Sich entschlossen einbringen

Alles geben - selbst sein - Leidenschaft - Perfektion - Entschlossenheit - Entschiedenheit - ohne Zögern - spontan - intuitiv  - ehrlich

Vorbild sein ohne es je sein zu wollen  -  zulassen ohne zu bremsen  -  selbst werden ohne Gedanken  -  Selbstvergessen im Selbstsein



Sosein - sich einbringen

Der Prozess:

  1. Die Soheit erklären
  2. Damit Raum schaffen für Sosein
  3. Die Reaktion abwarten
  4. Konsequentes Sosein

Der Rahmen:

  1. Empathie und Herzlichkeit
  2. Pragmatische Ernsthaftigkeit

Versucht ich etwas anderes zu sein, als das was ich bin, werde ich nicht authentisch sein, Das System wird mich enttarnen.

 

Doch was bin ich und was bin ich nicht?

 

Wer bin ich? Sohei? Sosein?

Auch hier wieder dieselben Antworten:

  • Anfängergeist
  • Nicht-Wissen.

Ich frage das System nach

  • seiner Soheit
  • seinem Sosein
  • seiner Begrenzung:
    • in seiner Soheit
    • nicht Sosein zu können.

Ich schaue nach

  • meiner Soheit
  • meinem Sosein.

Ich überlege nicht:

  • Wie passt meine Soheit in die des Systems?

Ich frage vielmehr:

  • Wie hilft mein Sosein dem System, ebenfalls Sosein zu können.

 

Bewusstes Wollen

... statt blinder Begeisterung.

 

Begeisterung meint hier den tiefen Wunsch, man selbst sein zu dürfen und sich selbst einbringen zu können.

 

Es geht also um das subtile, neugierige, empathische Erfragen und damit Erstasten des Raums zwischen dem Selbst und dem anderern System, um in diesem Raum man selbst sein zu können.

 

Zwei Objekte bilden ein System. Dieses System hat eine eigene Soheit und ein eigenes Sosein. Beides bildet die Raumzeit, die Soheit als räumliche Struktur und das Sosein als zeitlicher Prozess.

 

Das System bietet also einen zeitlichen Raum für Sosein des einen Objektes, soweit das Sosein des anderen Objektes in diesem zeitlichen Raum ebenfalls sein darf,

 

Kein Managementprozess, keine Beratung wird ohne dieses Bewusstsein funtional sein.

 



Raum zum Einbringen

Erst, wenn ich als Berater erfahren habe, wie das System, das ich beraten soll, und der Auftraggeber des Systems in ihrer Soheit sind und ich mich in meiner Soheit kenne, werde ich den stillen Raum zwischen uns erkennen.

 

Erst, wenn ich erkenne, dass System und Auftraggeber mich in meiner Soheit annehmen und damit mein Sosein akzeptieren, darf ich Sosein - wie ich bin.

 

Erkennen werde ich diesen Raum der Stille und Leere, in dem mit meiner Hilfe etwas Neues entstehen kann, durch das Ausklingen der systemimmanenten Negativemotionen:

  • Stress
  • Unsicherheit
  • Ekel
  • Angst
  • Hysterie
  • Scham
  • Wut (und)
  • Hass (Verachtung).

 

Leidenschaft finden

Erkenne ich mich in meiner Soheit, werde ich mein Sosein derart anpassen können, dass es in der jeweiligen Situation genau dasjenige einbringt, das für die Situation - und ihren Wandel - geeignet ist.

 

Erkennt ich dies nicht, werde ich mich in meiner Soheit und meinem Sosein auch nur schwer einbringen können. Agil müsste ich mich vortasten und im Dunkel und Nebel meinen Weg ertasten.

 

System aus sich herausführen

So absurd es klingen man: jedes System versucht sich in seiner Soheit zu erkennen und ins sein Sosein zu kommen.