Erkennen


Der Weg des Managements

Kreis, Dreieck und Quadrat | Zen-Meister Sengai (1750–1837)

Erkennen

Weshalb das Schwert

Weshalb begehrt der Schüler ein kostbares Schwert?

 

Aus der Eleganz desselben kann auf die Fähigkeiten des Schülers geschlossen werden. Es repräsentiert Stärke, Macht und Erhabenheit. Der Schüler möchte in seiner Identität als Schwertmeiser gesehen werden. Der Schwertmeister beherrscht sich selbst, kann scharf unterscheiden und trennen.

 

Zusammengefasst ist das Schwert ein archetypisches Symbol, das seinem Träger eine eindeutige Identität verschaffen kann, diese erweitert oder verändert. Das Schwert ist damit die Maske für die soziale Außenwelt und eine Orientierung für das eigene Selbst. Auch das Meisterhafte stellt etwas Archetypisches dar.

 

Welche Herausforderung besteht

Das kostbare Schwert macht den Schüler nicht zum Meister - solange nicht auch Seele, Geist und Körper das Meisterhafte präsentieren.

Man wird ihn belächeln oder fürchten - weil er sich selbst etwas vormacht bzw. durch seinen offensichtlichen Selbstbetrug eine geistige Krankheit offenbar werden lässt, die auch zu einem Wirrsinn im seinem Handeln führen könnte:

 

Ein Unfähiger, der sich für einen Meister hält, durch den Besitz eines Machtgegenstandes, deutet immer auf geistige Unzulängkeit hin. Hiervon gibt es zwei:

 

  1. Das Empfinden der eigenen Minorität, die symbolisch kompensiert werden soll.
  2. Der Empfinden der eigenen Magnitude, des Größenwahnsinns, die symbolisch ausgedrückt werden möchte.

...

Weshalb die Führungsposition

Wie unterscheiden sich Fragestellung und Antworten zu denen des Schwertes?

 

Entsprechend wichtig ist das Hinterfragen der Führungswerte und eine gezielte Förderung zur wirklichen Meisterschaft. Wie an mehreren Stellen dieser Internetpräsentation angedeutet, ist die Prozentzahl positiv-nachhaltiger Führungskräfte äußerst gering.

 

Der Wunsch, führen zu wollen, ist - analog - Indiz für etwas Charakterliches und Personelles:

 

  • Es kann auf das Unausgereiftes hindeuten, das sich tatsächlich formen möchte.
  • Es kann dem Wunsch der eigenen Erprobung dienen, mit dem Ziel, die eigenen Grenzen aufgezeigt zu bekommen und diese im Nachgang überschreiten zu wollen.

Doch kann es auch Ausdruck einer eigenen nicht-akzeptierten psychologischen Krankheit sein, die durch Macht und Status, die mit der Führungsrolle einher gehen, überwunden werden will - wie beim Schwert: sowohl für die Außenwelt als auch für das eigene kleine (unreife) Ich.

 

Keieido

Wir ermöglichen es unseren TeilnehmerInnen und Coachees, sich selbst einen Spiegel vorhalten zu können, in dem sie ihr wahres Ich erkennen.

 

Selbst sollten sie entscheiden, weshalb und und auf welche Weise.

 

Auf dieser Basis zeigen wir Wege auf, sich selbst zu finden und zu perfektionieren.



Das Schwert sein  -  es nicht haben wollen.

Im Inneren rütteln  -  nicht im Äußeren töten.