Wahrhaftige Führung


Der Weg des Managements

KenDo - Der Schwertweg

Beobachtung

Sieht man sich die Berufswelt an, stellt man fest, dass auch 95 % der Führungskräfte im archaischen Gehirnsystem unterwegs sind. Damit verbunden ist eine emotionale, reaktive Verhaftung, die Führung im Kern von vorn herein unterbindet. Hier sind alle bekannten "Führungsstile" aufgehoben - denn jeder von ihnen hat am Ende nichts mit wirklicher Führung zu tun. Daher schaden diese 95 % an "Führungskräften" ihren Unternehmen. Analog ist auch situatives Führen immer nur manipulative Kontrolle und niemals wahrhaftige Führung. Die Trennlinie zwischen Führung und Kontrolle ist hauchdünn - und entsprechend schwer zu finden.

Herausforderung

Leider lernt man in unserer Gesellschaft nicht mehr, in der Intuition zu verweilen, den Kontakt zu unseren ursprünglichen Persönlichkeitsanteilen aufrecht zu erhalten. Schnell werden wir bereits als Kleinkinder und in unserer gesamten Erwachsenwerdung von uns selbst entfremdet. Dies gilt leider auch für den allergrößten Anteil an Führungstrainings dieser Welt. Ohne das wirkliche Verständnis von Führung wird am Ende das Gegenteil von ihr geschult und multipliziert.

Selbstführung

Führung setzt jedoch die Fähigkeit voraus, sich erst einmal selbst führen zu können. Auch hierfür ist der Gesunde Erwachsene Anteil verantwortlich. Leider wird er in wohl keinem Lehr- oder Schulsystem explizit oder wenigstens implizit vermittelt. "Das System" und seine Subsysteme versuchen, uns im archaischen System festzuhalten. So, wie 95 % an Psychologen den Patienten nicht zum eigenen Selbst hin(aus)führen, sondern bewusst oder unbewusst in eine Selbstentfremdung zurück zu treiben versuchen. Damit liegen wir resümierend, im evolutionären Vergleich, noch weit hinter dem Tier zurück. Denn dieses verfügt immerhin über einen engen Kontakt zu seiner Intuition, es ist Intuition - und damit übrigens auch ein Symbol des Archetypischen.

Führungscode

Wahrhaftige Führung, wie das KeieiDo sie nennt, oder wirkliche Rudelführung, setzt das bewusste Grundverständnis des psychologischen Systems voraus. Nur einmal hatten wir einen Teilnehmer in unseren unzähligen Seminaren, der intuitiv rudelführte, ohne sich dessen bewusst zu sein und es damit erklären zu können. Hiermit, mittels genauen Hinhorchens und kontinuierlichen Übens, tut sich ein Weg auf, in dasjenige Gehirnareal, von dem Führung ausgeht - oder zur Gesunden Erwachsenen Teilpersönlichkeit. Man entdeckt am Ende einen Führungs-Code, den wir mit den Teilnehmern unserer Seminare und Coachings gemeinsam herleiten und erfahren.

Wahrhaftige Führung

Erst wenn wir achtsam genug sind, erlernen wir wahrhaftige Führung für uns selbst. Erst wenn dies geschehen ist - erfolgreich und bewiesener Maßen - ist die Zeit gekommen, auch zu versuchen, andere zu führen. Dies erfolgt im Normalfall komplett anders, als es sich alle, die jemals mit Führung zu tun hatten, für gewöhnlich vorstellen. Doch wenn man es nicht lernt und übt, wird man immer in der Führungsunfähigkeit verbleiben, die so gut wie alle Führungskräfte eineindeutig und verhängnisvoll kennzeichet.



Auch nur Hilfsmittel

So, wie die Systemische Psychologie, wie aufgezeigt, nur ein Hilfsmittel ist - unter anderem, um Transparenz zu schaffen und damit die Voraussetzung für ein Führungsverständnis - so ist auch Führung nur ein Hilfsmittel.

 

Wurde Führung auch ohne das Hilfsmittel der Psychologie verstanden,  braucht man auch keine Zeit mehr in die Psychologie zu investieren. Wozu eine Brücke bauen, die man nicht (mehr) benötigt.

 

Führung über Methodik

Wichtig ist weit weniger die Fähigkeit zu führen, sondern vielmehr das indirekte, reflektierte Erkennen der für das Führen notwendingen Methodik.

 

Man erkennt, ob man gut führen kann, an der Art und Weise, wie andere und man sich einem/ sich folgen. Führung kann erst erlangt werden, durch einen ständigen, unablässigen Reflexionsprozess.

 

Man erkennt, wenn man sie verstanden hat, kann aber das Verstehen nur durch Beobachten und Mutation des Verhaltens erreichen.

 

Hat man erkannt, dass man führen kann, gilt es, herauszufühlen, was es ist, das einen zur guten Führungskraft macht. Und die Antwort ist einfach:

 

Herzlichkeit auf Basis von Identität.

 

Absurdität Zielsetzung

Das Setzen von Zielen - dies gilt auch für Führungsziele - ist aus dem Wesen der Führung und aus dem Wesen eines Menschseins absurd.

 

Ziele sind nicht Führung.

 

Ziele sind lediglich Hilfsmittel, um Führung zu erlernen.

 

Kernparadigmen des KeieiDo sind:

 

Ich führe nicht, um ein Ziel zu erreichen.

 

Vielmehr:

 

Ich brauche (anfangs) ein Ziel, um Führung zu erlernen.

 

Noch weiter:

 

Ich brauche (anfangs) den Wunsch nach Führung, bis ich verstanden habe, worum es wirklich geht - was ich also durch die Fähigkeit des Führens weit darüber hinausgehend erlangt habe.