  • allen zu helfen, diese Normen zu leben
  • jedem Mitglied dabei zu helfen, die Normen zu verstehen und zu leben.

Hierzu gibt es drei aktive Strategie, die bewusst eingesetzt werden können:

  1. Raum für Kreativität zu schaffen
    • Druck aus dem System nehmen
    • Schutz gewähren
    • Ideen zulassen  (Ideenmanagement scheitert häufig, da es "an Wasser fehlt")
  2. Helfen und Feedback geben (größte Vorsicht mit Feedback!)
    • Zusammenhänge erklären
    • das Fremde überwinden
    • das Fremdartige zulassen
  3. Fokus auf das Machen
    • Stärkenorientierung
    • Offene Ankerkennung des Besonderen in jedem/r

 

 

Gesund Erwachsen

vollständig

Gelingt es

  • dem individuellen Menschen
  • der Führungskraft gegenüber dem Team (klassisches Team)
  • dem Team in sich (agiles, selbstgeführtes Team)  oder
  • dem System

diese drei aktiven Strategien in genau dieser angegebenen Reihenfolge bewusst anzuwenden, ist es auf "Wasserebene" vollständig funktionsfähig und geführt.

 

Je häufiger diese Automatismen angewendet und geübt werden, um so intuitiver werden sie verankert. Dies gibt das Gefühl, frei zu sein - also unbefangen, dank Methodenkompetenz.

 

Möchte man diese Fähigkeiten jedoch weitergeben, als Führungskraft (Coach), wird man auch das intuitivie Verhalten immer bewusst verstehen und erklären können - sich selbst und der Umgebung gegenüber.

 

Um schnell zu verstehen, was gemeint ist, nennt das KeieiDo diese pro-aktiven Fähigkeiten:

  • Wasserbändigen
  • das Wasser zu bändigen vermögen.