Systemische Psychologie


Der Weg des Managements

ChaDo - Der Teeweg

Gehirnsysteme

In unseren Studien und Forschungen haben sich fünf Gehirnsysteme im Menschen - aber auch in den meisten Tiergattungen - aufgetan. Eines der bedeutsamsten ist das Archaische System. Wir beschreiben es mit Hilfe des Homunkulus, einem Modell, das wir im Laufe der Jahre entwickelt und verfeinert haben. 95 % der Menschen befinden sich tagein, tagaus in diesem System.

Herausforderung

Mit die größte Herausforderung im KeieiDo besteht im Verlassen und Überwinden dieses archaischen Systems. Es ist ein reaktives System, das als Schutz- und nicht als Handlungssystem konzipiert worden ist. Es arbeitet eigenständig wie ein Autopilot, der uns über emotionale Reaktionen auf die Umwelt zu archaischen Handlungsmustern zwingt. Übernimmt es die Kontrolle (nicht Führung), sind wir nicht mehr wirklich wir selbst, sondern handeln lediglich wie Marionetten, mit einer limitierten Anzahl standardisierter und teils grotesker Kostüme.

Bemerkung

Am Rande sei hier bemerkt, dass der weltweit hauptsächlich verwendete "Führungsstil" die "Kontrolle durch Psychopathologie" ist: "Du tust, was ich Dir sage, sonst raste ich wohlmöglich kontrolllos aus, das kennst Du ja schon, und dann kann wirklich alles passieren, wofür ich dann aber auch nicht mehr verantwortlich bin, denn Du hast dies schließlich selbst ausgelöst."

Perspektivenwechsel erforderlich

Die 5 % an Menschen, die den Mut haben, das archaische System zu überschreiten, werden sich für gewöhnlich eine Zeit lang an den dort verbliebenen 95 % reiben. Im KeieiDo ist die Sichtweise jedoch eine andere: Die 95 % an marionettenhaften Archetypen und Symbolen, die insbesondere auf unser Unterbewusstsein wirken, sind Lehrmeister für die eigene Entfaltung. Immer wieder stellen sie uns auf die Probe und helfen uns, für uns selbst zu reflektieren, wie verhaftet wir selbst noch im Archaischen sind.

7 Hauptpersönlichkeiten

Die Regel 7 +/- 2 scheint auch für unsere Persönlichkeitsanteile zu gelten. In der systemischen Therapie findet man meist sieben Hauptanteile in den Patienten. Diese zu kennen, deren Verbindung zu Haupt- und Nebenarchetypen und die Zusammensetzung unserer Lebensrollen aus den Letzteren, ist wesentliche Aufgabe des psychologischen Grundverständnisses im KeieiDo. Wir haben sie genormt und visualisiert. Daher begleiten sie uns nicht nur Tag und Nacht, sondern explizit auch in der Arbeit bei uns.

Paradigmen (Auszug)

  • Menschen verfügen über verschiedene Gehirnsysteme
  • Jedes System setzt sich aus einem oder mehreren Arealen zusammen
  • Jedes Areal und deren Kombinationen ergeben Ich-Zustände (Ego-States)
  • Es ist wichtig, Meta-Bewusstsein für jeden jeweiligen Zustand zu schaffen
  • Wesentlichste Teilpersönlichkeit ist die/ der Gesunde Erwachsene

Radikales Umdenken ist erforderlich


Psycholgie radikal anders

Die Psychologie - um diesen abstrakten Begriff zu verwenden  - wird uns nicht helfen, Menschen zu werden, solange wir nicht erkannt haben, worum es wirklich geht. Auch nach jahrelangem Studium sehen wir nicht nur keinen Sinn in der aktuellen Lehrmeinung - wir verstehen das Meiste auch komplementär. Daher unser ein-eindeutiges Resümee:

  • UMDENKEN!

Einige forschende Psychologen bekommen es aus unserer Sicht hin, hinter den Vorhang des Systems zu schauen. Hierzu gehören unter anderem:

  • Arno Gruen
  • Bruno Bettelheim
  • Monika Huber
  • Peter Levine
  • Jochen Peichel
  • Richard C. Schwartz

Unser Ansatz ist jedoch wohlmöglich noch konsequenter.

 

Ich - Nicht-Ich

C. G. Jung sieht im eigenen Individuationsprozess das höchste Ziel.

  • KeieiDo geht darüber hinaus

Ein Großteil der heutigen Ansätze und Therapien in der systemischen Psychologie arbeitet an der Integration der Systemanteile.

  • Aus Sicht des KeieiDo ist Integration unmöglich.

Bruno Bettelheim sieht in der integralen Betrachtung eines Menschen - als Summe aus herzlichen und dunklen Anteilen - eine wesentliche Aufgabe von Märchen.

  • KeieiDo sucht vielmehr das Fragmentierte.

Freud sieht die Psyche unterteilt, in Es, Ich und Über-Ich.

  • KeieiDo geht weit darüber hinaus und vereinfacht dennoch das Modell.

 

Sichtweise des KeieiDo

Der beste Lehrmeister hat sich mit seiner Methodik bereits mehrfach selbst gerettet. Auf dieser Erkenntnis beruht die Idee von KeieiDo:

  • Der Mensch ist fragmentiert.
  • Die Fragmentierung kann nicht aufgelöst werden.
  • Sie kann nur überwunden werden.
  • Hierzu muss man die Dissoziation gehen.
  • Ich bin nicht das Ich, das ich oft annahm zu sein.
  • Ich ist eine Wesensnatur, "tief im inneren".
  • Die Herausforderung besteht im Erkennen des eigenen Wesens.
  • Hierzu braucht man einen stabilen Suchenden.
  • Dieser Suchende braucht nicht nur Neugiert und Empathie.
  • Der Suchende muss auch beides vereinen, in Führungsfähigkeit.
  • Grundlage für das Führen ist Transparenz.
  • Daher ist psychologische Gesundheit im ersten Blick eine Sache der Transparenz und von Methodik.
  • Selbstbewusstsein und Selbstwerdung ist das Finden des eigenen Wesenskerns und des ihm Zugrundeliegenden.
  • Es wird zu mir und ich zu ihm.
  • Damit löst sich alles auf.


Hilfreiches Hilfsmittel

Die Psychologie - vor allem die Systemische - ist für KeieiDo also nur ein Hilfsmittel, um Transparenz zu schaffen.

 

Es ist für KeieiDo völlig irrelevant zu wissen, woher die Geisteskrankheiten im eigenen Organismus, in Kollegen oder in Hierarchien stammen.

 

Einzig und allein wichtig ist der Umgang damit.

 

Wut entsteht wie ein Gewitter. Vielleicht weiß man, dass es auf dem Meer entstanden ist. Aber auch wenn man den ganz genauen Ort lokalisieren könnte - man hat nichts davon. Weder man selbst, noch das Gewitter.

 

Transparenz als Brücke

Die Systemische Psychologie wird als einzige Form der Psychologie wirkliche Transparenz schaffen. Sie zeigt Sinn auf und beruhigt unsere ängstliche Programmierung.

 

Doch diese Transparenz ist nur ein Hilfsmittel, eine Brücke, um weiter zu gelangen.

 

Transparenz ist also nicht das Ziel, sondern ebenfalls nur ein Mittel.

 

Sie schafft Verständnis, aber es geht nicht um Verständnis. Damit ist auch Verständnis nur ein Hilfsmittel.

 

 

Neues anderes Selbst

Summiert geht es um einen komplett neuen Bewusstseinszustand, den wir unbewusst wohlmöglich kennen gelernt haben, aber bewusst meist nicht in seiner Bedeutung erkennen konnten.

 

Es gilt auch nicht darum, sich das Erreichen dieses Bewusstseinzustands als Ziel zu setzen, da diesem Bewusstseinszustand ein Zielsetzen nicht nur nicht immanent ist. Beide sind auch nicht vereinbar.

 

Je mehr Ziel, desto weniger der neue Bewusstseinszustand. Je mehr neuer Bewusstseinszustand, desto weniger der Wunsch, ein Ziel zu setzen.

 

Das Ziel wandelt sich in eine Emotion, die sich weit eher unnennbar in einer Vision verbirgt.