Keiei-Do

Der Weg des Managements


Gewinn

Ziel des Unternehmens

Das Ziel des Unternehmens ist so gut wie immer Gewinn. Die gesamte freie Marktwirtschaft ist auf Gewinn ausgerichtet.

 

Der Mensch möchte das Leben genießen können. Hierzu braucht er viel Geld, Macht und Status. Daher wird er alles dafür tun, es zu bekommen. Das Hinterherrennen nach dem Gebrauchten erhält einen Selbstzweck, dem nie genügt werden kann.

 

Es ist die Analogie zum Drogenkonsum. Auch hier wird der Körper nach immer mehr desselben verlangen. Ein Moment der Zufriedenheit wird nie erlangt. Daher sind das Rennen nach Geld, Macht und Status Formen von Sucht.

 

Erst wenn man erfährt, dass auch wenig zu haben glücklich macht, da man die eigene Sucht damit überwunden hat, wird man erkennen, dass jedes Streben nach mehr unbedingt vermieden werden sollte.

 

Kitke und Odysseus - http://img.porkopolis.org/gallery/payne-rog1b.jpg

KeieiDo und Management

Die radikale Konsequenz hieraus wäre, gar nicht mehr zu arbeiten, weil man ansonsten

  • entweder selbst nach Geld, Macht und Status hinterherrennt (oder)
  • einem Unternehmenseigner/ den Investoren nicht damit hilft, die eigene Krankheit zu überwinden - und damit wirkliche Zufriedenheit zu erreichen.

Doch der Ansatz von KeieiDo ist ein anderer:

 

Es geht um wahrhaftige und perfekte Managementkompetenz

auf der Basis vollständigen Menschseins.

 

Es ist dieselbe Odyssee die auch Odysseus hat vollziehen müssen:

  • das Hinnehmen und Annehmen von Stürmen als etwas Wichtiges, Wegweisendes
  • die Konfrontation mit der Dummheit der Zyklopen dieser Welt (durchschnittliche Vorstände, Geschäftsführer etc.)
  • den syrenenhafen Drogen ins Auge schauen und sie zu meiden (Geld, Macht, Status, Drogen etc.)
  • das Rückverwandeln des Primitiven, Kirken-Verwandelten, in das Menschliche
  • das Beste in sich zu entwickeln

Daher sind:

  1. alle Managementmethoden, die KeieiDo vermittelt, immer auf höchste Perfektion, Präzision und Wahrhaftigkeit ausgelegt
  2. steht das höchst mögliche Maß an Menschlichheit hinter jeder Methode
  3. sind Methoden nicht gewinn- und statusorientiert, sondern dienen der eigenen Vervollkommnung
  4. ist das Management ein odyssee-isches Umfeld, das mit seinem Wahnsinn, seiner Gier, seinem Hass und Verführungsgewalten den Menschen auf dem Weg immer wieder mit seinem eigenen Ärgsten konfronieren wird

 


Der eigene Weg

In Summe geht es immer um den eigenen Weg - und nicht um das Verurteilen der Umgebung.

 

Das vermeintlich Negative der Umgebung und das Ansprechen auf dieses kommt immer aus dem eigenen Inneren. Man verachtet den Despoten in der Welt, wie man den Despoten auch in sich selbst verachtet. Man verachtet den Drogensüchtigen, so wie man den eigenen schwachen Anteil in sich selbst verachtet.

 

Daher geht es im KeieiDo primär um die Akzeptanz der im Außen Abgelehnten in sich selbst. Erst dann werde ich dasselbe, dem ich in mir selbst ins Auge schaue, auch im Außen akzeptieren können.

 

Nicht mit Angst, Wut, Ablehnung oder gar Hass reagieren - denn diese Emotionen führen zu Selbstentfremdung. Akzeptanz des Vorhandenseins ermöglicht hingegen bei sich selbst zu sein, zu bleiben und aus seinen Wesen heraus - intuitiv - zu handeln.


Warum? Weil es ein natürlicher Teil eines jeden Lebewesens dieser Welt ist: Warum soll ich auf Zucker verzichten, wenn es so viel Spaß macht, ihn zu verwenden? Er tut nur dem Gesamtsystem nicht gut und daher ist es gut, sich nicht verführen zu lassen und stark zu bleiben.

 

Würde man alle Verlockungen und Ärgernisse dieser Welt entreißen, gäbe es - pragmatischer Weise - auch keine Verlockungen und Ärgernisse mehr, denen man zu wiederstehen bräuchte. Doch dann würde man auch niemals die innere Zufriedenheit erfahren, die entsteht, wenn sich von ihnen abgewandt hat. Es gäbe den Weg der Erkenntnis nicht mehr.

 

Keine Ablehnung

Daher geht es nicht darum, die 95 % unreifer Führungskräfte zu verurteilen oder sie gar zu stürzen, um als Königsmöder in dieselben Fußstapfen zu treten:

 

Jede Revolution führt immer zu erneuter Diktatur.

 

Vielmehr geht es um:

  • die Akzeptanz des Vorgefundenen
  • das Erlangen der Fähigkeit, mit diesem umzugehen
  • die Entscheidung, wer man selbst sein möchte
  • das Meiden des zu stark Verführenden und des Nicht-Unterstützen des Primitiv-Archaischen
  • den ganz eigenen Weg zu gehen

Jeder Ärger, jede Wut, jede Abneigung, Trauer und Verzweiflung erweckt im Menschen selbst ein archetypisches Grundmuster, das ihn von sich selbst entfremden lässt.

 

Erst emotionale Stille lässt den Mond auf der Wasseroberfläche des eigenen Geistes als klaren Mond erscheinen. Erst in der Stille - und damit der Akzeptanz des Andersartigen werde ich den eigenen Weg finden können.

 

Jede Ablehnung des Andersartigen wird den Menschen abhalten, seinen eigenen, individuellen Weg zu finden.