Vertrag


Keine Eventualitäten

Jedes Risiko will im Vertrag eindeutig einer oder mehreren Parteien zugeordnet sein.

 

Auch muss geregelt werden, was passiert, wenn neue Risiken während einer gemeinsamen Abwicklung erkannt werden.

 

Es muss ein Commitment geben, in dem sich alle Parteien zu einem offenen und fairen Miteinander bekennen.

 

Hierzu gehört ein formalisierter Prozess, über den Sorgen und Vergehen lösungsorientiert gemeldet werden können.

Keine Wenns und Abers

In Ausschreibungen passiert häufig, dass der Steller der Ausschreibung eine Passage in den Vertrag nimmt, in dem steht, dass der Ausschreibungstext immer die letzte Klärungsbasis darstellt.

 

Ein solcher Abschnitt muss aus dem Vertrag genommen werden. Ansonsten ist die ein Freibrief für ein unfaires Miteinander.

 

Über Lasten- und Pflichtenheft, Anwendungsfälle und Szenarien wird keine Lücke gelassen, in einem objektiven gemeinsamen Verständnis.

Nur Ein-Eindeutigkeiten

Eine gemeinsame Vertragslesung beinhaltet auch eine Risikolesung. Schritt für Schritt wird hinsichtlich eines jeden Vertragsaspektes das genaue Vorgehen besprochen als auch alle Schwierigkeiten und Eventualitäten die eintreten könnten.

 

Dies ist Teil des Risikomanagements.

 

Ein Vertrag ist erst soweit, sobald es kein Veto keiner Partei mehr gibt.

 

Entzieht sich eine Partei den Gesprächen, muss dies vermerkt werden. Besser könnte es sogar sein, diese Partei aus dem Vertrag zu nehmen.