Krankheiten

24 Länder - 24 Zustände - 24 Abgründe - 24 Entfremdungen - 24 Marionetten - 24 Bausteine - 24 Archetypen - 24 Geister - 24 Nicht-Sein

Oben und Unten  -  Licht und Schatten

Nord Ost Süd West  -  Luft Feuer Erde Wasser

Nord Nord Ost | Nord ost | Ost Nord Ost  -  3 Strategien  -  extrovertiert | reguliert | introvertiert


Zwei Funktionen

Den Horizont abzustecken, bedeutet, sich der Situation bewusst zu werden, dem Statischen, in Form einer Momentaufnahme.

 

Man erhält hiermit die Orientierung über funktionale und dysfunktionale Anteile, erkennt die Länder und ihre Bewohner:

  • Förderer  (und)
  • Hinderer.

Der funktionale Archetypenkompass wird jedoch ebenso für die Navigation verwendet, also das festlegen einer geeigneten Richtung durch die erkannten Länder.

 

Krankeit überwinden

Was gibt uns das Recht, in funktional und dysfunktional zu untergliedern?

 

Die Antwort liegt in geistigen und körperlichen Krankheiten.

 

Nicht kontrollierte negative, schattenhafte Gedanken, Gefühle und Handlungen haben immer Krankheiten als Symptom zur Folge.

  • So entsteht aus einem zwanghaft-unkontrollierbaren Perfektionimus sehr häufig eine Autoimmunkrankheit.
  • Der Platzhirsch hat eine hohe Prädisposition für Herzinfarkt.
  • Das sich anpassende Opfer wird von der Täterin häufig in den Schlaganfall getrieben.

Umgang mit Dysfunktionalem

Es gibt mehrere Wege für den Umgang:

  1. Vermeiden
  2. Ausgrenzen
  3. Heilen
  4. Bloßsstellen  (Transparenz)
  5. Austricksen
  6. Vernichten.

Das KeieiDo geht die vier ersten Wege. Austricksen erfolgt über den Archetypus "Trickster". Er ist kaum vermittelbar. Man findet ihn beispielsweise in "Dr. House" und "Colonel Hogan", in Ein Käfig voller Helden.

 

Vernichten bedeutet töten. KeieiDo ist ein friedlicher, gewaltfreier Weg, so wie wie auch seine Quelle, ZEN. Daher wird "Das Böse" (Hanna Arendt) höchstens geheit, nicht vernichtet. Denn es ist nicht der Mensch, der Böse ist, sondern "die Geister, die er hat Einzug nehmen lassen".

 



Gier

Gier stammt psychologisch aus dem Stammhirn. Es ist das unbegrenzte besitzen wollen, von Macht, Status, Materiellem, Untertanen und so weiter.

 

Es fehlt der Regelkreis, der das Maß bestimmt, das man lediglich braucht, um zu überleben.

 

Glück entsteht in dem Moment, in dem die Gier überwunden wurde.

Hass

Hass ist eine Cluster-Emotion aus Angst und Wut. Bauch- und Stammhirn kooperieren hier und schaffen das Schattenhafte.

 

Im Hass hat man nicht nur Angst vor allem anderen. Man möchte es auch vernichten. Es entsteht das Psychopathische, das jede eventuelle Bedrohnung auszulöschen versucht.

 

Hass spielt vor allem in Menschenmassen eine wesentliche Rolle, da die hasserfüllten Menschen ihre Angst in den Scharm abgeben können. Dann verfolgt der Schwarm in Summe den Gesamthass der Einzelnen.

Torheit

Auch Torheit stammt aus Stammhirn und Bauchhirn.

 

Das Bauchhirn ist involviert, wenn man durch Wissen und Profilierung Angst hat, vom gängigen, vielleicht toren Verhaltens des Schwarms, in dem man sich befindet, abzuweichen und ausgestoßen zu werden.

 

Das Stammhirn ist ein binäres Hirn. Es gibt nur Ich oder Nicht-Ich, Wut oder Scham. Cholerische Menschen entwickeln häufig familienbedingt nicht Verstand und Methodik, um der Torheit zu entkommen.

 

Als Cluster - wie im Falle des Hasses - wird Torheit zum Mittel, die Intelligenz psychopathisch zu vernichten.

 


Den Horizont abstecken


12 Dysfunktionale

Es ist das Krankhafte:

  • Psychopathologische
  • Psychopathische
  • Soziopathische
  • Narzistische
  • Minderwertige
  • Zwangsgestörte

das im Menschden "den Dämonen" in Führung ruft.

 

Häufig findet man in solchen Betroffenen vor:

  • psychopathische Mutter
  • soziopathischer Vater

oder generell

  • psychopathologische Eltern.

 


Der Gesunde Erwachsene Anteil, hier - wie auch sonst - in Orange dargestellt, hat die Aufgabe, mittels Achtsamkeit die dysfunktionalen Anteile zu bremsen, zu befrieden oder auszugrenzen, um den Wandel in die funktionalen zu fördern und gezielt zu aktivieren. Dann hat man als Mensch nicht nur ein vollumfängliches, emotionales Indikatorensystem, sondern kommt auch in Selbstführung und erlangt hierdurch die Fähigkeit zur Fremdführung.

Zwei Antriebskräfte

Die Motivation für die

  • 12 funktionalen Anteile

kommt aus dem "Ursprünglichen" (Persönlichkeitskern):

  • Neugier
  • Empathie
  • Offenheit
  • Subtilität
  • Kreativität
  • Fairness.

Die Antriebskraft der

  • 12 dysfunktionalen Anteile

liegt im Schattenhaften:

  • Vernichtung des Ursprungs (menschlichen Kerns):
    • Lüge
    • Verrat
    • Missbrauch
    • Ausnutzung
    • Manipulation
    • Denunziation
    • Vortäuschung
    • Beschimpfung
    • Verunglimpfung

12 Funktionale

Die Motivation für diese zwölf Anteile erfolgt aus dem Kern heraus und ist immer funktional bedingt:

  • Wenn gemacht werden muss, wird gemacht.
  • Wenn Hilfe angebracht ist, wird geholfen.
  • Wenn Hilfe nicht erwünscht wird, wird nicht geholfen.

Wichtig ist für die gesunde Erwachsene Entwicklung, alle zwölf Seiten in sich zu generieren und passgenau anwenden zu können.

 

Genutzt wird der Archetypenkompass zur perspektivischen Betrachtung von Aspekten (s. Methodik).