Quelle


Leere


Was ist Leere?

Wenn wir die Augen schließen und unsere Gedanken und Emotionen zur Ruhe finden lassen, öffnet sich vor unserem entspannten Bewusstsein ein leerer, dunkler Raum.

 

Dieser Raum ist grenzenlos. Er ist die holografische Projektionsfläche unserer Träume, Taggedanken, Erinnerungen und der Welt, die wie sehen, wenn wir die Augen öffnen.

 

Diese Leere ist der Raum, in dem alles entsteht, das wir wahrnehmen.

 

Nicht leer

Damit ist die Leere nicht leer, sondern kann binnen eines Momentes mit Licht, Lebendigkeit, Fülle und Bewegung gefüllt werden.

 

Schon der kleinste Gedanken, die einfachste Erinnerung, das Schweifen der Fantasie und - vor allem - das Öffnen der Augen wird die Leere sofort befüllen.

 

Jedes Element, das in diesem inneren Raum entsteht, wird neue Bilder, Filme, Gedanken, Erinnerungen und Emotionen hervorrufen.

Hypnose

Jedes dieser Elemente wird uns also bewusst - doch meist unbewusst - dazu verleiten, einen Film zu erzeugen, bestehend aus Fragmenten.

 

Derart schnell verlaufen die Übergänge, dass uns das bewusste Wahrnehmen schon schnell nicht mehr möglich ist.

 

Dieser Zustand ist eine Hypnose. Sobald erste Bilder im Raum der Leere entstehen, packen sie uns und ziehen uns in ihren Bann.


Stille


Herausforderung Hypnose

Das Herausfordernde an dieser Hypnose aus der Stille heraus, ist einerseits der enorme Energieverbrauch, der damit verbunden ist.

 

Jeder Gedanke und jede Emotion verbraucht Energie. Je weniger wir von dieser Energie haben, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir uns unseres hypnotischen Zustands nicht mehr bewusst werden können.

 

Ist die Energie für unser Bewusstwerdenkönnen zu gering, verlieren wird uns vollständig in einem sich selbst generierenden Konstrukt aus Erinnerungen und Illusionen. Wir verlieren uns in einem weltfremden schizoprenen Film, der uns immer tiefer in den Nebel der Weltverfremdung treiben wird.

 

Entkommen

Der einzige Weg, diesem selbsterzeugenden Chaos und damit diesem gewaltigen Energieentzug zu entkommen, ist Stille.

 

Stille zu finden bedeutet, den Film zu beenden.

 

Der Weg besteht darin, zu beginnen, sich seiner Emotionen und Gedanken - und den aus ihnen generierten Bildern und Filmstreifen - bewusst zu werden.

 

Mit diesem Bewusstwerden betreten wir eine Bewusstseinsebene, eine Metaebene, die außerhalb des Chaos liegt.

 

Bewusstmachen bedeutet das Verlassen des Chaos. Je bewusster wir uns seiner werden und je deutlicher wir damit den Raum der Stille finden, desto mehr wird der gefüllte Raum wieder leer werden.

Aus der Stille die Leere sehen

Fühlen wird die tiefe Stille der Metaebene in uns und damit auch um uns, entsteht wieder die Leere des leeren Raumes, in dem gerade noch das bunte Spektakel stattgefunden hatte.

 

Stille ist damit der Ort, von dem aus wir bewusst den leeren Raum, die Leere, aber zuvor auch die Fülle in diesem Raum, beobachten.

 

Stille wird hiermit zur Voraussetzung für Leere. Ist Leere vorhanden herrscht damit auch Stille.

 

Stille ist oben. Leere ist unten. Dieses Modell hilft, das Weitere besser zu verstehen.

 

Ein großer, stiller Raum, in dem man zu sich kommen kann, ist eine gute Möglichkeit, die Stille zu finden.

 


Quelle


Die Quelle finden

Verharren wir lange genug in der Stille und werden uns der Leere bewusst, werden beide miteinander verschmelzen. Die Trennung von Leere und Stille ist nicht mehr wahrzunehmen.

 

Die bewusste Metaebene, von der aus der holografische Raum betrachtet wurde, umhüllt immer stärker diesen beobachteten Raum. Beobachter und Beobachtetes - also der Raum - werden zu einem.

 

Wartet man eine Weile in dieser Verschmelzung und übt diese immer wieder einmal anfangs in ruhigen, später auch in weniger ruhigen Orten und Momenten, wird man eine tiefe beruhigende Verbundenheit empfinden.

 

Dieses Gefühl ist nicht wirklich in Worten formulierbar. Es ist wichtig, dieses Gefühl in sich selbst empirisch zu erfahren.

 

Zu schnell kommt ansonsten der Gedanke von etwas wie "Esoterik" in den Kopf und schon beginnt das Chaos von neuem. Denn es handelt sich um einen Gedankenkeim, der damit zum Keimen gebracht worden ist.

 

Was ist die Quelle?

Die Quelle ist eine innere Gelassenheit, ein Glücksempfinden, Verbundenheit und Lebensenergie.

 

Es entstehen wieder:

  • Gelassenheit
  • Neugier
  • Herzlichkeit
  • Offenheit
  • Lebensfreude
  • Lebendigkeit

Dies bezeichnet KeieiDo als Quelle. Diese Quelle ist in allem Menschen, ausnahmslos, vorhanden.

 

Doch ist die Quelle nur noch einem kleinen Teil an Menschen wirklich zugänglich. Schon in frühester Kindheit kann diese Quelle umweltbedingt verschütt gehene.

 

Damit verschwindet auch die aus dieser Quelle kommende intrinsische Lebensfreude. Sie macht sich bemerkbar als Niedergeschlagenheit und Depression.

 

Entdeckt man die Quelle nicht wieder und geht daran nicht ein, finden die meisten Menschen eine Ersatzquelle in Form extrinischer Illusionen.

 

Innerer Spiegel vs. Illusion

Bleibt der Zugang zur inneren Quelle erhalten, bleiben im Menschen auch die genannten Eigenschaften erhalten:

  • der Wunsch nach Herzlichkeit
  • das Sich-Selbst-Mögen
  • der Wunsch nach Fairness
  • Neugier über Zusammenhänge
  • Offenheit für Neues
  • Kreatives und Spielerisches.

Man wird sich und die Welt über diese Eingenschaften auch immer wieder absolut reflektieren können, in einer Art innerem Spiegel.

 

Um das Bild zu vereinfachen auch hier wieder ein Modell:

 

Versteht man die Quelle als keinen See, aus dem Lebenswasser kommt, ist der innere Spiegel die glatte Oberfläche dieses Sees.

 

Um dieses Modell gleich anzuwenden: wird das Wasser getrübt und die Oberfläche aufgewühlt, ist eine Reflexion nicht mehr möglich.

 

Sehen kann man sich nun nur noch in der Einbildung. Sie ist eine Illusion aus verzerrten Hoffnungen, Selbstlügen, Scheinbildern, Halluzinationen und Unwahrheiten. Es entsteht die Entfremdung.

 


Wesen


Unser Wesen?

Entdeckt man - fühlt man - die Quelle, in der Verschmelzung aus Stille und Leere, und lässt man der Oberfläche Zeit, sich zu beruhigen und dem Schlamm im Wasser Zeit, sich zu setzen, wird man mit der Zeit immer deutlicher das eigene Wesen erkennen können.

 

Ein anderes Modell, das ebenso funktioniert: Entdeckt man das helle Licht (die Quelle) im dunklen, leeren und stillen Raum, und lässt man dem Nebel und Staub, den Gedanken und Emotionen, Zeit, sich zu setzten, erkennt man das eigene Wesen.

 

Ob Quelle von Lebenslasser oder weißes, silbernes Licht, beide Modelle sagen dasselbe aus.

 

Man blickt in die Wasseroberfläche und erkennt es. Da die Augen geschlossen sind, erkennt man nicht das eigene optische Spiegelbild des Gesichts - sondern man erkennt sein eigenes Wesen. Es blickt einen an, in Form der Relfexion in der glatten Wasseroberfläche.

 

Im Licht-Modell: Man setzt sich vor das helle weiß-silberne Licht und empfindet die Stille und Dunkelheit um sich herum. Und man nimmt sich selbst wahr, in diesem großen Raum, an diesem hellen Feuer. Was man wahr nimmt, in seiner Köperlosigkeit, ist auch hier das eigene Wesen.

 

Selbst beobachetet Wesen

Sind Stille, der Ort der Beobachtung, und Leere, der Beobachtete Raum, miteinander verschmolzen, beobachtet man bewusst, also selbst, das eigene Wesen.

 

Lässt man sich hiermit Zeit, macht man dies immer wieder, wird man als Beobachter des eigenen Wesens auch immer deutlicher fühlen, dass man das Wesen, das man in der Reflexion im inneren Spiegel sieht, tatsächlich selbst ist.

 

Das Selbst hat das sein Wesen gefunden. Beobachter und Spiegelbild erkennen sich: Erstaunt erkennt das Selbst sich im eigenen Wesen und schaut das Wesen ebeso erstaunt an.

 

Ebenso erstaunt blickt das eigene Wesen, als Reflexion des Selbst auf der Wasseroberfläche, das Selbst an - ebeso erstaunt erkennend, dass das Wesen über der Wasseroberfläche das eigene Selbst ist.

 

Bewusst nehmen sich Selbst und Wesen als verschieden - Original und Reflexion - beobachtendes Subjekt und beobachtetes Objekt wahr.

 

Weder Selbst, noch Wesen wissen, wer Subjekt und Objekt ist, wer Original und wer Reflexion ist.

 

Damit verschmelzen Selbst und Wesen trotz ihrer Trennung durch die Wasseroberfläche untrennbar miteinander.

 

Es ist genau so, wie wir, wenn wir in den optischen Spiegel schauen, unser Spiegelbild nur als Reflexion von uns wahrnehmen und dennoch wissen, dass wir das "hinter dem Spiegel" doch schon irendwie selbst sind.

 

Quelle und Wesen

Damit ist die Quelle reine Neugier und Offenheit, ungetrübte Herzlichkeit und Fairness - das Wesen ist hingegen etwas sehr individuelles.

 

Es bringt Farbtöne mit ein, verstärkt das eine, verändert das andere:

 

So ist die eine von uns kreativer und lebhafter, ein anderer von uns eher still und freinfühliger.

 

Gut oder schlecht?

 

Sie werden tief in sich fühlen, das es keine Wertung gibt. Man ist verzaubert - nicht nur vom eigenen Wesen, das man beobachtet, sondern auch von allen anderen Wesen, die man nun sehen kann, hinter den Masken des Alltags.

 

Wird sich das Selbst so dem Wesen bewusst und verschmelzen Wesen, Selbst und Quelle miteinander - den ohne die reflektierende Oberfläche der Quelle, werden sich Wesen und Selbst nicht mehr so einfach sehen können - daher gehört die Quelle dazu.

 

Wird sich also das Selbst seiem Wesen und seiner Wesenheit, seiner Wesensnatur bewusst, hat man sich selbst hiermit gefunden.

 

Man wurde zum eigenen Selbst. Man ist sich seiner Selbst bewusst. Man ist selbstbewusst. Und dieses Selbstbewusstsein ist nicht das, das man umgangssprachlich verwendet und meist auf einer Illusion basiert. Wir nennen es daher Selbstbewusstheit.

 

Ich haben mich in meinem Wesen erkannt. Ich habe mich damit gefunden. Ich bin ich selbst. Und dies ist nicht gut oder schlecht - es ist wie es ist und dieser Bewusstwerden befreiend und wunderschön.

 

Wenn man diesen hier beschrieben Weg gegangen ist, wird man dies selbst erfahren können. Damit wird man auch "befreiend" und "wunderschön" von ihren Stigmata befreien können.

 


Identität


Identität aus Selbst und Wesen

Das Wesen bildet damit die einzigartige und individuelle Identität. Das Selbst beobachtet sie und erfährt sich als untrennbar mit ihr, ihrem Spiegelbild, vereint.

 

Erkennt das eigene Selbst - also man selbst - das eigene Wesen  - also sich (selbst) - wird man sich damit auch seiner Identität bewusst.

 

Das beobachtende Selbst ist schließlich, wir schon hergeleitet, das eigene Bewusstsein.

 

Zusammengefasst

Findet man einen Ort der Stille und beobachtet den holografischen Raum aus Bildern, Tönen und Klängen, die aus den eigenen Erinnerungen, Gedanken und Gefühlen entstehen, tritt langsam im in diesem holografischen Raum Stille ein.

 

Ist man selbst in der Stille und entsteht im Raum Stille, erfährt man die Leere. Leere und Stille verschmelzen von allein untrennbar miteinander.

 

Ein warmes Gefühl der Geborgenheit und des Zuhauseseins stellt sich ein. Dies passiert ebenso von allein.

 

Nach einer Weile erkennt man ein kleines, weiß-silbernes Licht, zu dem man hinschreiten kann. Oder man merkt, wie sich man auf die Oberfläche eines Sees schaut.

 

Im Licht und im See erkennt man die Quelle an Lebensenergie: Herzlichkeit, Neugier, Offenheit, Freundlichkeit, Gleichheit, Verbundenheit, ...

 

Ruht man eine Weile oder schaut in den ruhigen See, wird man sich seiner selbst gewahr. Man erkennt sein eigenes, individuelles Wesen im eigenen Selbst, eng verbunden mit der Quelle, ohne die man es nicht sehen könnte.

 

Man erkennt die eigene Identität. Sie ist der Urgrund des eigenen Seins.

 

Was sind Licht und Quelle

Licht und Quelle machen sich bemerkbar als Lebensquelle. Die Lebensenergie und Lebensfreude, die aus Neugier und Herzlichkeit entwächst, ist die größte uns allen immanente Lebensenergiequelle.

 

Doch was sie ist, woher dieses Licht entflammt oder woher die Quelle gespeist wird, hierauf wird KeieiDo ganz bewusst keine Antwort geben.

 

Jede und jeder kann für sich alleine eine Deutung finden.

 

Vielleicht gibt es ja eine Reise, ganz ähnlich wir unserer, hier beschriebener, durch Stille und Leere, die eine Antwort hierauf liefert.

 


Verbundenheit


Liebevolles Annehmen

Nehmen wird unser eigenes Wesen so bewusst war - gleich, ob zum ersten Mal oder immer wieder - werden wir es liebevoll annehmen. Es ist in diesem Zustand von Leere und Stille nicht möglich, nicht mehr auch nur im Entferntesten vorstellbar (Illusion), dies nicht zu tun.

 

Auch alle anderen Wesen, die wir auf diese Weise immer deutlicher und bewusster als solche wahrnehmen werden können, werden wird auf dieselbe Weise annehmen.

 

Dies ist - wie eben schon angedeutet - keine bewusst Entscheidung, sondern geht mit diesen Erfahrungen einher.

 

Sowohl gefühlt - aber auch intellektuell analytisch - wird man erkennen, dass die Quelle aller Wesen, des eigenen und aller anderer, dieselbe Lebensquelle ist - das symbolische Licht oder die symbolische Quelle.

 

Und nicht nur in Menschen, sondern auch in Haustieren und im Vogel im Park werden wird dasselbe Licht und ein einzigartiges Wesen bewusst wahrnehmen können.

 

Verbundenheit

Dies ist Verbundenheit. Das von ganz allein liebevolle Annehmen des Wesenskerns in sich selbst und in allen anderen.

 

Stellt man sich die Wesenheiten der Menschen und Tiere und Pflanzen um sich herum als kleine silber-weiße Lichter in der Dämmerung der stillen Leere vor, ist es, wie das Erscheinen von Glühwürmchen in der lauen Sommernacht oder wie der Blick in die Weiten des endlosen Weltraums, mit einen unzähligen Sternen.

 

Wenn man dies erfährt, wird man das Bild empfinden. Erfährt man es nicht, wirkt es nativ verwirrt. Es ist nur empirisch erfahrbar. Ansonsten bleibt es eine Illusion.

 

Zu hause

Je tiefer man in diese Welt der inneren Stille und Leere eintritt, zum weiß-silbernen Licht an der inneren Quelle reist, umso deutlicher wird man erfühlen können, dass dies der Ort des eigenen Zuhauses ist.

 

Je bewusster man sich dieser Erfahrung wird, desto häufiger wird man auch genau diesen Ort aufsuchen, um zu verstehen und zu erfahren, was Zuhausesein eigentlich und wirklich bedeutet.

 

Je öfter man sich in diesem Moment einfühlt und vielleicht von ihm täumt, desto mehr wird man den eigenen Körper, der in diesem Raum verschwindet, als Schneckenhaus wahrnehmen, das diesen Raum umschließt und abgrenzt, gegenüber das Außenwelt.

 


Kontakt


Das Licht berühren

Berühert man das silbern-weiße Licht - berührert man die Oberfläche Quelle - tritt man mit der Quelle in Kontakt.

 

Hat man eine tiefe innere Verbundenheit mit sich selbst gefunden, Selbst, Wesen und Quelle sind zu einem verbunden, wird man als Selbst sowohl mit dem eigenen Wesen als auch mit der Quelle in den Dialog treten können.

 

Es ist einerseits ein Gespräch mit sich selbst - andererseits aber auch ein Gespräch mit dem Nicht-Selbst.

 

Es ist dasselbe, als spräche man morgens, wenn man ins Bad kommt, mit dem verschlafenen Gesicht hinter dem Spiegel - oder verschmitzt mit dem Spiegel, warum er so deutlich zeigen muss, wie man gerade aussieht.

 

Erst wenn man sich Zeit genommen hat, in diese Dialoge zu treten, wird sich offenbaren, was hinter Wesen - aber vor allem hinter der Quelle verbirgt.

 

Leben und Form

Die Quelle erzeugt Leben - aus dem Leben entsteht Form.

 

Man wird auf einmal wahrnehmen, dass alle Formen und Gestalten im holografischen, leeren Raum ihren Ursprung genau in der Quelle haben.

 

Sobald ein Gedanke oder eine Emotion das Bild ruft, kommen Formen aus der Quelle und bilden Gestalten im leeren Raum.

 

Der Raum füllt sich.

 

Macht man dies subtil genug, wird man verstehen, was in Träumen und in Gedanken passiert.

 

Man wird die Quelle, das Licht, wahrnehmen als ein Art Projektor im Planetarium, als Objektiv eines Filmprojektors, der auf die große, unendliche, vieldimensionale innere Leinwand des inneren leeren Raums plötzlich Formen wirft, in denen man sich selbst bewegen kann.

 

Auch das Licht selbst wird Gestalt annehmen können, interaktiv mit den eigenen Gedanken in diesem inneren Dialog mit dem Licht.

 

Man muss dies erlebt haben, um dies nicht als Irrsinn abzutun.

 

Wesentliche Erkenntnis

Die Erkenntnisse zu denen man intuitiv gelangen wird, sind:

  • Hinter jedem Lebenwesen verbirgt sich ein eigenes, ganz besonderes Wesen.
  • Form und Aussehen eines Lebenwesens entsteht immer über die dieselbe Quelle.
  • Form und Aussehen sind Illusionen im holographischen inneren Raum.

Abgeleitete Empfindungen und Gedanken sind:

  • Wir sind alle über ein und dieselbe Quelle miteinander verbunden.
  • Form und Aussehen sagen nicht unbedingt etwas über das Wesen dahinter aus.
  • Form und Aussehen sind daher nur Masken.
  • Um das wahre Wesen eines Lebewesens zu erkennen, muss man hinter die Maske schauen.
  • Wesen sind immer beglückend.
  • Wesen ist Identität.
  • Identität ist immer erfreulich.
  • Die Identität eines Lebewesens zu erfahren bedeutet, das Wesen zu erfahren.
  • Empathie zu einem Lebewesen zu haben ist in Wirklichkeit das Entdecken des Wesens und das damit einhergehende tiefe Wissen über Gleichsamkeit und Verbundenheit, weit unten, in der Quelle, im Urgrund allen Seins.

Gehen Sie diesen Weg offen, werden Sie all dies selbst erfahren. Sie brauchen diesen Worten nicht zu glauben. Erst das Selbsterfahren wird die inneren Augen öffnen.

 


Seele


Wesen und Seele

Wesen und Seele sind ein und dasselbe. Sie sind in jeder Hinsicht synonym zu einander:

  • Das Wesen ist die Seele.
  • Die Seele ist das Wesen.

Die Seele baumeln lassen, bedeutet, auf oberflächliche Art einen Ort und eine Beschäftigung zu finden, bei der man sich wohlfühlt. Es bedeutet jedoch ebenfalls, die eigene Seele, das eigene Wesen, noch nicht in sich gefunden zu haben.

 

Der Begriff hierfür ist Selbstentfremdung. Durch das Baumelnlassen der Seele wird diese auch nicht vermindert. Vielmehr wird die Distanz und Distanziertheit von Selbst und Wesen alleine durch den Gedanken und diese Formulierung noch geschürt.

 

Seele finden

Das eigene Wesen in der inneren Stille und Leere zu entdecken bedeutet also gleichzeitig, die eigene Seele zu finden.

 

Schwere Schicksalsschläge, wie nicht-feinfühlige Eltern, Traumata und ihnen ursächliche Missbrauchserfahrungen - kurz Gewalt und Not - führen jedoch zu einer Entfremdung.

 

Man muss und möchte das Wesen schützen, vor dem, was in der Welt geschieht oder geschehen ist. Bewusst oder unbewusst - durch das Selbst oder durch das Wesen - wird die Entfremdung eingeleitet:

  • Selbst = Bewusstsein
  • Wesen = Unterbewusstsein
  • Selbstfindung = Wesensfindung
  • Selbstfindung = Vollständigkeit

 

 

 

Seelenlosigkeit

Ein nicht kleiner Teil der Menschen ist dauerhaft seelenlos. Der Großteil der Menschheit ist dauerhaft unbeseelt. Was bedeutet das?

 

Hat der Mensch zu viel Leid erfahren, das ihn an die psychische Überlebensgrenze trieb, wird er sein Selbst von seiner Seele trennen bzw. trennen sie sich, wie oben schon angeschaut.

 

Überdurchschnittlich häufig ist hierfür die Kombination aus soziopathischem Vater und psychopathischer Mutter die Ursache. Die Mitglieder von Eliteeinheiten, Politiker vor allem rechter Parteien, CEOs und Rechtsanwälte berichten fast immer über ein solches Elternhaus.

 

Der Schutz der eigenen Seele, vor allem wenn durch die Seele/ das Wesen selbst, können derart stark sein, dass das Selbst vergisst, dass es eine Seele gibt.

 

Ein solches Lebewesen ist seelenlos.

 


Selbstsein


Glück empfinden

Das Glücksempfinden, sich selbst gefunden zu haben, also sein Wesen in sich entdeckt zu haben, gefunden oder wiedergefunden zu haben, kann überwältigend sein.

 

Diesen Zustand möchte man dann auch immer wieder erreichen und am besten dauerhaft aufrecht erhalten:

 

Man selbst zu sein - das Selbstsein.

 

Und hierum dreht sich daher auch alles im KeieiDo: Es geht darum, sich selbst zu finden, sein Wesen zu entdecken, es zu erkennen und es im Alltag - auch im Berufsalltag - zu erfahren.

 

Ein solcher Mensch wird das Glück gefunden haben. Es basiert damit auf der wahrhaftigen, echten Selbsterfahrung - und nicht mehr, wie bei den meisten Menschen - auf einer materiellen Illusion.

 

Selbstfindung im Alltag

Es gibt nun zwei Wege, das eigene Selbst zu finden.

 

Den ersten Weg haben wir bereits ausführlich beschrieben. Er geht von innen nach außen. Er führt über Stille in die Leere.

 

Der zweite Weg führt von außen nach innen. In der Außenwelt kolldiert man immer symbolisch mit Wänden und Kanten. Jede Kollision hilft auzuzeigen, wer man ist und wer man nicht ist.

 

Schwierig beim zweiten Weg ist die Unterscheidung, ob es sich tatsächlich um Eigenschaften des Wesens handelt, auf die man prallt oder Eigenschaften einer Illusion, also einer Entfremdung.

 

Lebensglück Selbstsein

Aufgabe des KeieiDo ist es, den Weg zu zeigen, wie man im Alltag - vor allem im Berufsalltag des Management - sich selbst findet, sein Wesen erkennt, zu sich selbst wird, sich selbst entfaltet und sich damit auch im Management vollkommen und vollständig, energievoll einbringen kann.

 

Gibe es nur um das eigene Wesen, und die Wesensfindung, wäre der Erfolg für das Management dahingestellt.

 

Hat die Selbst- und Wesensfindung aber das Ziel, dann mit weit mehr unerschöpflicher Energie leidenschaftlich in das Management zu gehen und sich vollständig, weil selbstbewusst, einbringt, wird das Management auch alles dafür tun, diese Selbstfindung und das Selbstsein zu unterstützen.

 


Formlos


Verbundenheit

Um mit dem Wesen verbunden zu sein bedeutet, die Lebensquelle zu finden in:

  • Neugier
  • Offenheit
  • Herzlichkeit
  • Feinfühligkeit
  • Liebe
  • Gerechtigkeitssinn.

Die eigene Antriebskraft und das eigene Verhalten und die eigenen Handlungen können intuitiv mit diesen Werten gespiegelt werden - über den inneren Spiegel.

 

Schnell erkennt man, ob man das Licht des wahren Wesens sieht oder nur eine Illusion, die hinter dem inneren Spiegel monsterhaft erscheint.

 

Formlosigkeit

Diese Kopplung mit dem eigenen Wesen und der Quelle ist formlos. Es gibt keine Form. Der Mensch in dieser Verbundenheit mit sich selbst hat keine Form:

  • keine spezielle Mimik
  • keine spezielle Haltung
  • keine spezielle Stimme
  • keine spzielle Sprache.

Erst, wenn Entfremdung eintritt, entsteht Form:

  • die gedrungene Gestalt der Wut
  • die gefallene Kontur der Trauer
  • die groteske Form des Narzissmus
  • die Hässligkeit des Bösen.

 

Hinter die Maske schauen

Hinter die Maske zu schauen bedeutet, die Form oder Formlosigkeit zu erkennen.

 

Analog:

  • die gedrungene Gestalt meines Gegenübers zeigt die materialisierte Form der Wut
  • die gefallene Kontur zeigt die im Außen gestaltete Form der inneren Form der Trauer
  • die groteske Form der Fratze zeigt die innere Form des Narzissmus
  • die Hässligkeit in Mimik und Haltung enttarnt die Form des Bösen.

Formlosigkeit und Form bedeuten:

 

Sein - nämlich verbunden mit sich selbst - oder Entfremdung - von sich selbst und damit von seinem Wesen.

 


Fluss


Kraftschluss

Wenn die See durch Deine Adern fließt

und der Sturm zu Deinem Atem wird

wenn der Schlag Wogen Deinem Herzen enspringt

und die Glut der Wetter durch Deine Augen glimmt...

 

dann bis Du mit Deinem Wesen und Dein Wesen mit der Quelle eins.