Verwenden was da ist

Nicht leben auf Basis von Erwartungen oder Illusionen  -  nicht jammern, dass etwas fehlt



Aus der Illusion

Menschen im System erkennt man unter anderem:

  • durch Jammern über all das, was fehlt
  • vorgauken einer Illusion
    • anderen gegenüber (und/ oder)
    • sich selbst gegenüber.

Daher geht es nicht darum, sich etwas zu wünschen, das das System als Voraussetzung gefälligst zu liefern hat oder so zu tun als wäre man etwas, das man nicht ist und vielleicht auch niemals sein wird.

 

Vielmehr geht es darum, die vorhandenen Ressourcen, Fähigkeiten und Kompetenzen, Stärken und Lernmöglichkeiten zu nutzen, um sich ganz und gar, vollständig, ohne zu Zögern, ohne Wenn-und-Aber, in das System einzubringen:

  • Sosein!

Sosein bedeutet und setzt voraus, sich in seiner Sohei annehmen zu können und anzunehmen.

 

Ich bin so wie ich bin - und zwar zu 100 %.

 

 

Akzeptiere ich mich in meiner Soheit und stehe ich zu meinem Sosein, wird auch das System schweigen.

 

Akzeptiere ich mich mich nicht in meiner Soheit und sehe ich nicht zu meinem Sosein, wird mich das System belächeln, herabwerten, diagnostizieren, verurteilen, belehren,  verändern und notfalls vernichten.

 

Dies sind die Soheit und das Sosein des Systems.

 

Akzeptiere ich das System, das andere, nicht in in seiner Soheit und seinem daraus bedingten Sosein, werde ich es belächeln, herabwerten, diagnostizieren, verurteilen, belehren, verändern wollen und notfalls vernichten.

 

Ich und das System

Akzeptiere ich mich in meiner Soheit und stehe ich zu meinem Sosein, wird auch das System schweigen.

 

Akzeptiere ich mich mich nicht in meiner Soheit und sehe ich nicht zu meinem Sosein, wird mich das System

  1. belächeln
  2. herabwerten
  3. diagnostizieren
  4. verurteilen
  5. belehren
  6. verändern  (und notfalls)
  7. vernichten.

Dies sind die Soheit und das Sosein des Systems.

 

Akzeptiere ich das System, das andere, nicht in in seiner Soheit und seinem daraus bedingten Sosein, werde ich es:

  1. belächeln
  2. herabwerten
  3. diagnostizieren
  4. verurteilen
  5. belehren
  6. verändern wollen (und notfalls)
  7. vernichten.

Es ist wichtig, dies zu verstehen, zu verinnerlichen und in sich zu fühlen. Es ist die Voraussetzung für den Wandel.

 

Keine Wertung, keine Verurteilung, keine Gewalt.

 

Keine Verschlossenheit, keine Abgrenzung, Ermöglichung.

 

Je mehr sich ein System abschottet, desto fremder wird es. Je fremder ein System wird, desto agwöhnischer wird es von anderen Systemen betrachet. Dabei gibt es kein Gut oder Schelcht. All dies startet lediglich den obigen Prozess.

 

Der Prozess beginnt

  • mit der Angst vor dem Fremden und
  • dem Denken, etwas besseres zu sein.

Beides sind Kennzeichen des Systems.