Status-"Denken"


Status muss losgelassen werden. Status ist immer ein Festhalten an einem künstlichen und damit nicht-existenten Konstrukt. Dieses Konstrukt entsteht immer aus Angst heraus und ist daher auch ausschließlich ein Zeichen von Angst. Je bedeutender der Titel, desto mehr Angst - und umso kleiner meist die Fähigkeiten, auf die es eigentlich ankommt. Etwa 5 % an Ausnahmen brechen diese Regel.

Kein Status

  • Es ist wichtig, niemals auf Status zu setzen
  • Status verhindert immer die Fortentwicklung
  • Es ist ein unbewiesenes Konstrukt, das immer zerfällt
  • Status kann und wird am Ende immer genommen werden
  • Eine Identität auf Basis von Status ist immer auf Sand gebaut
  • Status ist immer Haben
  • Hat man jedoch nichts mehr, ist man auch nichts mehr

Wichtig ist

  • Immer in Bewegung bleiben
  • Die Handlung im Moment entscheidet, wer man ist
  • Die Identität entsteht immer im Moment durch Handlung
  • Jede Entscheidung zeigt, ob man ist oder (Status) hat
  • Sein und Handlung erschafft wirklichen Status

Bedeutung von Status

  • Status ist lediglich ein Türöffner
  • Es ist der Ruf, der eine Kooperation erst ermöglicht
  • Es ist die Bekleidung, die Einlass gewährt
  • Es ist nachgesagte, pseudo-bewiesene Kompetenz
  • Status ermöglicht einen Vertrauensvorschuss
  • Status vermittelt Respekt
  • Status schafft immer eine Erwartungshaltung
  • Diese Erwartungshaltung will erfüllt werden

Status und Verhalten

  • Es ist zu empfehlen, sich seinem Status entsprechend zu verhalten
  • Erst eine hohe Kommunikationskompetenz ermöglicht anderes
  • Vor allem der primitive Anteil in Menschen verlangt nach Status
  • Status drückt Macht aus - und damit Wissen und Kompetenz
  • Anti-Status ermöglicht Erkenntnis
  • Für Erkenntnis müssen Status-Tabus gebrochen werden

Haben und Sein

  • Haben-Menschen brauchen Status
  • Haben entspricht dem primitiven Teil des archaischen Systems
  • Reine Haben-Menschen wirken auf Sein-Meschen primitiv
  • Haben-Menschen haben eher rechte Gesinnung (ohne Wertung)
  • Haben spaltet - und unterwirkft
  • Hierarchien sind immer Haben
  • Sein braucht keinen Status
  • Sein enspricht den mammalen und post-mammalen Hirnanteilen
  • Sein-Menschen wirken schnell nicht geerdet
  • Sein-Menschen haben eher linke Gesinnung (ohne Wertung)
  • Sein verbindet - und hebt auf Augenhöhe

Resümee

  • Sein geht vor Status - es wird immer wieder neu bewiesen
  • Sein schafft Status
  • Status ist dynamisch
  • Sein kann bisherigen Status verändern und zerstören
  • Sein und Status sind untrennbar vereint
  • Status öffnet
  • Sein wird erwartet
  • Erkenntnis ist das Verwerfen jedes Status' - und jeder Erwartung