Claim-Datenbank

Keine gesonderte Datenbank  -  vielmehr die ausgebaute, erweiterte Risiko-DB



Jeder Fürst braucht eine Burg

Wir weisen nicht ohne Grund immer wieder darauf hin:

  • Wissensmanagement
  • Ideenmanagement
  • Innovationsmanagement
  • KVP
  • Prozessmanagement
  • Qualitätsmanagement
  • Risikomanagement
  • Compliancemanagement
  • Claimmanagement

haben alle denselben Kern. Es geht immer nur um

  • Prozesse  (und)
  • Strukturen.

Viel zu schnell werden diese Elementarzusammenhänge übersehen und Führungsverantwortliche in politisch sichtbaren Positionen beginnen unabgestimmt mit dem Festungsbau, da es in der Politik sinnvoller ist, sich gegen Angriffe zu rüsten und Angriffskriege zu führen, als sich für einen Bruchteil der Zeit und Aufwände für synergiefokussierte gemeinsame Strategien zusammenzusetzen.

 

Die Claim-Datenbank macht hier keine Ausnahme:

  • Wir wir schon gesehen haben, fließt der Risikoprozess nahtlos in den Claim-Prozess über.
  • Aber auch die Risikodatenbank (Risk-DB) braucht nur um wenige Spalten erweitert zu werden und schon kann sie 1:1 für das Claiming verwendet werden.

Ausbau der Risikodatenbank

Ausführlich wird die Risikodatenbank im Methodenmodul Risiomanagement behandelt.


Daher sehen wir uns hier nur die Erweiterung an (Redundanzen vermeiden).

 

Unten ist die Ergänzung aufgezeigt. Sie basiert auf der Tabelle mit Risiken und erweitert diese. Gefolgt wird sie ebenfalls - wie auch die Risikotabelle - von der Maßnahmentabelle.

 

 

Standardisierung um jeden Preis!

 

Die Maßnahmen sind wieder so vielseitig wie die des reinen Risikomanagements. Da die Verwendung einer Datenbank jedoch den Vorteil hat, ein lebendiges System zu erstellen, das immer wieder verwendet werden kann, werden wird es auch schnell:

  • eine Liste mit Standardrisiken geben
  • eine assoziierte Liste mit Standardmaßnehmen geben.

Anders als im klassischen Risikomanagement finden sich unter den Claim-bezogenen Maßnahmen auch Handlungen wie:

  • Schadenersatzklausel in Vertrag einbauen
  • Stichprobenartige Untersuchungen
  • Offenlegung von Sekundärverträgen.

 

Maßnahmenperspektiven

Noch expliziter als im konventionellen Risikomanagement werden im Claiming zeitliche Perspektiven integriert:

  • Vorsorge (Konzept/ Planung)
  • Sicherstellung (Vertrag)
  • Überprüfung (Durchführung)
  • Kommunikation (wer, wann, ...)

Flächendeckend - oder besser: prozess-/ projektübergreifend - wird hier betrachtet.

 

Hieraus lassen sich auch die Aufwände und Präsenszeiten für den Claim-Manager berechnen.

 


Claim-Erweiterung der Risikodatenbank


Risikoindex ist Claim? Claim-Kurzbeschreibung Konsequenz

Verantwortliche

Partei

C% C€ Gesamtwert
Fremdschlüssel    Was könnte (alles) passieren... Was wären die Auswirkungen... wir/ nicht wir [%] [k€] [k€]
               
1 nein            
2 ja Pumpe wurde nicht eingebaut Wasserschaden, Verzögerung wir 80 20 16
3 ja Kunde zahlt nicht Gewinneinbuße Partner A      
4 ja Auftraggeber erstellt kein Lastenheft Sehr hohes Claim-Risiko Auftraggeber      
5 ... ... ...   ... ... ...