Integration in die Welt


Überleben


Überlebenskampf

Wird das Kind auf diese Welt geboren, stellt dies für Körper ein Psyche einen Überlebenskampf dar.

 

Wohl weit tiefer verbunden mit dem eigenen Wesen als der Erwachsene, Wesen und Selbst sind wahrscheinlich noch fest verbunden, wird das heranwachsende Kind immer deutlicher erfahren und erkennen, dass die Welt im Wesentlichen durch Entfremdung und Entmenschlichung geprägt ist.

 

Die Maschinenprogrammieung hat die meisten Mitmenschen befallen. Es wird anders interpretiert, aber ebenso wahrgenommen. Diese Maschinen schaffen neue Maschinen und nehmen damit anderen Lebewesen, inclusive der Erde, alles Leben.

 

So wird sich das Kind wappnen müssen, gegnen diese Maschinenwelt, und dabei Sorge tragen müssen, in diesem Überlebenskampf nicht selbst zu entfremden.

 

Heile Welt

Eine "Heile Welt" gäbe es, wenn die Entfremdung nicht stattfinden würde. Jeder Mensch bleibt mit seinem Wesen und damit mit der Quelle an Lebensenergie verbunden.

 

Dies bedeutet, die Menschlichkeit nicht zu verlieren, aber dennoch den Verstand zu nutzen, diesen aber die Menschlichkeit unterstützen zu lassen und davon abzuhalten, ein maschinelles Eigenleben zu entwickeln.

 

Doch werden die Überlebensressourcen knapp und gewöhnt man sich zu stark an die schönen Seiten des Lebens, entstehen Abhängigkeiten, Süchte und die Illusion, ohne bestimmte Ressourcen nicht mehr überleben zu können, sowie Geisteskrankheiten, auf bestimmte Ressourcen mehr - oder gar alleinigen Anspruch zu haben -  als andere.

 

In diesem Moment entscheidet es sich, ob die Dummheit überwunden wurde, um Ressourcenknappheit vorzubeugen, und Gier klein genug geblieben ist, sie nicht auszuleben und der Hass reguliert, um ihn zu erkennen und gegen etwas Menschliches auszutauschen.

 

Tod vs. Entfremdung

Der Säugling und das Kleinkind werden ihre Bezugspersonen bereits unterbewusst und damit unbewusst nach Überlebenswahrscheinlichkeiten priorisieren. Das Kriterium hierfür ist simpel:

  • Es geht um Feinfühligkeit.

Je feinfühliger - und damit herzlicher und mitfühlender, also wesensverbundener - die Bezugsperson, desto wahrscheinlicher wird es sein, dass diese Person dafür sorgen wird - und intuitiv sorgen muss - dass das Kind überleben wird.

 

Es geht hierbei nicht um Empathie. Denn Empathie ist ein Terminus der Psycholgie und bezeichnet eine uns einprogrammierte und künstliche Methodik - und nicht das weit tiefer greifende Menschliche.

 

Erkennt das Kind, dass es niemanden im Umfeld gibt, der diese Feinfühligkeit in sich trägt, wird sich das Kind entscheiden müssen, ob es den Tod wählt oder in Kauf nimmt, sich der Sozio- und Psychopathie sowie der Psychopatholgie und Entmenschlichtung der Umwelt stellt - und dabei viel Leid ertragen wird und schlimmstenfalls selbst in eine nicht wieder rückbaubare Selbsrtentfremdung zu kommen.

 


Form


Formlosigkeit und Form

Ein Leben, eng verwoben mit Herzlichkeit, Neugier, Offenheit usw., ist formlos. Man ist mit dem eigenen Wesen derart eng verbunden, dass man es im Fluss der Lebensquelle treiben lässt.

 

Kommen jedoch im Kind, das auf die Erde kommt, Ängste zum Vorschein, die beginnen, das Kind immer stärker zu beherrschen, beginnt die Entfremdung.

 

Bereits Stress, dann Ekel und schließlich die reine Form von Angst werden bereits das Kind - genau wie der Schmerz - zeichnen, in Mimik, Gestik, Haltung, Bewegung und Paraverbalität (Laute, Lautstärke).

 

Familiendämonen, also Krankheiten der Eltern oder näheren Bezugsumgebung, werden vom Kind übernommen, automatisch, als Schutzreaktion, die unterbewusst - unbewusst - von Eltern und Bezugspersonen abgeschaut und kopiert werden.

 

Je rauher das Kind seine Umgebung empfindet, desto mehr wird es in die Entfremdung getrieben - und stellt die Umgebung iregendwann vielleicht auch gar nicht mehr in Frage.

 

Form entsteht

Es sind die Formen der Angst, des sich Schützenwollens, aber auch die Ableitungen im Habenwollen, von immer mehr, Nahrung, Zucker, Macht und Status, die als Form bezeichnet werden.

 

Eigentlich sind es Hilferufe an die Gesellschaft, doch diese werden werder vom entfremdeten Lebewesen  noch von seiner entfremdeten Umgebung als solche wahrgenommen:

  • Habt mich doch lieb...
  • Ich habe mich selbst lieb...
  • Seht doch, wie wunderschön ich bin!
  • Seht Ihr das denn nicht?

Herzlichkeit und Zuneigung, bedingungslose Liebe der Eltern oder Bezugspersonen sind die Grundvoraussetzungen für ein stabiles und glückliches Leben. Denn man lernt als Kind sehr schnell, auch diese Verhaltensweisen zu kopieren und schließlich instinktiv an sich selbst anzuwenden.

 

Der liebevoll großgezogen Mensch wird sich als Erwachsener selbst in den Arm nehmen können, wenn es ihm nicht gut geht, denn er hat es von den Eltern gelernt.

 

Form wird gefestigt

Hat das Kind die bedingungslose Liebe von den Eltern oder Bezugspersonen nicht erfahren und wurde es derart in die Entfremdung getrieben, dass die eigene Reflexionsfähigkeit über den inneren Spiegel nicht mehr möglich ist, wird sie die erfahrene Entfremdung immer stärker verfestigen.

 

Sie formt sich in Hass gegen alle Menschlichkeit, die man als Kind nicht erfahren durfte und stattdessen als immer wiederkehrende Traumata erfahren durfte.

 

Damit steht die Lebensenergiequelle aus Neugier, Herzlichkeit und Offenzeit (etc.) nicht mehr zur Verfügung. Die Illusion, dennoch etwas wert sein zu müssen, nimmt überhand.

 

Man wird Idiotismen, künstliche Werthierarchien, schaffen, um sich selbst den eigenen Wert immer wieder beweisen zu können - und die Umgebung dazu zwingen müssen, dieses Wertesystem auch als das ihre anzuerkennen.

 

 


Krankheit


In einem System sind es Titel, im anderen die Größe des Hauses, im nächsten die Position in der Hierarchie oder die Anerkennung als Wissenschaftler.

 

Dabei erkennt das entstehende Groteske das andere Groteke. Der Mensch mit dem Titel wird den Menschen mit dem großen Haus und den mit der hohen Position, genau wie den anerkannten Wissenschaftler als ebenbürtig wertwichtig einstufen.

 

Die Krankheit hat die Krankheit gefunden. Sind alle krank, verschwindet auch das Bewusstsein über das Krankheit, hinter der Illusion, die das gesamte System mitträgt.

 

Macht dennoch ein Außenstehender auf den Missstand aufmerksam, wird das System diesen vernichten (müssen), um nicht vollständig als Blase der Illusion enttarnt zu werden.

Herzlich willkommen in dieser Welt - in diesem Konzent - diesem Kirchensystem - in dieser Gesellschaft - spricht der Vater zum Kind.

 

Rolle KeieiDo

Welche Rolle spielt nun KeieiDo dabei?

 

Für das Individuum zu sich selbst:

  • Selbst gesund bleiben
  • Ansätze von Krankheit in sich erkennen
  • Kennen des Weges zum Selbstsein

Für das Indivuum zum Umfeld:

  • Krankheit in der Umwelt zu erkennen
  • Das System/ die Systeme zu erkennen

Für die Nicht-Wertung des Individuums:

  • Das Sytem nicht bloßzustellen
  • Das System nicht abzulehnen
  • Das System in seiner Existenz anzunehmen

Für das Handeln des Individuums:

  • Im System eine Nische finden
  • Dort nach der Intuition leben
  • Herzlichkeit und Neugier als Antriebskraft haben
  • Anderen ein unwissendlich Vorbild sein
  • Das System damit vielleicht wieder in dei Menschlichkeit zurückführen

Schutz


Schutzbedarf lässt vergessen

Die immer groteskeren Handlungen, um sich zuschützen, können entstehen, wenn man vergessen hat, dass sie einzig und allein dem unterbewussten Bedürfnis dienen, sich selbst lieben zu können.

 

Vergisst man, wie sehr man unter dem soziopathsichen Vater und der psychopathischen Mutter und/ oder ihren Geisteskrankeiten und Familiendämonen gelitten hat, da man derart in die Entfremdung getrieben wurde, dass man es durch die Maske dieser Entfremdung nicht mehr erkennen kann, werden diese krankhaften Kompensationsmechanismen zu selbstverständlichen Drogen, um den Alltag meistern zu können.

 

Ist der innere Spiegel verschüttet und vergessen, werden das Streben nach Macht, Status, Titel, Wert, Sichtbarkeit und Anerkennung unermesslich. Eine Endlosspirale beginnt dabei, den entfremdeten Menschen immer tiefer in die Schizophrenie der Illusionen hineinzutreiben, was man bräuchte und was man nicht zulassen dürfe.

 

Krankeit als Schutz

So erkennt man nicht nur in 95 % aller Menschen mit Titeln, Positionen, Ansehen, gesellschaftlicher Anerkennung die tiefe erfahrene Entfremdung.

 

Man wird auch die Geisteskrankheit erkennen, die von ihnen Besitz ergriffen hat, nicht mehr loslässt und immer tiefer in die Verwirrung hineintreiben.

 

Diese Krankheiten sind ein Schutz:

  • Narzissmus
  • Psychopathie
  • Soziopathie
  • Cholerik

all dies sind nur krankhafte Verhaltensweisen, die das kleine Wesen im inneren dieser Lebenwesen schützen sollen.

 

Denn oft ist es bereits die bewusste Erinnerung des Wesens,

  • Selbst schaut bewusst auf Wesen
  • Wesen schaut bewusst auf Selbst

die einen sochen, entfremdeten Menschen das Desaster seiner Krankheit und des psychologischen Missbrauchs im eigenen Kindesalter vor Augen führte.

 

Heiligt Krankheit die Mittel

Die meisten Opfer werden zu Tätern. Als empathischer Mensch wird man Mitgefühl in sich erzeugen, dass die Taten ehemaliger Opfer als weit legetimer einstufen wird als Taten vermeintlicher Nicht-Opfer.

 

Doch macht dies das Handeln menschlicher. Und wo, vor allem, ist die Grenze?

 

Um den Gedanken und die damit verbundenen Gefühle in ein Extrem zu treiben:

 

Heute kennt man die Autobiografie von Hitler. Ein kleiner Junge, vom Vater kaum geliebt, im ersten Krieg ohne Rang, abgelehnt auch von Professoren. Für das instabile Kind ist dies der ideale Nährboden für schwere Entfremdung.

 

Als Selbstentfremdeter wird man zum Despoten. Unsere gesamte Geschichtsschreibung ist ausschließlich geprägt von solchen geisteskranken Despoten. Der eine Wahnsinnige tötet den nächsten, produziert den übernächsten. Sie alle foltern, quälen und töten.

 

Im Konzern dasselbe, man braucht nur die Augen offen zu halten und wird keine Ausnahme erkennen. CEO ist CEO - Entfremdung wird man immer finden. Weshalb sollte ein Mensch ansonsten CEO werden wollen?

 


Bedarf


Bedarf erkennen

Erkennt man also in den vielen Formen der Angst und Krankheit einen tiefen Bedarf, der den Befallenen am Leben hält, wird man die Bedeutung der Verwirrung erkennen, das Handeln auch in seiner unmenschlichsten Form erkennen, es als selbstverbunder Mensch jedoch kaum ertragen, zulassen und rechtfertigen können.

 

Bleibe ich reiner Beobachter von Grausamkeiten, ohne ein solches System verlassen zu können oder es verändern zu können, ist auch für mich selbst eine Entfremdung unabdingbar, um am Beobachteten nicht denselben Freitod des eigenen Wesens zuzulassen, wie das keine Kind in der Konfrontation arg antisozialer Eltern.

 

Bedarf nach Entfremdung

Entfremdungsbedarf, der immer wieder erneuert und bestätigt werden muss, prägt unsere Gesellschaft. Wer wird Politiker, wenn nicht entfremdet. Welcher Idealist wird in der Politik nicht zum Entfremdeten?

 

Nur 5 % der Menschen gelten statisisch als nicht selbstentfremdet. Nur 5 % aller Kinder werden solche Eltern haben. Nur 5 % aller Kinder werden durch solche Eltern nicht direkt in die Entfremdung verdammt.

 

Und auch diese Eltern sind nicht zu 100 % ihres Tagesablaufs selbstverbunden. Auch sie werden hier und da das Unmenschliche bewusst oder unbewusst herauskommen lassen und dem Kind damit einen grausamen Blick hinter die vermeintlich schöne Maske werfen lassen.

 

Wir alle sind betroffen.

 

Bloßstellung schafft Todeskampf

Stellt man Menschen bloß, nachdem man ihren Narzissmus ihr saboteurisches, entmenschlichendes Verhalten als schützende Krankheitsform vor dem eigenen Tod erkannt hat, wird man diese Menschen damit genau mit diesem Tod konfrontieren.

 

Man selbst, als Bloßstellender, wird damit zum Todesfeind. Gemeint ist hiermit tatsächlich, als biologisch todbringend identifiziert zu werden.

 

Daher ist die Bloßstellung als Kriegserklärung "bis in den Tod" zu verstehen. Entsprechend hart wird die Antwort ausfallen.

 

Daher ist KeieiDo kein einfacher Weg. Denn er lehrt, wie man es anders macht.

 


Maschinen


Entfremdung ist Trennung

Mit voranschreitender Entfremdung trennt sich das Selbst immer weiter vom Wesen und von der Quelle.

 

Dies bedeutet, zweierlei Verluste zu erleiden:

  1. Verlust der Identität auf Basis der natürlichen Individualität
  2. Verlust der natürlichen Energiequelle

Die Identität entsteht aus dem Wesen heraus. Die natürliche Quelle für Lebensenergie sind Neugier, Offenheit, Herzlichkeit, Feinfühligkeit etc.

 

Benötigt werden also

  1. eine neue Identität
  2. eine neue Energiequelle.

Neue Identität

Die neue Identität kann nicht mehr im Inneren, durch die eigene Einzigartigkeit gefunden werden. Stattdessen muss sie außerhalb gefunden werden.

 

Diese Identität ist eine Maske, die nach außen für außen erzeugt wird, um zu zeigen, wer man ist und gerne sein möchte und dies maskenhaft zu untermalen.

 

Glaubt der entfremderte Mensch an seine Maske und seine Illusion, fällt er also auf beide herein, werden Entfremdung und Illusion perfekt.

 

Das Selbst wird täuscht sich, lässt sich täuschen und verliert das Bewusstsein. Der Kontakt zum eigenen Wesen verschwindet vollständig.

 

Neue Energiequelle

Die entstehende, künstliche, illusionshafte und illusionierende Identität entsteht auf Basis vorgefertigter, archaischer und hoch-energetischer Universalmuster: den Archetypen.

 

C. G. Jung verglich Archetypen mit Gottheiten. Dies erklärt die hohe Energie, über die sie verfügen. Gleichzeitig sind es standarisierte Programmiereinheiten mit einem festen Glaubenssystem und festen Zielen, die meist einen starren egozentrischen Fokus haben.

 

Gerät ein Mensch in die Selbstentfremdung, wird er auf diese standardisierten Programmmuster zurückgreifen - oder - nehmen diese Programmmuster von ihm Besitz. Der Mensch wird zur Maschine.


System


Systeme

Staatssysteme, Kirchensysteme, Rechtssysteme, Konzernsysteme, Glaubenssysteme - es sind Schwärme aus Robotern mit einer Grundprogrammierung und einer abzählbaren Vielfalt aus spezifischen, rollenbezogenen Programmcodes.

 

Gerät der entfremdete Mensch in Wut, übernimmt der wütende Programmcode. Der wütende Top-Manager, der wütende Stadtrat, der wütende Präsident, der wütende Landstreicher - kein Unterschied. Der Code ist derselbe und damit die Körperhaltung, Mimik, Gestik, Stimmfrequenz, maximal reduziertes Denkvermögen.

 

Je häufiger man dies in der Entfremdung zulässt,

  1. desto stärker wird die Entfremdung
  2. umso mehr nimmt die Programmierung überhand.

Systeme produzieren sich nicht nur selbst, sondern verstärken sich auch noch.

Roboterwelt

Lässt man solche Selbstentfremdungen in sich zu - beim Durchschnittsmenschen passiert dies zu 95 % im Laufe des Tages und Lebens - wird das System immer mehr Einzug erhalten und nehmen und sich verfestigen.

 

Es wird damit gleichzeitig dafür sorgen, dasss man das eigene Selbst auch immer schwieriger bis gar nicht wiederfinden wird.

 

Psychopathen bespielsweise, also auch der Großteil aller CEOs dieser Welt, sind derart entfremdet, dass sie das eigene Wesen - und damit auch das eigene Selbst - und damit auch sich selbst - sofort vernichten würden, wenn sie es in sich entdecken würden.

 

Daher sucht der Psychopath - als extremste Form an Programmiercode und Entfremdung - auch das Wesen aller anderen Menschen zu vernichten.

 

Der Psychopath - mehr noch als der Soziopath - ist also einer Art Beschützer, Bewahrer und Wächter des Systems.

 

Pupertierender Durchblick

Kinder sehen es und wollen und können es nicht wahr haben. Jugendliche erheben sich dagegen. Die Grausamkeit des Systems, der standardprogrammierten Mitmenschen, wird erkannt und es wird dagegen rebelliert.

 

Bedauerlicher Weise ist auch der Rebell, der dann im Jugendlichen auftaucht, ein Archetypus, also eine Standardprogrammierung des Systems.

 

Auch wenn es somit dem Jugendlichen gelingen sollte, ein System zu stürzen, wird die Infektion durch das System ihn dazu bringen, ein neues System zu erstellen, vielleicht genauso wie das alte, vielleicht abgewandelt, vielleich noch entmenschlichender als das alte, von ihm gestützte.

 

Das einzige wirkliche Entkommen kann also nur vom Menschen selbst ausgehen, der Kontakt zu seiner eigenen Intuition bewahrt hat, die jede seiner Handlungen auf innere Resonanz hin prüft, also zum Beispiel immer wieder den Mut aufbringt, in den inneren Spiegel zu schauen und zu überprüfen, ob man noch sich selbst, das Wesen und das Leuchten sieht, gespeist von uneingeschränkter Herzlichkeit, Wohlwollen, Neugier, Freude, Spaß, Kreativität, Gerechtigkeitssinn und Feinfühligkeit.

 


Imperium


Das Imperium

Ob das Imperium in Star Wars (Krieg der Sterne), unter dem Imperator und seinem Handlanger Darth Vader, das Dritte Reich, mit Hitler und Goebbels, Mussolini und Trump, mit ihren Handlagern - oder der internationale Gesundheitskonzent mit den Gotthards und Brechern dieser Welt - es ist immer dasselbe.

 

Den Unterschied zwischen Großprojektleitern in Konzernen und Aufzeichnungen von Vernichtungsanstalten in Kriegszeiten ist oft nicht erkennbar. Hass und Verachtung sind dieselben, nur die Mittel sind glücklicher Weise heute begrenzter.

 

Wir haben dies in Konzernen 1:1 erlebt und bezeugt, daher nehmen wir uns das Recht heraus, dies auch tabulos zu benennen.

 

Scheitern der Disziplinen

Es sind meist die Landräte, Vorstände, CEOs, Top-Manager, Titel- und Würdenträger selbst, die aus den Verletzungen und Entwürdigungen ihrer Kindheiten heraus die Erbauer und Erhalter solcher Imperien der Entmenschlichung sind.

 

Kein Vorwurf ist hiermit dem Menschen gegenüber ausgesprochen, denn bei entsprechenden Kindheitserfahrungen ist der grausame Weg des Heranswachsenden häufig bis zum Tode sackgassenartig vorprogrammiert. Dann bleibt nichts anderes, als die Flucht nach oben, in die Sicherheit aus Macht, Status und Executive.

 

Doch holde Managementdisziplinen, wie Prozessmanagement und Risikomanagement werden genau an diesen Archetypen ebenso scheitern wie ein hoffnungsvoll ausgearbeitetes Leitbild.

KeieiDo ist tabulos

KeieiDo schaut dieser Realtität offen ins Auge, ohne Wut, Verachtung, Verzweiflung oder Resignation.

 

Vielmehr gilt es, den Menschen, der noch hoffnungsvoll und damit nicht - oder wenigstgens nur teilweise - entfremdet ist, diese Realität bewusst vor Augen zu führen, und im nicht nur die Methoden der seiner gewählten Managementdisziplin vor Augen zu führen, sondern vor allem die Methodik, die dafür notwendig ist, das Maskenhafte seines Systems zu enttarnen, der auf ihn meist grauenvollen Wahrhaftigkeit hinter der Maske ins Auge zu schauen, und ihn dazu zu befähigen, nicht daran zu scheitern, das Infektöse des Systems von sich und aus sich fern zu halten und Wege und Mittel aufzuzeigen, nicht nur in solchen Systemen ohne Selbstentfremdung überleben zu können, sondern diese vor allem feinfühlig in die Wahrhaftigkeit und damit Wiederfindung zurückzubringen.

 


Grotesker Zerrspiegel


Illusion statt Spiegelschau

Einem Entfremdeten, einem Archetypus im Menschen - oder einem vermenschlichten Archetypus - einer solchen Maschine, dem Roboter, dem Systemwächter, Imperator, Sozio- und Psychopathen bleibt nichts anderes übrig, als sich einzig und allein an der Illusion zu reflektieren.

 

Auch Geschäftspartner, Freunde, Bekannte, Verwandte und Familie müssen dasselbe tun, um die Illusion nicht auffliegen zu lassen. Schwerst sanktioniert wird jeder, der es wagt, zu enttarnen.

 

Es muss grell, laut, schnell, intensiv, schrill, abgehoben, ultimativ sein - denn das Schlimmste, das es gibt, ist die Stille. Denn entsteht Stille, folgt auch bald die Leere.

 

Doch findet man in der Leere nicht das eigene, liebevolle Wesen und das helle Licht, das einen leitet. Stattdessen findet man nur Einsamkeit und all die Geister, die man gerufen hat.

 

Und wenn man den inneren Spiegel doch durch Zufall entdecken sollte, wird der dieser nicht das liebevolle, einzigartige Wesen zurückreflektiern, sondern, in seiner absoluten Wahrhaftigkeit, das Monster, zu dem man sich entmenschlicht hat.

 

Die Maschine, mit ihren hohlen, leblosen und hasserfüllten Augen wird den ängstlichen Blick erwiedern.

 

Illusion und Krankheit

Narzissmus, Minderwertigkeit, Soziopathie, Psychopathie, genau wie Autoimmunkrankheiten als Folge unkontrollierten Perfektionismus, Psychosen und einhergehende Cholerik sind die dunklen Archetypischen Energien, die die eigenen Illusionen nicht nur aufrecht erhalten sondern auch noch verstärken.

 

Wut, Hass, Zorn, die Befriedigung in öffentlichen Sanktionierungen ist in mindestens 70 % der heutigen Führungspositionen Gang und Gäbe.

 

Der Vernichtungsroboter führt andere Roboter und die wenigen Menschen, die noch keine vollständige Selbstentfremdung erfahren haben - und werden letzte mit 95 %-iger Wahrscheinlichkeit in die Verzweiflung oder Mittäterschaft konverieren, sie also zu ebensolchen Systemmaschinen machen, wie sie es selbst sind und einst geworden waren.

 

Schnell erkennt man im eignen Umfeld - aber auch in sich selbst - diese Standardroutinen, die in Form von Emotionsfilmen und Fundamentalsimen psychotisch immer wieder einmal - teils auch erfolgreich - in die Entfremdung führen.

 

Meist merkt man sie nicht einmal, da man im Moment der Entfremdung nicht nur zur Maschine wird, und nicht mehr aus den eignen Augen sondern mit denen der Maschine auf sich und die Welt schaut.

 

Der Zerrspiegel erreicht damit seine Perfektion. Der Rahmen verschwindet und damit auch das Bewusstsein, das er zur Wirklichkeit geworden ist.

 

Glaube an den Irrsinn

CEOs, viele Rechtsanwälte, Vorstände und Exekutive glauben daher, in ihrer vollständigen Entmenschlichung und Verblendung, dass Sie im Recht sind und etwas Sinnvolles täten.

 

Nähme man jedoch den Spiegel vor ihren Augen beiseite, machte man ihnen den Rahmen ihres grotesken Zerrspiegels bewusst, hätten sie wohlmöglich eine Chance, sich als die Maschine zu erkennen, die sie geworden sind.

 

Doch allererste und wichtigste Voraussetzung auch für dieses Bewusstmachen, das in vielen Fällen nicht funktionieren wird, ist das Sicherstellen, dass man nicht selbst einer solchen Verzerrung zum Opfer fällt.

 

Es geht also darum, in liebvoller, herzlicher Offenheit, zu den Wurzeln der eigenen Identität vorzudringen und sie behutsam auf die holden Merkmal eines menschlichen Individuums zu schauen - also dem Vorhandensein genau dieser Herzlichkeit, Freinfühligkeit, Neugier und Offenheit.

 

Denn - und schon, wenn ich diese Instinkte zu Werten machen und diese Werte zu meiner Weltanschauung und mir das Recht nehme - mich diesen Werten unterwerfend - die Welt zu läutern, werde ich zum systemimmanenten Roboter.

 


Systemwächter


Rekursion

Auch wenn das eine System gegen das andere kämpft. Der höchste Wert eines System ist immer die Entmenschlichung.

 

Solange Entmenschlicht wird,  ist aus Sicht des Meta-Systems jedes Subsystem zu fördern.

 

Jeder Krieg ist jedem System das Schönste. Denn je mehr Entmenschlichung ganz legitim auf die Spitze getrieben werden kann, ist die freiwerdende Energie immer grenzenloser.

 

Systemwächter erkennen

Erkennen wird man Systemwächter also immer daran, dass

  • sie scheinheilig sind
  • anstacheln
  • Druck machen
  • drohen
  • Honig um den Bart schieren
  • Verallgemeinerungen verwenden
  • über Ehre und Gewissen spechen

alles in ein vollkommenes, sich selbst und gegenseitig vernichtendes Chaos stürzen,

  • einen Schuldigen für alles finden
  • sich aus dem Staub machen
  • alle Schätze mit sich nehmen
  • sich als Helden darstellen lassen
  • und dabei vielleicht noch bescheiden tun.

 

Das System - das Böse

Gibt man dem Menschen, auch wenn er noch nicht selbst entfremdet ist, oder nur teilweise, wie es den meisten von uns geht:

  • Macht
  • Status
  • Position
  • Rang
  • Aufmerksamkeit

kann es sehr schnell passieren, dass er dieser Illusion von Scheinidentität "auf den Leim geht".

 

Das Böse, wie Hannah Arendt es nannte, hat damit blitzartig Einzug. Der Mensch wird zur Maschine. Heilen, also rückvermenschlichen, wird ihm im besten Fall nur noch ein tragischer Burnout.

 


Dummheit, Gier und Hass


Formen des Schattens

Schon sehr alte Philosophien haben erkannt:

  • Dummheit
  • Gier
  • Hass

sind es, die in die Vernichtung führen.

 

Zu Dummheit gehören auch Naivität und vorgetäuschte Dummheit. Gier ist die Unfähigkeit, den Kreislauf des immer bessern als andere sein wollens zu verlassen. Hass ist der Wunsch, das Menschliche im anderen zu vernichten - und damit den anderen selbst - oder das Selbst des anderen.

 

In allen Geschichten

Der starke und gute Vater muss leider in den dunklen Wald. Kurz vor seiner Abreise klopft ein Fremder an der Tür, der die Kinder in der Abwesenheit des Vaters beschützen soll...

 

Man ahnt schon, wie es weiter geht.

 

Im Seminar, vor nicht langer Zeit: Die Feedbackbögen, die gerade noch aufgefüllt wurden, waren verschwunden. Eine Teilnehmerin hatte sie sich heimlich auf den Schoß gelegt, unter dem Tisch. Eifrig rechnete sie mit dem Taschenrechner aus, was die auf ihmen, dem letzten Bogen ankreuzen muss, um das Seminargeld erstattet zu bekommen.

 

Ohne geht es nicht

Wir würden die Märchen und Sagen, Epen und Fabeln, Romane und Kinofilme kaum erleben wollen, wenn es nicht das Böse, Schattenhafte gäbe.

 

Meist wird es bezwungen, von einem Helden oder einer Heldin, die das Wagnis auf sich nimmt, eine Reise in die Finsternis anzutreten.

 

Auf dieser Nachmeerfahrt, der Nacht der dunklen Seelen, wird sie ihm ebenfalls begegnen, dem Bösen, dem Komplementär ihrer eigenen Urangst, dem Schatten in ihr selbst.

 

Geläuternt wird auch sie sich - also diesen Anteil von sich - in sich erkennen und damit, so paradox es klingen mag, ihrem Wesen ein gewaltiges Stück näher kommen.

 


Weg


Bewusstmachung

Um dem zu entkommen gibt es nur die Bewusstmachung und die Kurierung.

 

Kurierung ist dabei nicht das Auslöschen oder Rationalisieren der Erinnerung. Vielmehr ist es der Prozess, sich neu zu erschaffen, auf der Grundlage allen erfahrenen Leids und Schicksals.

 

95 % der Psychologen verstehen diesen Zusammenhang nicht und treiben ihre Patienten daher häufig noch tiefer in die Selbstentfremdung oder helfen ihnen bestenfalls nicht wirklich, zufallsgetrieben oder "nur" instinktiv. "Nur" meint hier "unbewusst" und daher "nicht gezielt".

 

Der Weg des KeieiDo ist hier ein weit radikalerer, da es gilt, eine neue Bewusstseinsebene zu erreichen, als Phoenix aus der Asche neu zu entsehen.

 

Synonyme

KeieiDo unterscheidet also zwei Welten:

  • verbunden / entfremdet
  • gesund / krank
  • bewusst / unbewusst
  • Mensch / Maschine
  • Individuum / System
  • menschlich / unmenschlich
  • offen / geschlossen.

Die Liste an Komplentaritäten ist weit länger. Doch geht es um die Analogie. Jedes der Begriffspaare bedeutet dasselbe.

 

Daher kann kontextabhängig und dem eigenen Wesen entsprechend auch das Paar oder können die Paare ausgewählt werden, die am besten passen, am authentischsten lauten und die Vision der Menschlichkeit am ehesten erscheinen lassen.

 

Transformation

Blosstellen wird man die Wächter des Systems nicht. Jedes System sorgt immer dafür, sich mehrfach zu schützen. Wie wir bereits aufgezeigt haben, gehört auch der Systemfeind zu System. Rebellion führt daher immer zu nächsten Diktatur.

 

Vielmehr geht es um eine intuitive Transformation des Systems vom systemisch Unmenschlichen in eine wahrhaft menschliche Gemeinschaft.

 

KeieiDo nimmt die Welt in ihrem Schmerz an, wie sie ist, und schaut den äußeren und inneren Dämonen bewusst und herzlich ins Auge.

 

Öffen sollen sie sich, für eine Zusammenarbeit. Dies beinhaltet ein herzliches, neugieriges Hinterfragen und Zusammenfassen, notfalls vor den Augen aller - doch niemals mit dem Ziel der Bloßstellung oder Vernichtung, sondern auf Basis wesensimmanenter Herzlichkeit, Offenheit, Neugier, Verständnis und Wesensidentität.

 


KeieiDo


Kein Feind - kein Freund

Damit wird KeieiDo nicht zum Feind des Systems. Damit wird KeieiDo auch nicht zum Kampf rufen. Denn all dies wäre ausschließlich im Sinne des Systemkerns selbst.

 

Doch wird KeieiDo davor bewahren, selbst ein Teil eines solchen Systems oder gar Imperiums zu werden und jeden KeieiDoKa, jeden Schüler und jede Schülerin, auf die Existenz des Systems als etwas Vorhandenes und als solches Anzunehmendes hinzuweisen und vorzubereiten.

 

Der Schatten, das Böse, Sozio- und Psychopathen, falsche Freunde, Saboteure, D-, E- und F-Mitarbeiter existieren, sie sind Teil der Welt und Antriebskräfte für das System.

 

Es ist wie es ist und es wird wohl auch immer so bleiben. Es ist dem Menschen in seiner biologisch-psychologischen Programmierung ganz einfach immanent.

 

Erst einmal selbst

Dies beinhaltet, nicht nach Geld, Ruhm, Macht und Ansehen zu streben, sondern mit vollem Einsatz alles zu geben, das in einem steckt, um das zu verwirklichen, das in einem zu diesem Zeitpunkt verwirklicht werden will.

 

Konkret und exemplarisch heißt das,

  • nicht Prozessmanagement zu machen,
  • sondern Prozessmanagement zu sein,
  • Prozessmanagement zu leben,
  • Eins zu sein mit Prozessmanagement

und es mit aller

  • Kraft
  • Leidenschaft  (und)
  • Begeisterung

in den Erfolg zu bringen.

 

Und Erfolg heißt aus der Perspektive des KeieiDo mit höchst möglicher

  • Transparenz
  • Einfachheit
  • Menschlichkeit  (und)
  • Nachhaltigkeit.

 

Wandlung statt Vernichtung

Nimmt man die Existenz des Systems und des Krankhaften, Grotesten als gegeben hin, als immanent, wird man auch nicht bedrängt und erobert werden von:

  • Hass
  • Gier  (und)
  • Dummheit.

Denn je mehr man Wut und Hass verfällt, desto wütender und hasserfüllter wird einem die Welt auch begegnen.

 

Denn:

  • Illusion spiegelt Illusion.
  • Form spiegelt Form
  • Hass spiegelt Hass

und mehr noch:

  • Illusion schafft mehr Illusion
  • Form schafft mehr Form
  • Hass schütz noch mehr Hass
  • Wut schürt Angst
  • Angst schürt wiederum Hass

KeieiDo stoppt diese ewigen Kreisläufe.

  • Illusion wird erkannt
  • Form wird hinterschaut
  • Hass wird bedauert
  • Wut wird hinterfragt
  • Angst wird umarmt

Betreiben nur genug Menschen KreieiDo, wird das System gestoppt.