4 Schritte

in der Entwicklung der Persönlichkeit

siehe auch die Ochsenbilder im ZEN



Die Quelle finden

Die Quelle, die Wurzeln, den Ursprung - alles Eines:

 

Es geht um das Suchen und Finden der eigenen Wesensnatur, unserer natürlichen Grundmotivation, unserem SEIN.

 

Das eigene Wesen zu finden und es im Anschluss zu bleiben ist ein Weg auf einem steilen Grat. Zu schnell verliert man den Kontakt zu ihm und muss es dann schnell wieder finden.

 

Im Märchen ist es Rotkäppchen, das sich, verführt vom Weltlichen, im Labyrinth des Waldes verliert und dort den Schreckgestalten ihres archaischen Unterbewusstseins begegnet.

Weg in die Welt finden

Den Verführungen des Weltlichen zu trotzen ist auch teil der meisten Sagen und Epen.

 

Bereits Odysseus hat sich gegen

  • die Dummheit der Einäugigen
  • die Verführungskraft der Sirenen
  • den Gewalten von Skylla und Charybdis
  • das Verblendende der Kirke

innerlich zur Wehr setzen müssen, um nicht der Leuchtreklame und den Drogen dieser Welt ebenso zu verfallen wie seine Gefährten.

 

Odysseus-artig ist es aus Sicht des KeieiDo auch unsere Aufgabe, diese Quelle in uns in die Welt hinaus leuchten zu lassen, sie hinauszutragen und dort wirken zu lassen.

Aufgabe erfüllen

Hat man das eigene Wesen gefunden, wird man auch seine Aufgabe erkennen, die einem das Leben selbst, von sich aus, zeigen wird.

 

Spätestens hier wird dem achtsamten Menschen bewusst, dass hinter den Fassaden und Masken dieser Welt etwas weit Tieferes und Gewaltigeres liegt, als man es sich als Rationalist ausmalen könnte.

 

Das Überweltliche, das mit Management "nur noch am Rande zu tun hat", beginnt immer häufiger präsent zu werden und sendet ab einem bestimmten Moment ein regelrechtes Dauerfeuer an Signalen, die das bisherige rationale Weltdenken vollständig zu korrumpieren vermögen.

Umfeld helfen

Möchte man in diesem Modus - des bewussten Lebens im Überweltlichen, in einer Art Lebensmagie - noch weiterhin im Management tätig sein, muss dies getarnt passieren.

 

Die eiserne Maske des pathologisch Gleichartigen muss die Schwarmzugehörigkeit nach außen in dem Maße herstellen, dass das Umfeld den Eindruck hat, dass man noch - oder wenigstens gerade noch - dazu gehört.

 

Gleichzeitig darf die zweckmäßige Illusion nicht so stark sein, dass der Suchende hinter der Maske nicht intuitiv den Mentor zu finden vermag, nach dem er unterbewusst oder gar bewusst bereits seit Langem auf der Suche war.



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