Kern-Paradigmen

Es mag überheblich klingen - ist aber ein reiner Pragmatismus: 

Es geht nicht darum, diese Paradigmen in Frage zu stellen  -  die einzige Herausforderung besteht in ihrer Umsetzung


Höchstes anzustrebendes Ziel ist Bewusstsein  -  die Reflexion des Wahrhaftigen und der sofortige entschlossene Wandel


Mensch und Maschine (System)

Wir unterscheiden Mensch von Maschine.

Beides ist in uns:

  • das wirklich Menschliche
  • das systeme Unmenschliche.

Die meisten Organisationen und Mitarbeiter sind Maschinen.

 

Wir beraten darin, das Maschinelle in das Menschliche zu wandeln. Daher:

 

Mensch kommt immer vor dem System

Das System verlassen

Systeme basieren auf Unterwerfung. Unterworfene Menschen werden zu Maschinen. Die Maschinerie schafft neue Maschinen und eliminiert alte.

 

Der wirkliche Mensch hat Bewusstsein. Es ermöglicht ihm Selbstreflexion. Selbstreflexion zeigt ihm das eigene Individuelle. Entfaltet der Mensch dieses, wir er zum Individuum. Genau dann erreicht er seine vollständige Lebensstärke.

 

Organisationen funktionieren analog

 

Entschlossenes Handeln

Unentschlossenes, zögerliches Handeln, vermehr exponenziell Unzufriedenheit.


Daher gilt es, mutig zu handeln und stetig, notfalls radikal zu verändern.

 

Dabei gilt es:

  1. Respektlosigkeit komplett zu verhindern.
  2. Offene, transparente, bewusste Systeme zu schaffen.

Die aller-wenigesten Menschen - und damit auch Unternehmen - vermögen dies.



Paradigmen der lebendigen Organisation

  1. Das wichtigste ist absoluter, uneingeschränkter Respekt einem jeden Menschen gegenüber.
    • Nur so kann Vertrauen entstehen.
    • Respekt und Vertrauen sind uneingeschränkte Voraussetzungen für Alles.
    • Ansonsten ist das Unternehmen bereits und sofort auf immer gescheitert.
  2. Verzeicht auf die Rolle "Führungskraft" und den Begriff "Führung".
    • Führungskräfte sind dabei die häufigsten Verursacher des Scheiterns, da die meisten Führung hart erlernen müssen.
    • Die meisten Menschen werden das Verständnis für Führung nicht erlernen können.
  3. Ein Mensch kann mehrere passgenaue Rollen haben.
    • Diese Rollen müssen seinen aktuellen oder aktiv und betreut angestrebten Fähigkeiten entsprechen.
    • Ansonsten schleichen sich dysfuktionale Verhaltensmuster ein, um das Fehlende zu kompensieren.
  4. Jeder Rolle betreut einen eigenen vollständigen in sich abgeschlossenen Prozess.
    • Es gibt genau geklärten Eingangs- und Ausgangsparameter.
    • Ansonsten ensteht schnell Frustration aus der Nicht-Abgeschlossenheit der Tätigkeiten heraus.
    • Kann ein Mensch nicht alle Fähigkeiten innerhalb eines solchen Regelkreises erfüllen, handelt es sich nicht um einen geschlossenen Regelkreis.
  5. Es gibt keine Emotionalität im Sachlichen.
    • Jede Emotion ist unprofessionell.
    • Jede Art von Emotionalität ist lediglich ein Indikator der zu einer sachlichen und erklärbaren Reaktion führt.
  6. Das Sachliche - und damit Managementprofessionalität - ist erst erreicht, wenn aus dem Emotionalen herausgeführt worden ist.
    • Herausführen aus dem Emotionalen IST wahrhaftige Führung.
    • Nicht nur beherrschen Führungskräfte dies meist nicht - sie kontakarieren dieses Paradigma selbst am ehesten.
    • Führung wird meist mit dem Zulassen oder gar dem Herauslassen des Emotionalen verbunden. Dies ist fatal.
  7. Sachlichkeit und wahrhaftige Führungsfähigkeit sind daher untrennbar miteinander verwoben.
    • Besten Falls beherrscht ein Mensch beide Fähigkeiten gleichzeitig.
    • Alternativ kann eine Person führen, die andere das Sachliche betreuen.
  8. Sachlich gilt es, im ersten Schritt geschlossene Regelkreise zu finden und zu definieren.
    • Es gibt genaue Eingangsparameter.
    • Es gibt genau definierte Ergebnisse.
    • Ein Regelkreis ist geschlossen, wenn es nicht zu "Ping-Pong-Effekten" kommt.
  9. Geschlossene Regelkreise werden miteinander zu einem offnene Gestamtkunstwerk kombiniert.
    • Schnittstellen und Container wollen definiert werden.
    • Push und Pull müssen synchronisiert und über Skalierbarkeit ausgeglichen werden.
  10. Ein Gesamtkunstwerk ist erst überlebensfähig, wenn es Bewusstsein hat.
    • Bewusstsein bedeutet die Selbstreflexionsfähigkeit von einer Meta-Ebene heraus.
    • Dieses Bewusstsein führt zu Wandel. Dieser Wandel ist unabdingbar.

Überblick - Wichtig ist ...

  • Wahrhaftige Führungsfähigkeit
  • Mentorenmodell - Verzicht auf die Rolle "Führungskraft"
  • Finden eines stabilen Meta-Kerns
  • Stetiger Wandel
  • Erklärende funktionale Sachlichkeit - unemotional
  • Absolute Transparenz
  • Funktionalität - sofortiges auflösen ALLEN Dysfunktionalen
  • Abschlossenheit im Inneren
  • Menschengenaue Rollenzuordnung
  • Radikale Unterscheidung von System und Individuum